Cookie-Einstellungen

Zur fortlaufenden Verbesserung unserer Angebote nutzen wir den Webanalysedienst matomo.

Dazu werden Cookies auf Ihrem Endgerät gespeichert, was uns eine Analyse der Benutzung unserer Webseite durch Sie ermöglicht. Die so erhobenen Informationen werden pseudonymisiert, ausschließlich auf unserem Server gespeichert und nicht mit anderen von uns erhobenen Daten zusammengeführt - so kann eine direkte Personenbeziehbarkeit ausgeschlossen werden. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit über einen Klick auf "Cookies" im Seitenfuß widerrufen.

Weitere Informationen dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

 - Digitalstrategie Telemonitoring bei Herzinsuffizienz | BVMed: Vergütung der Infrastruktur klarstellen

Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) begrüßt, dass das lang etablierte Telemonitoring mit kardialen Implantaten bei Patient:innen mit einer fortgeschrittenen Herzinsuffizienz nun von den Krankenkassen erstattet wird und seit dem 1. April 2022 eine entsprechende Qualitätssicherungs-Vereinbarung steht. Allerdings ist die Vergütung der notwendigen Infrastruktur, beispielsweise die Erstversorgung mit Transmittern, noch immer nicht geregelt. „Die Vergütung der notwendigen Infrastruktur der telemedizinischen Lösungen ist in den Beschlüssen des Bewertungsausschusses nicht ausdrücklich berücksichtigt worden. Wir benötigen daher schnellstmöglich eine Klarstellung des Bewertungsausschusses, um eine einheitliche, flächendeckende und zeitnahe Versorgung der Herzinsuffizienz-Patient:innen mit den erforderlichen Technologien zu erreichen“, fordert BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Dr. Marc-Pierre Möll.

PressemeldungBerlin, 08.04.2022, 28/22

© Biotronik In einem Schreiben an den BVMed vom März 2022 hatte der Bewertungsausschuss darauf hingewiesen, dass im Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) die Berechnungsfähigkeit der erforderlichen Transmitter zwar fehle, dies aber nicht dazu führe, dass die gesetzlichen Krankenkassen die Transmitterkosten nicht übernehmen müssten. Allerdings sei hierfür eine Vereinbarung des Versicherten mit seiner Krankenkasse erforderlich, was in der Praxis zu Problemen führe, so der BVMed.

„Ohne externe Übertragungsgeräte und die notwendige Infrastruktur kann ein Telemonitoring von kardialen Implantaten nicht durchgeführt werden. Nach der Erfahrung unserer Mitgliedsunternehmen im Bereich der telemedizinischen Funktionsanalyse führt jedoch ein Verfahren, nach dem GKV-Versicherte individuell mit ihren Krankenkassen die Übernahme der Kosten zur telemedizinischen Anbindung im Einzelfall klären müssen, zu Versorgungsproblemen“, schreibt der BVMed an den Bewertungsausschuss. So gebe es bereits bei der telemedizinischen Funktionsanalyse einen nicht unerheblichen Teil von Krankenkassen, die sich unter Verweis auf die fehlende Berechnungsfähigkeit im EBM weigern, die Kosten zu übernehmen. Die Bereitstellung von telemedizinischen Lösungen im Einzelfall auf Grundlage individueller Kostenübernahmeanträge führe zudem zu einem hohen administrativen Aufwand für alle Beteiligten und zu zeitlichen Verzögerungen. „Wir brauchen hier eine einheitliche und flächendeckende Regelung“, so die BVMed-Forderung.

Der BVMed bietet daher den Trägerorganisationen des Bewertungsausschusses einen Dialog an, „wie die Industrie und die Selbstverwaltung gemeinsam ein Verfahren etablieren können, mit dem eine einheitliche, flächendeckende und zeitnahe Versorgung der Herzinsuffizienz-Patient:innen mit den erforderlichen Technologien erreicht wird“.

Ihr Kontakt zu uns

Service

News abonnieren

Sie möchten auf dem Laufenden bleiben?
Abonnieren Sie unsere kostenlosen Newsletter, E-Mail-Alerts zu unseren Themen oder Pressemeldungen.

Jetzt abonnieren

Mitglieder

Der BVMed repräsentiert über 300 Hersteller, Händler und Zulieferer der Medizintechnik-Branche sowie Hilfsmittel-Leistungserbringer und Homecare-Versorger.

Mehr lesen

Die Akademie

Von Compliance über Nachhaltigkeit bis hin zu Kommunikation. Unsere Akademie bietet der MedTech-Community eine Vielfalt an Veranstaltungen zur Fort- und Weiterbildung an. Entdecken Sie unsere Seminare, Workshops und Kongresse.

Zu den Veranstaltungen