Inkontinenz bei der Frau

Harninkontinenz bei der Frau

Harninkontinenz ist der medizinische Fachbegriff, der den Zustand beschreibt, den Urinfluss aus dem Körper nicht kontrollieren zu können. Der Urin fließt demnach unwillkürlich (tröpfchenweise oder sogar frei) aus der Blase heraus. Wenn Sie Probleme haben, suchen Sie in jedem Fall Ihren Arzt auf. Im Folgenden geben wir Ihnen einen Überblick über die Ursachen und Therapiemöglichkeiten.
  • Operative Therapiemöglichkeiten bei Harninkontinenz bei Frauen

  • Künstlicher Blasenschließmuskel

    Um Patientinnen, die an mittlerer bis schwerer Inkontinenz leiden, ein Stück ihrer Lebensqualität und Lebensfreude zurückzugeben, vertrauen viele Ärzte auf den künstlichen Blasenschließmuskel. Dieser wird seit mehr als 40 Jahren gegen weibliche Inkontinenz eingesetzt. Weiterlesen

  • Bänder gegen Belastungsinkontinenz

    Durch verschiedene Einflüsse können sich Fasern und Bänder der Beckenbodenmuskulatur überdehnen oder an einigen Stellen sogar reißen. In vielen Fällen löst die Einlage eines Suspensionsbandes das Problem. Weiterlesen

  • Injektion von Botox® in die Blasenwand

    Das Nervengift Botulinumtoxin kann bei Patienten eingesetzt werden, die an einer überaktiven Blase mit oder ohne Inkontinenz leiden und nicht ausreichend auf konservative Therapien ansprechen oder dadurch zu viele Nebenwirkungen erfahren. Weiterlesen

  • Der Blasenschrittmacher (Sakrale Neuromodulation)

    Ein Blasenschrittmacher ist ein Implantat ähnlich einem Herzschrittmacher und moduliert die Fehlinformationen, die das Gehirn an die Blase sendet, durch sanfte elektrische Impulse, die an die Sakralnerven abgegeben werden. Weiterlesen

  • Beckenbodennetz

    Akute starke Belastungen können zur Überlastung des Beckenbodens und damit zu einer Senkung führen. Durch die Implantation von Beckenbodennetzen aus Kunststoff gelingt es, eine Senkung zu beseitigen und gleichzeitig das Gewebe zu stabilisieren. Weiterlesen

  • Unterspritzung der Harnröhre mit Bulking Agents

    Die Unterspritzung der Harnröhre mit Füllstoffen eignet sich für alle Patientinnen mit einer Belastungsinkontinenz aufgrund von Schließmuskelinsuffizienz. Dabei werden so genannte 'Bulking Agents' in die Harnröhrenwand gespritzt. Weiterlesen

  • Weitere Artikel zum Thema
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