Pressemeldungen

  • Donnerstag
    29.09.2016
    76/16|Berlin
    Hüftimplantat

    40 Prozent der Gelenkersatz-Patienten sind zwischen 70 und 79 Jahre alt. Sie sind damit die größte Patientengruppe, belegt das "Weißbuch Gelenkersatz", das vor Kurzem vom IGES-Institut vorgelegt wurde. Ärzte und Industrie haben bereits frühzeitig die besonderen Herausforderungen bei der endoprothetischen Versorgung älterer Patienten angenommen. Die Lösungen reichen von schonenden Operationsverfahren bis hin zu Innovationen, um Infektionen nach einer Operation vorzubeugen. Die Entwicklung der Eingriffszahlen und der Indikationsstellung zeigt zudem, dass in Deutschland keineswegs zu viel operiert wird.

    Mehr
  • Mittwoch
    28.09.2016
    75/16|Berlin
    Prof. Dr. Thomas Kersting

    Die vor drei Jahren eingeführte Erprobungsregelung für Medizintechnologien hat das vom Gesetzgeber vorgesehene Ziel eines schnelleren Innovationszugangs im ambulanten Bereich nicht erreicht. Dieses Fazit zogen die Experten der BVMed-Veranstaltung "Die Versorgung mit Medizinprodukten" am 27. September 2016 in Berlin. Das Verfahren sei "zu langwierig und bürokratisch, als dass es den Innovationszyklen in der MedTech-Branche gerecht wird", so Prof. Dr. Thomas Kersting vom IGES-Institut. In den letzten drei Jahren sei keine einzige Erprobungsstudie auf den Weg gebracht worden. Das ist auch aus Sicht von Dr. Matthias Perleth vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) "ernüchternd". Das Verfahren nun in eine systematische Nutzenbewertung von neuen Methoden mit Medizinprodukten hoher Klasse zu überführen berge die Gefahr, "dass medizintechnische Innovationen nur noch langsam beziehungsweise verzögert in die deutsche Versorgungslandschaft gelangen", so Kersting. Ein weiteres Thema war die derzeit diskutierte Hilfsmittelreform.

    Mehr
  • Dienstag
    27.09.2016
    74/16|Berlin
    Beratung im Sanitätshaus

    In sensiblen Bereichen der Patientenversorgung wie der Intermittierenden Selbstkatheterisierung (ISK) darf es keine Standardisierung der Versorgung durch Ausschreibungen von Krankenkassen geben. Diese Forderung erhebt die Initiative "Faktor Lebensqualität" von führenden ISK-Herstellern im BVMed vor dem Hintergrund jüngster Kassenausschreibungen in diesem Bereich. Um weiteren Versorgungsdefiziten vorzubeugen, fordert der BVMed die Politik auf, weitere Ausschreibungen bis zur Umsetzung der aktuell diskutierten Hilfsmittelreform auszusetzen und laufende Ausschreibungen zu stoppen.

    Mehr
  • Donnerstag
    22.09.2016
    73/16|Berlin

    Die aktuelle MedTech Kompass-Depesche des BVMed zum Thema Healthcare Compliance beleuchtet die neuen Strafrechtsparagrafen 299a und 299b zur Bestechlichkeit und Bestechung im Gesundheitswesen. In einem Gastbeitrag kommt der BVMed-Vorstandsbeauftragte für Healthcare Compliance Carsten Clausen von B. Braun zu dem Ergebnis, dass sich das neue Korruptionsstrafrecht "ganz überwiegend an Ärzte" richtet. Daher werde zu Recht von einem "Sonderstrafrecht" für Ärzte gesprochen. "Andere Berufsgruppen können demgegenüber nur in seltenen Konstellationen betroffen sein", so Clausen.

    Mehr
  • Mittwoch
    21.09.2016
    72/16|Wiesbaden
    Plenum der 2. MedTech-Vertriebskonferenz

    Der Fokus der Geschäftsbeziehungen zwischen MedTech-Unternehmen und medizinischen Einrichtungen wie Krankenhäusern geht mehr und mehr weg von Produktkonditionen hin zu Erlösoptimierung durch Prozessverbesserungen. Adressaten der Unternehmen sind bei diesen neuen Systempartnerschaften dabei die Klinikverwaltungen und Controller, weniger die Klinikeinkäufer. Der klassische Außendienstmitarbeiter der Unternehmen wandle sich zum Projektmanager. Das verdeutlichten die Experten der 2. MedTech-Vertriebskonferenz am 20. September 2016 in Wiesbaden mit über 170 Teilnehmern. Fallstudien kamen vom Universitätsklinikum Dresden, der Einkaufsgemeinschaft AGKAMED sowie von den Medizinprodukte-Unternehmen B. Braun, Paul Hartmann, Atmos und Lohmann & Rauscher. Weitere Schwerpunktthemen waren die Internationalisierung, Pricing-Strategien sowie Recruiting.

