Impfappelle

Deutschlandweite Aktionswoche #HierWirdGeimpft

Vom 13. bis 19. September 2021 findet die deutschlandweite Aktionswoche #HierWirdGeimpft auf Initiative des Bundesgesundheitministeriums (BMG) statt. An der Aktion beteiligen sich auch zahlreiche Unternehmen und Verbände aus dem Bereich der Medizintechnik.

Angesichts derzeit steigender Infektionszahlen sowie des anstehenden Herbstes ist es jetzt besonders wichtig, die Impfbereitschaft innerhalb der Bevölkerung in eine möglichst hohe Impfquote zu übersetzen. Dafür sind möglichst viele niedrigschwellige Angebote sowie eine möglichst große Aufmerksamkeit für diese Angebote nötig.

#HierWirdGeimpft soll für Bürger:innen vorhandene Impfangebote noch sichtbarer machen. „Es geht darum, dass alle im Land für die Impfkampagne noch einmal die Ärmel hochkrempeln und ihr so einen weiteren Schub vor dem Herbst geben“, heißt es in einem BMG-Schreiben. Denn vielen Menschen wird die Impfung einfacher gemacht, wenn sie unkompliziert und auch spontan bei sich vor Ort eine Corona-Schutzimpfung bekommen können, ob auf dem Marktplatz, dem Sportplatz, am Ärztezentrum oder vor dem Supermarkt.

Warum eine Aktionswoche?

Mittlerweile sind über 60 Prozent der Deutschen vollständig gegen COVID-19 geimpft. Das ist bereits ein großer Erfolg. Im Kampf gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 und Virusvarianten ist es jedoch wichtig, dass sich noch deutlich mehr Menschen impfen lassen, denn nach wissenschaftlicher Expertise benötigt Deutschland eine Impfquote von mindestens 85 Prozent, um die sogenannte Herdenimmunität zu erreichen. Die Corona-Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 bietet wirksamen Schutz vor einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 und insbesondere vor schweren Krankheitsverläufen.

Gemeinsamer Appell des Bündnisses „Zukunft der Industrie“ an die Beschäftigten

Einen eindringlichen Impfappell richtete auch das Bündnis „Zukunft der Industrie“ an die Bevölkerung.

Die 17 Partner:innen aus Gewerkschaften, Wirtschafts- und Arbeitgeber:innenverbänden, der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) sowie das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), die sich im Bündnis „Zukunft der Industrie“ gemeinsam für die Zukunft des Industriestandorts und ihrer Beschäftigten einsetzen, sind sich einig, dass nur eine hohe Impfquote die Rückkehr zur Normalität ermöglichen kann. Das Bündnis „Zukunft der Industrie“ appelliert gemeinsam an die Beschäftigten in der Industrie: „Nehmen Sie Impfangebote an! Jede Impfung zählt! Nur mit einer hohen Impfrate können wir die Rückkehr zur Normalität in den Betrieben und der Gesellschaft beschleunigen.“

Die Unternehmen der Industrie stehen zu ihrer Verantwortung. Und viele Unternehmen bieten vielfältige Impf- und Testangebote an. Nicht alle Unternehmen können diese Angebote machen. Aber wo vorhanden, sollte diese Möglichkeit genutzt werden. Ziel muss es sein, die Teilnahme an Impfangeboten für die Menschen so einfach wie möglich zu gestalten. Dabei gilt es, auch kreative Lösungen zu finden und zu nutzen.

„Kein Impfen ohne Spritzen“

Der deutsche MedTech-Verband BVMed hatte sich in der Vergangenheit immer wieder für eine Erhöhung der Impfquote durch niedrigschwellige Angebote und stärkere Kooperationen mit den Unternehmen ausgesprochen. „Wenn die Menschen nicht zu den Impfzentren kommen, muss die Impfung niedrigschwellig zu den Menschen gehen“, so BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll.

Zusammen mit den notwendigen Hygienemaßnahmen würden höhere Impfquoten eine klare Perspektive zur Überwindung der Pandemie geben. „Ein weiterer Lockdown muss auf jeden Fall verhindert werden“, so Möll. Er verwies zudem darauf, dass Medizinprodukte wie Spritzen unentbehrlich für eine erfolgreiche Impfkampagne sind. Denn: „Kein Impfen ohne Spritzen!“

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