Erstattung Medizinprodukte

BVMed-Konferenz zu Versorgungshürden in der Herzmedizin am 11. Oktober 2017 in Berlin

In der Patientenversorgung besteht eine steigende Diskrepanz zwischen der medizinisch notwendigen Versorgung auf dem Stand der Technik und dem realen Versorgungsgeschehen. Konkrete Beispiele aus der Herzmedizin beleuchtet die BVMed-Sonderveranstaltung "Fortschritt erLeben – Versorgungshürden in der Herzmedizin" am 11. Oktober 2017 in Berlin. Anwender und Hersteller berichten dabei über die Hürden, den technischen Fortschritt in der Herzmedizin in die Regelversorgung zu integrieren, und diskutieren Lösungsansätze. Programm und Anmeldung unter www.bvmed.de/events.

Immer weniger Menschen in Deutschland sterben an Herzerkrankungen. Dennoch führen Herz-Kreislauf-Erkrankungen nach wie vor die Liste der häufigsten Todesursachen an. Bei den vier konkreten Beispielen der BVMed-Konferenz für technischen Fortschritt in der Herzmedizin geht es um die Telekardiologie mit aktiven kardialen Implantaten, die ambulante Implantation von Ereignisrekordern, die Messung und das Monitoring des pulmonalarteriellen Drucks mit einem implantierten Sensor sowie die Defibrillator-Weste zur Verhinderung des plötzlichen Herztodes.

Referenten der Veranstaltung sind Prof. Dr. Birgit Aßmus vom Universitätsklinikum Frankfurt, Dr. Olaf Göing vom Sana-Klinikum Berlin-Lichtenberg, Dr. Volker Leonhardt vom Herzschrittmacher- und ICD-Zentrum Berlin und Dr. Mattias Roser von der Charité Universitätsmedizin Berlin sowie die Herstellervertreter Dr. Tino Hauser von Biotronik, Dr. Frank Semrau von Zoll CMS, Steffen Uffenorde von Abbott St. Jude Medical und Dr. Andreas Witthohn von Medtronic.
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