    Mehr
  • Donnerstag
    15.09.2016
    71/16|Düsseldorf
    Podium der Konferenz "Wiederverwendung von Medizinprodukten"

    "Wir sind auch nach dem Kompromiss zur neuen EU-Medizinprodukte-Verordnung noch weit von dem Ziel entfernt, das Thema Wiederverwendung von Medizinprodukten europaweit einheitlich zu regeln". Dieses Fazit zog BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim M. Schmitt nach der Konferenz "Wiederverwendung von Medizinprodukten – Die neuen Anforderungen aus der EU-Medizinprodukte-Verordnung (MDR)" am 14. September 2016 in Düsseldorf mit rund 60 Teilnehmern. Eine Reihe von Hygienevorfällen in deutschen Krankenhäusern hätte gezeigt, wie wichtig die Qualität der Aufbereitung von Medizinprodukten für die Patientensicherheit ist, so die Experten der Konferenz. Die MDR habe hier eine Chance vertan, waren sich Peter Schröer vom Hersteller Johnson & Johnson und Dr. Gerhard Sontheimer vom Aufbereiter Vanguard einig. Denn ursprünglich war geplant, Aufbereiter wie Hersteller zu behandeln.

    Mehr
  • Dienstag
    13.09.2016
    69/16|Berlin
    Wieder mobil und schmerzfrei mit einem künstlichen Hüftgelenk

    Die Gelenkersatzoperation ist eine der erfolgreichsten chirurgischen Eingriffe der letzten Jahrzehnte. Sie ermöglicht Patienten wieder Mobilität und weitgehende Schmerzfreiheit. Das vor kurzem vom IGES vorgelegte "Weißbuch Gelenkersatz" belegt: Gelenkersatz-Patienten werden in Deutschland sehr gut versorgt. Materialversagen ist "sehr selten" die Ursache für Wechseleingriffe (Revisionen) – "entgegen der Wahrnehmung in der Bevölkerung", wie es im Weißbuch heißt. "Das Weißbuch verdeutlicht, dass wir in Deutschland eine hohe Patientenzufriedenheit und Behandlungsqualität erreicht haben", kommentiert BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim M. Schmitt.

    Mehr
  • Freitag
    09.09.2016
    68/16|Berlin

    Martina Stamm-Fibich, Berichterstatterin für Hilfsmittel der SPD-Bundestagsfraktion, sieht die Neuregelung der Verbandmitteldefinition im Rahmen der Hilfsmittelreform (HHVG) kritisch. Innovative Wundversorgungsprodukte müssten den gesetzlich Versicherten zeitnah zur Verfügung stehen, sagte die SPD-Bundestagsabgeordnete auf dem Gesprächskreis Gesundheit des BVMed am 7. September 2016 in Berlin.

    Mehr
  • Donnerstag
    08.09.2016
    67/16|Berlin
    Podium (2) der BVMed-Sonderveranstaltung "Beyond the Product?"

    Die mittelständisch geprägte MedTech-Branche muss über das Medizinprodukt hinaus in einer frühen Entwicklungsphase Systemlösungen und zusätzliche Serviceangebote in den Blick nehmen. Die Digitalisierung bietet dabei große Chancen und führt zunehmend zu einem direkten Kontakt der Hersteller von Medizintechnologien zum Patienten, beispielsweise über Gesundheits-Apps, "um Kunden zu binden". Das verdeutlichten die Experten der diesjährigen BVMed-Innovationskonferenz mit dem Titel "Neue Dimensionen für MedTech-Innovationen" am 7. September 2016 in Berlin.

    Mehr
  • Freitag
    02.09.2016
    66/16|Berlin
    Anti-Dekubitus-Matratze

    Sieben Hilfsmittelverbände schlagen bei der Versorgung der Patienten mit Anti-Dekubitus-Systemen Alarm: Unter den aktuellen Vergütungsstrukturen der Krankenkassen können die Patienten nicht mehr adäquat versorgt werden. Der Trend zu "Billigprodukten" gefährde die Patienten und sorge für "teure Wunden", die das Gesundheitssystem "hinten mehr belasten, als die Kassen vorne sparen", so der Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik (BIV-OT), der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed), die EGROH, die Fachvereinigung Medizinprodukte (fmp), Reha-Service-Ring (RSR), rehaVital sowie Sanitätshaus Aktuell. Die Verbände definierten als Lösungsansatz zur Verbesserung der Patientenversorgung sieben Prozessschritte mit einzelnen Teilschritten, die bei der Versorgung mit Anti-Dekubitus-Produkten beachtet werden müssen.

    Mehr
  • Donnerstag
    01.09.2016
    65/16|Berlin
    Wieder mobil und schmerzfrei mit einem künstlichen Kniegelenk

    Stabile Fallzahlen, hohe Indikationstreue, lange Standzeiten, weniger Infektionen: Die Behandlungsqualität von Hüft- und Kniegelenkersatz-Operationen hat in Deutschland ein hohes Niveau erreicht. Das zeigt das jetzt veröffentlichte "Weißbuch Gelenkersatz". Fazit: In Deutschland wird keineswegs zu viel operiert.

    Mehr

©1999 - 2020 BVMed e.V., Berlin – Portal für Medizintechnik