"Jeder Mensch ist einzigartig"

Die Körperstolz-Kampagne

In der Motivreihe "Körperstolz" zeigt der BVMed Patienten, die trotz chronischer Erkrankungen mitten im Leben stehen. Die Kampagne möchte das Verständnis für die Lebenssituation Betroffener stärken und den Wert von Medizinprodukten für ein selbstbestimmtes Leben zeigen. "Jeder Mensch ist einzigartig. Einigen helfen wir, wie alle anderen zu leben."

Michael Krauser: Diabetes digital managen - und die Welt erkunden
Ingrid: Mit Hirnschrittmacher die Dystonie im Griff
Erik: Homecare-Managerin Enikoe hilft ihm, seinen Immundefekt zu meistern
Claudia: "Seit der Hüft-OP sind die Schmerzen vorbei"
Angela: "Ich möchte Ängste bei anderen Patienten abbauen"
Torsten: "Es ist mir nicht unangenehm, über Inkontinenz zu sprechen"
Nic: "Mit meinem Implantat ist mein Leben wieder im Takt"
Willibald: "Ich mache wieder Sport ohne Schmerzen"
Christine: "Ich will Brustkrebs-Patientinnen Mut machen"
Thomas: "Wir Kehlkopflosen sind sehr kommunikativ"
Michael: "Mit der Bauchfelldialyse bin ich weiter mobil"
Steffi: "Der Stomabeutel gehört jetzt zu mir"
Elke: "Die Insulinpumpe schenkt mir Freiheit"
Peter: "Die Ernährungstherapie gibt mir Energie"
  • Mit der Kampagne "Körperstolz" rüttelt der BVMed an einem gesellschaftlichen Tabu: Trotz ihrer Verbreitung und Relevanz für den Einzelnen werden einige Medizinprodukte schamvoll versteckt, über ihre vielfache Nutzung wird öffentlich kaum gesprochen. Das will die Kampagne ändern.

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  • Körperstolz-Motiv Diabetes digital: Michael Krauser

    Michael Krauser (28) ist schon bis ans andere Ende der Welt gereist. Mit Anfang 20 bekam er die Diagnose Typ I Diabetes. Das hat ihn aber nicht aufgehalten – im Gegenteil: Er betreibt einen Reiseblog für Typ I Diabetiker und macht auch anderen Patienten Mut, die Welt zu erkunden. Moderne und digitale Medizintechnologien helfen ihm dabei, seinen Blutzuckerspiegel im Griff zu behalten.

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  • Körperstolz-Motiv Neurostimulation: Ingrid Hartmann

    Ingrid Hartmann (79) ist die Lebensfreude in Person. In ihrer Freizeit verreist sie gern und hat schon „alle südlichen Inseln abgeklappert“. Außerdem engagiert sie sich für die Deutsche Dystonie Gesellschaft. Unter Dystonie, einer neurologischen Bewegungsstörung, leidet sie seit ihrer Jugend, doch erst im Alter von 61 Jahren hat sie die Diagnose erhalten. Inzwischen hat sie einen Hirnschrittmacher und lebt das erste Mal seit vielen Jahren ohne Symptome.

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  • Körperstolz-Motiv Erik Blumhagen und Enikoe Baum (Homecare)

    Erik Blumhagen (26) wusste lange nicht, wieso ihn ein Infekt nach dem nächsten erwischte. Seine Ausbildung zum Krankenpfleger brachte ihn auf die richtige Spur: ein Immundefekt. Die regelmäßigen Infusionen, die nötig sind, um sein Immunsystem zu stärken, kann er zu Hause durchführen und so ein vollkommen normales Leben führen. Unterstützt wird er dabei durch seine Homecare-Managerin Enikoe Baum.

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  • Körperstolz-Motiv Hüftgelenkprothese: Claudia Weber

    Claudia Weber (53) liebt es, Sport im Freien zu treiben, und hat sich vor einigen Jahren mit einem Kleinunternehmen für Berufsbekleidung selbstständig gemacht. 2009 wurde bei ihr eine Hüftdysplasie festgestellt. Für eine Hüftprothese entschied sie sich erst 8 Jahre später – als die Schmerzen unerträglich wurden und ihr Leben viel zu stark beeinträchtigten. Heute weiß sie „schon gar nicht mehr“, dass sie „mal solche Schmerzen hatte“. Sie ist wieder schmerzfrei und sportlich aktiv. Frau Weber möchte anderen Menschen helfen, so positiv wie sie mit einer solchen Operation umzugehen. Deshalb nimmt sie an der Kampagne „Körperstolz“ teil.

