Faktor Lebensqualität

Eine Initiative von führenden ISK-Herstellern in Deutschland

BVMed-Portal www.faktor-lebensqualitaet.de
  • Nach Ausschreibungen und Versorgerwechsel beklagt ein Drittel der Betroffenen eine schlechtere Beratung.
    Der erzwungene Wechsel des Hilfsmittel-Versorgers nach einer Ausschreibung durch die Krankenkasse hat negative Folgen: Nach einer aktuellen Umfrage der Initiative »Faktor Lebensqualität« im BVMed sind 32 Prozent der Patienten, die auf ableitende Inkontinenz- und Stoma-Hilfsmittel angewiesen sind, mit dem Beratungsservice des neuen Lieferanten nicht zufrieden. Ein Drittel der Befragten erwägt den Wechsel der Krankenkasse. Diese Ergebnisse bestätigen die Tendenz, dass Ausschreibungen der Krankenkassen die Versorgungsqualität der Patienten verschlechtern, so der BVMed.

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  • Die Initiative »Faktor Lebensqualität« warnt vor einer drohenden Verschlechterung der Versorgung von Patienten mit Inkontinenz. In dem Bereich sind die Verordnungszahlen für Hilfsmittel vom Jahr 2014 auf 2016 deutlich angestiegen, gleichzeitig sind aber auch die dadurch entstandenen Kosten gesunken. Das hat jetzt der »BARMER Heil- und Hilfsmittelreport 2017« ergeben. »Aus Patientensicht ist das eine schlechte Nachricht«, sagt Thomas Haslinger, Sprecher der Initiative »Faktor Lebensqualität«. »Wenn für eindeutig mehr Verordnungen weniger Geld ausgegeben wird, ist leider von einer Verschlechterung der Versorgungsqualität auszugehen. Hier wird also auf Kosten der Gesundheit und der Lebensqualität der Patienten gespart«, so Haslinger.

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  • Die Initiative »Faktor Lebensqualität« startet eine Kampagne für das freie Patientenwahlrecht von Produkt und Versorger, für eine qualitätsgesicherte, ortsnahe Versorgung bei Vielfalt qualifizierter Leistungserbringer und für den freien und fairen Vertragswettbewerb.

    Dafür verschicken wir Flyer und Plakate, die zum Beispiel Leistungserbringer, Homecare-Unternehmen, Selbsthilfen und andere Interessierte nutzen können.

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  • Der Dialog zwischen Vertreterinnen und Vertretern von Krankenkassen, Betroffenenverbänden, Fachärzten sowie Fachleuten aus der Politik wurde eröffnet mit den Daten einer Anwenderbefragung von ISK-Nutzern sowie Informationen des Arbeitskreises Neuro-Urologie & Arbeitskreis Pflege
der Deutschsprachigen Medizinischen Gesellschaft für Paraplegie (DMGP) zur Situation ihrer Patienten und den Therapie- und Behandlungsrichtlinien.

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  • Versorgungsqualität ist weit mehr als die Bereitstellung medizinischer Hilfen in ausreichender Menge und Qualität. Für die meisten Menschen geht es um einen Zugewinn an Lebensqualität, um Selbstbestimmtheit und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

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  • „Warum soll ich mir etwas stilllegen lassen, das noch funktioniert? Und das für den Rest meines Lebens?“ Diese Fragen trieben Olaf Lüken vor vier Jahren um, als bei ihm klar war, was seine ständigen Harnwegsinfekte verursachte. In Folge einer seit dem 16. Lebensjahr schleichend...

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  • Als Charlotte Gutzeit 1983 an Multipler Sklerose erkrankte, ging damit auch einher, dass sie nicht mehr alleine Wasserlassen konnte. Sie entschied sich gegen einen Dauerkatheter und für den so genannten intermittierenden Selbstkatheterismus (kurz ISK). Die Reaktionen darauf waren immer ähnlich:...

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  • Die Initiative »Faktor Lebensqualität« unterstützt die ca. 250.000 Menschen mit künstlichem Darmausgang und Blasenfunktionsstörungen bei konkreten Versorgungsproblemen mit ihren Hilfsmitteln oder ausbleibender Beratung ihren Anspruch durchzusetzen. Mit zunehmendem Kostendruck auf Seiten der Leistungserbringer und Krankenkassen leidet die Qualität der Versorgung. Die betroffenen Menschen erhalten zum Beispiel nach einem Versorgerwechsel nicht mehr die Produkte, die sie brauchen oder sie müssen zum Beispiel Zuzahlungen leisten.

    Das führt in den sensiblen und sehr individuellen Versorgungssituationen mit künstlichem Darmausgang und bei Blasenfunktionsstörung dazu, dass die Menschen in ihrer täglichen Lebensweise eingeschränkt werden – entgegen Ihres Versichertenanspruchs. Die Initiative informiert daher Patienten über ihre Rechte und zeigt praktische Wege auf, diese umzusetzen und dabei einer unangemessenen Versorgung zu widersprechen.

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  • Um Kosten zu reduzieren, haben einige Krankenkasse wie die AOK Nordost die Versorgung von ISK-Anwendern mit so genannten Pauschalverträgen organisiert. Mit den Pauschalverträgen versuchen die Krankenkassen, die Versorgungskosten zu reglementieren.

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  • Patientenbefragung zur Selbstkatheterisierung

    Lebens- und Versorgungsqualität von ISK-Anwendern

    Eine Studie im Auftrag der Initiative »Faktor Lebensqualität«

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