Patientengeschichten

BVMed-Kampagne betont Bedeutung von Hilfsmittel- und Homecare-Versorgungen

Patienten zeigen Körperstolz

Mit der neuen Motivreihe "Körperstolz" im Rahmen der MedTech-Imagekampagne "Maßstab Mensch" zeigt der BVMed Patienten, die trotz chronischer Erkrankungen mitten im Leben stehen. Im Zentrum der Kampagne stehen vier Anzeigenmotive: Stoma, Inkontinenz, Künstliche Ernährung und Diabetes. Die Kampagne möchte das Verständnis für die Lebenssituation Betroffener stärken und den Wert von Medizinprodukten für ein selbstbestimmtes Leben zeigen. Das Motto lautet: "Jeder Mensch ist einzigartig. Einigen helfen wir, wie alle anderen zu leben." Die Kampagne startet im Mai 2015 am Flughafen Tegel und wird im Juni 2015 auf weitere Flächen in Berlin ausgeweitet. Informationen, Motive und Patienteninterviews gibt es unter www.bvmed.de/koerperstolz.

Der BVMed trägt seit 2010 mit der Kampagne "Maßstab Mensch" (www.massstab-mensch.de) die Bedeutung und Faszination moderner Medizintechnologien in die Öffentlichkeit. Diese wird 2015 durch die neue Motivreihe "Körperstolz" fortgesetzt.

Mit ihr rüttelt der BVMed an einem gesellschaftlichen Tabu: Trotz ihrer Verbreitung und Relevanz für den Einzelnen werden einige Medizinprodukte schamvoll versteckt, über ihre vielfache Nutzung wird öffentlich kaum gesprochen. Das will die neue Kampagne ändern: Sie macht deutlich, dass es für Scham und Tabuisierung keinen Grund gibt, und will Betroffene motivieren, auf den eigenen Körper stolz zu sein und dies auch öffentlich zu zeigen.

Die Kampagne möchte zugleich das Verständnis von der Lebenssituation Betroffener stärken. Darüber hinaus wird die Botschaft transportiert, dass Medizinprodukte entscheidend zu ihrer Lebensqualität beitragen und ihnen ein weitgehend normales Leben ermöglichen. All diese Aspekte spiegelt die Kampagnenbotschaft wider: "Jeder Mensch ist einzigartig. Einigen helfen wir, wie alle anderen zu leben."

Im Zentrum der Kampagne stehen vier Anzeigenmotive: Stoma, Inkontinenz, Künstliche Ernährung und Diabetes:

Diabetes:
Elke Ederer (32) ist Diabetikerin und braucht regelmäßig Insulin – wie zwei Millionen Menschen in Deutschland. Moderne Insulinpumpen ermöglichen ihnen einen mobilen Alltag ohne Spritzen.

Stomaversorgung:
Steffi Jesko (31) hat einen künstlichen Darmausgang. Dank moderner Medizinprodukte wie Stomabeuteln erlebt sie einen nahezu normalen Alltag. Ebenso wie 130.000 andere Menschen in Deutschland mit künstlichem Darm- oder Blasenausgang.

Inkontinenzversorgung:
Dietrich Garbrecht (79) ist einer von sechs Millionen Menschen in Deutschland, die mit Inkontinenz leben. Moderne Inkontinenzhilfen wie Pants oder Slips machen ihren Alltag einfacher.

Künstliche Ernährung:
Peter Helfrich (20) und 1,5 Millionen andere Menschen in Deutschland sind auf künstliche Ernährung angewiesen. Moderne Medizintechnologien wie Infusionen unterstützen sie im selbstbestimmten Alltag.

Für die Unterstützung bei der Suche nach Stoma-Patienten, die bereit sind, bei der Körperstolz-Kampagne mitzuwirken, bedankt sich der BVMed bei der Deutschen ILCO, der Selbsthilfevereinigung für Stomaträger und Menschen mit Darmkrebs, und bei der Stoma-Welt, dem Informationsportal für Stomaträger

Ausführliche Patienteninterviews und Bildmaterial gibt es unter www.bvmed.de/koerperstolz.
  • Weitere Artikel zum Thema
  • „Moderne Medizintechnologien unterstützen das Diabetes-Selbstmanagement und schützen versorgende Angehörige“

    Moderne Medizintechnologien leisten einen großen Beitrag zur Optimierung und zur Sicherheit der Diabetesversorgung.“ Darauf weist BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll zum Welt-Diabetes-Tag am 14. November hin. Ein Beispiel seien verbundene und miteinander digital kommunizierende Systeme der Glukosemessung und der Insulingabe, die das Diabetes-Selbstmanagement unterstützen. Einen wichtigen Beitrag leisten auch spezielle Sicherheitsprodukte für Angehörig oder Pflegekräfte bei Diabetes-Patienten, die sich nicht selbst versorgen können, so Möll. Weiterlesen

  • Mangelernährung in Kliniken und Pflegeheimen: BVMed sieht dringenden Handlungsbedarf

    Der BVMed sieht beim Thema Mangelernährung in Kliniken und Pflegeheimen dringenden Handlungsbedarf. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hat jüngst festgestellt, dass in deutschen Kliniken bis zu 30 Prozent der Patienten und in Pflegeheimen bis zu 25 Prozent der Bewohner mangelernährt sind. "Diese Zahlen sind alarmierend und bestätigen das, was Ernährungsexperten seit Langem sagen. Wir müssen uns dem Thema verstärkt widmen. Wir benötigen ein verpflichtendes Ernährungsscreening in Kliniken und Pflegeheimen und die Einführung verbindlicher Qualitätskriterien in den Versorgungsprozess. Enterale Ernährungstherapien können dabei einen wichtigen Beitrag leisten", sagte BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll. Weiterlesen

  • Die Regierungsparteien haben im Koalitionsvertrag 2018 eine Nationale Diabetes-Strategie beschlossen, um gezielt gegen die Volkskrankheit vorzugehen. Doch bisher gibt es keine Fortschritte in der politischen Umsetzung. Im internationalen Vergleich hinkt Deutschland hinterher: In 80 Prozent von 46 untersuchten Ländern der OECD und der EU hat die Diabetes-Berichterstattung einen hohen Stellenwert. Die großen Diabetes-Gesellschaften mahnen dringenden Handlungsbedarf an. Weiterlesen


©1999 - 2019 BVMed e.V., Berlin – Portal für Medizintechnik