Faktor Lebensqualität

Eine Initiative von führenden ISK-Herstellern in Deutschland

BVMed-Portal www.faktor-lebensqualitaet.de
  • Der Dialog zwischen Vertreterinnen und Vertretern von Krankenkassen, Betroffenenverbänden, Fachärzten sowie Fachleuten aus der Politik wurde eröffnet mit den Daten einer Anwenderbefragung von ISK-Nutzern sowie Informationen des Arbeitskreises Neuro-Urologie & Arbeitskreis Pflege
der Deutschsprachigen Medizinischen Gesellschaft für Paraplegie (DMGP) zur Situation ihrer Patienten und den Therapie- und Behandlungsrichtlinien.

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  • Versorgungsqualität ist weit mehr als die Bereitstellung medizinischer Hilfen in ausreichender Menge und Qualität. Für die meisten Menschen geht es um einen Zugewinn an Lebensqualität, um Selbstbestimmtheit und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

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  • „Warum soll ich mir etwas stilllegen lassen, das noch funktioniert? Und das für den Rest meines Lebens?“ Diese Fragen trieben Olaf Lüken vor vier Jahren um, als bei ihm klar war, was seine ständigen Harnwegsinfekte verursachte. In Folge einer seit dem 16. Lebensjahr schleichend...

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  • Als Charlotte Gutzeit 1983 an Multipler Sklerose erkrankte, ging damit auch einher, dass sie nicht mehr alleine Wasserlassen konnte. Sie entschied sich gegen einen Dauerkatheter und für den so genannten intermittierenden Selbstkatheterismus (kurz ISK). Die Reaktionen darauf waren immer ähnlich:...

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  • Die Initiative »Faktor Lebensqualität« unterstützt die ca. 250.000 Menschen mit künstlichem Darmausgang und Blasenfunktionsstörungen bei konkreten Versorgungsproblemen mit ihren Hilfsmitteln oder ausbleibender Beratung ihren Anspruch durchzusetzen. Mit zunehmendem Kostendruck auf Seiten der Leistungserbringer und Krankenkassen leidet die Qualität der Versorgung. Die betroffenen Menschen erhalten zum Beispiel nach einem Versorgerwechsel nicht mehr die Produkte, die sie brauchen oder sie müssen zum Beispiel Zuzahlungen leisten.

    Das führt in den sensiblen und sehr individuellen Versorgungssituationen mit künstlichem Darmausgang und bei Blasenfunktionsstörung dazu, dass die Menschen in ihrer täglichen Lebensweise eingeschränkt werden – entgegen Ihres Versichertenanspruchs. Die Initiative informiert daher Patienten über ihre Rechte und zeigt praktische Wege auf, diese umzusetzen und dabei einer unangemessenen Versorgung zu widersprechen.

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  • Um Kosten zu reduzieren, haben einige Krankenkasse wie die AOK Nordost die Versorgung von ISK-Anwendern mit so genannten Pauschalverträgen organisiert. Mit den Pauschalverträgen versuchen die Krankenkassen, die Versorgungskosten zu reglementieren.

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  • Patientenbefragung zur Selbstkatheterisierung

    Lebens- und Versorgungsqualität von ISK-Anwendern

    Eine Studie im Auftrag der Initiative »Faktor Lebensqualität«

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  • Hilfsmittel gehören für immer mehr Deutsche zur regelmäßigen Gesundheitsversorgung. Von 2007 bis 2012 sind die Ausgaben für Hilfsmittel um 17 Prozent gestiegen. Insbesondere Inkontinenzhilfen steigen stetig in der Nachfrage. Im Barmer-Report belegen sie Platz 2 in der Hilfsmittel-Top-10-Liste. Nach Inhalations- und Atemtherapiegeräten gehören somit Inkontinenzhilfen zu der ausgabestärksten Produktgruppe der Krankenkassen.

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  • Was Ihnen zusteht und woran Sie eine gute Hilfsmittelversorgung erkennen
    Stand: Dezember 2015

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  • Einmal-Katheter für die ISK-Versorgung - beschichtet und gebrauchsfertig

    In Deutschland leiden bis zu neun Millionen Menschen unter Blasenfunktionsstörungen. Neurologische Erkrankungen, wie zum Beispiel Querschnittslähmung, Multiple Sklerose, Bandscheibenvorfall, Spina bifida, sind häufige Auslöser. Um den Betroffenen ein selbstbestimmtes Leben in der Gesellschaft zu ermöglichen, wird der intermittierende (immer wiederkehrende) Selbstkatheterismus, kurz ISK, angewandt.

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