Hilfsmittel

COVID-19 | BVMed-Webinar zu den Sonderregelungen für die Hilfsmittelversorgung am 20. Mai 2020

MedInform, der Seminarservice des Bundesverbandes Medizintechnologie, informiert in einem Webinar am 20. Mai 2020 über die aktuellen und vom üblichen Rahmen abweichenden Regelungen zur Durchführung der Hilfsmittelversorgung in Zeiten von COVID-19. Referentin ist die Rechtsanwältin und Hilfsmittelexpertin Bettina Hertkorn-Ketterer. Programm und Anmeldung unter www.bvmed.de/events.

Die COVID-19-Krise bringt mit den Kontakteinschränkungen eine erschwerte medizinische Versorgungssituation mit sich. Einher gehen Veränderungen im Versorgungsbedarf, im Ablauf der Prozesse – von Verordnung, über Versorgung bis Abrechnung – sowie in der Verfügbarkeit von Hilfsmitteln und eventuell erforderlicher Schutzausrüstung. Um die Versorgung mit Hilfsmitteln trotz der veränderten Rahmenbedingungen sicherzustellen und damit den ambulanten Verbleib der Patienten zu ermöglichen, wurden für die Zeit der COVID-19-Pandemie verschiedene Regelungen zur Durchführung von Verordnung, Versorgung und Abrechnung von Hilfsmitteln eingeführt.

So sehen der Gemeinsame Bundesausschuss, der GKV-Spitzenverband oder die DAkkS beispielsweise Abweichungen bei der Ausstellung von Verordnungen, bei der Durchführung und Lieferung von Versorgungen oder bei der Umsetzung von Präqualifizierungsverfahren vor.

Die Teilnehmer des Online-Seminars "Umsetzung der Hilfsmittelversorgung in der Corona-Krise | Versorgung, Verordnung und Abrechnung" erhalten umfassende Informationen über die geltenden Sonderregelungen, um die Unternehmen und Hilfsmittel-Leistungserbringer in die Lage zu versetzen, unter den aktuellen Rahmenbedingungen die Versorgung mit Hilfsmitteln effektiv umzusetzen und korrekt abzurechnen.

Die Teilnahmegebühr beträgt 250 Euro netto. Anmeldungen unter www.bvmed.de/events.
  • Weitere Artikel zum Thema
  • PDSG-Anhörung | Hilfsmittelverbände fordern, Informationen zu Hilfsmittel-Versorgung in die elektronische Patientenakte zu integrieren

    Die Informationen zu Hilfsmittelversorgungen müssen schnellstmöglich in die elektronische Patientenakte (ePA) eingebunden werden. Das fordern die in der "Interessengemeinschaft Hilfsmittelversorgung" (IGHV) zusammengeschlossenen Hilfsmittelverbände im Vorfeld der Anhörung zum Patientendaten-Schutz-Gesetz (PDSG) am 27. Mai 2020. Bislang ist vorgesehen, dass die Versorgung durch Physio- und Psychotherapeuten, Pflegepersonal und Hebammen in der ePA verarbeitet werden kann und diese Berufsgruppen entsprechend an die ePA-Strukturen angebunden werden. Weiterlesen

  • EU-Ratspräsidentschaft | BVMed schlägt vier dauerhafte Maßnahmen zur Infektionsprävention vor

    Infektionsprävention muss künftig eine dauerhafte gesundheitspolitische Priorität werden und sollte auch ein Schwerpunktthema auf der Agenda der deutschen EU-Ratspräsidentschaft sein. Das fordert der BVMed-Fachbereich "Nosokomiale Infektionen" (FBNI) in einem Positionspapier mit dem Titel "Infektionen vermeiden – Bewusst handeln". Der BVMed fordert unter anderem, sich auf europäischer Ebene das Ziel zu setzen, in den nächsten fünf Jahren 20 Prozent der nosokomialen Infektionen zu vermeiden und diese Zahl auch mit einem jährlichen Bericht zu monitoren. Weiterlesen

  • COVID-19 | BVMed-Webinar zu arbeitsrechtlichen Aspekten in der Corona-Krise am 17. Juni 2020

    MedInform informiert in einem Webinar am 17. Juni 2020 über ausgewählte arbeitsrechtliche Aspekte im Rahmen der Corona-Krise unter dem Titel "Entgeltfortzahlung, Kurzarbeit & Co.". Referent ist Rechtsanwalt sowie Steuer- und Arbeitsrechtsexperte Dr. Tobias Nießen von der Kanzlei Flick Gocke Schaumburg. Das Webinar richtet sich an HR-Verantwortliche, Geschäftsführer sowie weitere Interessierte aus der MedTech-Branche und mittelständischen Unternehmen. Weiterlesen


©1999 - 2020 BVMed e.V., Berlin – Portal für Medizintechnik