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  • Körperstolz-Motiv Herzklappenersatz: Angela Jaschke

    Angela Jaschke (82) wurde im Februar 2016 bei einer Routineuntersuchung eine hochgradige Aortenstenose diagnostiziert. Ihre Aortenklappe war so verkalkt, dass nur noch eine 3 Millimeter breite Öffnung übrig war. Die neue Herzklappe erhielt sie über die minimalinvasive Transkatheter-Aortenklappen-Implantation (TAVI). Auch weil ihr Körper nach Jahrzehnten sportlicher Aktivität eine so gute Kondition hatte, konnte sie schon sechs Wochen nach der OP wieder Sport treiben und ihre Aquafitness-Gruppe trainieren. Anderen Betroffenen rät sie, „sich ausreichend zu informieren, Gespräche mit den Ärzten zu führen und dabei auch die TAVI-Methode, die schonender ist, anzusprechen“.

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  • Körperstolz-Motiv Inkontinenz: Torsten Kraft

    Torsten Kraft (34) ist Zimmermann aus Leidenschaft. In seiner Freizeit geht er am liebsten mit seiner Freundin wandern, fährt „gerne und viel Auto“ und liest „alles von Fantasy über Krimi bis Science-Fiction“. Er ist von Geburt an inkontinent und trägt schon seit Jahren Windeln. Mit seiner Erkrankung geht er offen um und rät anderen Betroffenen, „die Inkontinenz nicht zu verstecken oder zu verheimlichen, damit auch andere damit konfrontiert werden.“

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  • Körperstolz-Motiv Defibrillator mit Telekardiologie: Nicolas Lewandrowski

    Nicolas Lewandrowski (17) ist Schüler der 11. Klasse an einem Berufskolleg. Er lebt seit seiner Geburt mit einem Herzfehler und wurde bereits dreimal am offenen Herzen operiert. Im Jahr 2013 erlitt er beim Fußballspielen einen Herzstillstand und musste auf dem Schulhof wiederbelebt werden. Seither trägt Nicolas einen implantierten Defibrillator (ICD), der ihn vor dem plötzlichen Herztod schützt und neue Sicherheit gibt. Mittlerweile gibt es für ihn keine wesentlichen Einschränkungen mehr, was die Lebensqualität angeht“. Vielmehr freut er sich, Menschen in seinem Alter zu zeigen, „dass man auch mit einem Herzfehler und einem implantierten Stück Metall genauso leben kann, wie jeder gesunde Mensch auch.“

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  • Körperstolz-Motiv Schultergelenkprothese: Willibald Panzer

    Willibald Panzer (61) ist begeisterter Sportler. Im Jahr 2010 verletzte er sich beim Beachvolleyball an der linken Schulter. Nachdem die Schmerzen unerträglich wurden, entschied sich Willibald für ein künstliches Schultergelenk. Durch die Operation und die anschließende Reha konnte die Beweglichkeit der Schulter vollständig wiederhergestellt werden. Seitdem ist Willibald wieder schmerzfrei und sportlich aktiv. „Es ist ein Wunder“, sagt er selbst. Mit seiner Erfahrung möchte er nun „Menschen helfen, die vor der Entscheidung einer OP stehen“. Daher freut er sich, die Kampagne „Körperstolz“ zu unterstützen.

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  • Körperstolz-Motiv Lymphödem nach Brustkrebs: Christine Raab

    Christine Raab (35) ist freiberufliche Make-up-Artistin. Im November 2014 erhielt sie die Diagnose Brustkrebs. Es folgten zahlreiche Untersuchungen und eine Operation, bei der befallene Lymphknoten entfernt wurden. Nach der anschließenden Chemotherapie entwickelte sich bei Christine ein Lymphödem. Seitdem trägt sie einen Kompressionsärmel, der sie im beruflichen und privaten Alltag begleitet. Christine findet, „man sollte immer das Beste aus allem machen.“ Mit dieser positiven Einstellung macht sie anderen Frauen Mut.

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  • Film

  • Making-of-Film "Körperstolz" 2020

    Die Medizintechnologie-Kampagne „Körperstolz – Jeder Mensch ist einzigartig“ des BVMed wird 2020 mit drei neuen Patientengeschichten und Motiven fortgesetzt. Dabei erzählen ein junger Homecare-Patient, ein reiselustiger Typ 1-Diabetiker sowie eine aktive ältere Dame mit Dystonie ihre Geschichten in Wort und Bild. Die BVMed-Kampagne zeigt Patienten, die trotz ihrer Erkrankungen mitten im Leben stehen. Die neuen Patientengeschichten ergänzen die bestehenden Motive zu Herzkrankheiten, Gelenkersatz, Lymphödem nach Brustkrebs, Diabetes, Inkontinenz, Stoma, Tracheotomie/Laryngektomie, Dialyse und Künstlicher Ernährung. Weiterlesen

  • zum Film
  • Motive

  • Motive Körperstolz und Maßstab Mensch

    Patientengeschichten unter: www.bvmed.de/koerperstolz... Weiterlesen

  • zu den Motiven

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