Digitalisierung

Die digitale Gesundheitswirtschaft: Potenziale für die MedTech-Branche

Die Digitalisierung durchdringt mit hoher Geschwindigkeit alle Branchen und fordert etablierte Unternehmen und Organisationen heraus. Auch die Digitalisierung der Gesundheitswirtschaft gewinnt an Fahrt. Sie ist für die Bundesregierung ein wichtiges Zukunftsthema, was sich in zahlreichen Initiativen und Programmen ausdrückt. Für die Gesundheitsversorgung bietet die Digitalisierung große Chancen für eine immer älter werdende Gesellschaft, in der immer mehr Menschen chronisch erkranken. Die Digitalisierung hilft, Krankheiten früher zu erkennen, die Dauer der Klinikaufenthalte zu verkürzen und durch Telemedizin, Apps oder Pflegeroboter länger mobil zu leben.

Während andere Branchen wie die Musik-, Film- oder Reiseindustrie bereits vollständig umgewälzt wurden, ist der Grad der Digitalisierung in der Gesundheitsversorgung in Deutschland allerdings noch eher gering. Das liegt unter anderem an der Komplexität der Versorgungsstrukturen, an der Vielzahl der Beteiligten und an fehlenden Standards für den Austausch von Daten. Für die MedTech-Branche bietet die Digitalisierung zahlreiche Chancen und Potenziale für neue Technologien und eine optimierte Patientenversorgung. Folgende Bereiche der Digitalisierung in der Gesundheitswirtschaft sind von Bedeutung:
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    "Die Digitalisierung wird Ärzte nicht überflüssig machen, sondern ihnen helfen. So werden Ärzte durch die Nutzung von digitalen Anwendungen wieder mehr Zeit für ihre Patienten haben. Zugleich wird die Digitalisierung für mehr Transparenz in der Versorgung sorgen und somit (Nicht-)Qualität erkennbar machen." Das sagte die FDP-Bundestagsabgeordnete und gesundheitspolitische Sprecherin ihrer Fraktion, Christine Aschenberg-Dugnus, beim BVMed-Gesprächskreis Gesundheit am 2. Juli 2019 in Berlin. Demnach befürworte sie auch den Referentenentwurf zum Digitale Versorgung-Gesetz (DVG), das einen zügigeren Marktzugang von digitalen Medizinprodukten impliziert. "Das Digitale Versorgung-Gesetz ist in Ansätzen gut und geht in die richtige Richtung." BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll übte dennoch Kritik: "Der Ansatz ist niedrigschwellig, patientenfreundlich und ermöglicht, dass digitale Lösungen tatsächlich Einzug in die Versorgung halten. Das kann aber nur ein erster Schritt sein." Weiterlesen

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