Gesundheitspolitik

Der demografische und gesellschaftliche Wandel vollzieht sich tiefgreifend und zunehmend rasanter. Die Menschen werden immer älter und wollen möglichst lange vital und mobil bleiben. Der Bedarf an Gesundheitsleistungen steigt. Neue Medizintechnologien ermöglichen neue Behandlungsoptionen. Gleichzeitig werden die Krankheitsbilder im Alter immer komplexer.

Um die Finanzierung unseres noch immer ausgezeichneten Gesundheitssystems in Deutschland zukunftssicher zu machen, müssen wir die Versorgungsprozesse effizienter gestalten und die Versorgungsqualität weiter verbessern. Moderne Medizintechnologien können hierzu einen wichtigen Beitrag leisten. Sie helfen den Patienten, die Gesundheit wiederherzustellen und die Lebensqualität zu verbessern. Sie helfen, Krankheitstage zu vermindern, indem sie Aufenthalte im Krankenhaus durch schonende Verfahren verkürzen und Patienten schneller wieder gesunden können. Sie helfen, Prozesse zu beschleunigen, transparenter und sicherer zu machen ─ beispielsweise mit Hilfe von Telemedizin. Lesen Sie hier, wie der BVMed den aktuellen Koalitionsvertrag beurteilt.
  • Berlin
    Digitale robotergestützte Mikrochirurgie

    Die drei Medizintechnik-Branchenverbände BVMed, SPECTARIS und ZVEI fordern in einem gemeinsamen "Zielbild Medizintechnik 2025" Maßnahmen zur Stärkung des Medizintechnik-Standorts Deutschland. Zu den Forderungen gehört ein ressortübergreifender und strategische "MedTech-Dialog" in Anlehnung an andere Branchendialoge, um gesundheits-, wirtschafts- und forschungspolitische Aspekte gemeinsam zu berücksichtigen. Die drei Wirtschaftsverbände zeigen insgesamt fünf Handlungsfelder für eine forschungsstarke, wettbewerbsfähige und innovative Medizintechnik-Industrie am Standort Deutschland auf.

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  • Berlin

    Die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsident:innen der Länder haben am 3. März 2021 eine erweiterte Teststrategie zur Bekämpfung von Covid-19 vorgelegt. Ursprünglich gab es Überlegungen, die Unternehmen zu verpflichten, ihren in Präsenz arbeitenden Beschäftigten wöchentlich das Angebot von kostenlosen Schnelltests einschließlich einer Bescheinigung über das Testergebnis zu machen. Hierzu hat es Gespräche zwischen den Spitzenverbänden und dem Bundeskanzleramt gegeben. Das Ergebnis ist eine gemeinsame Erklärung von BDA, BDI, DIHK und ZDH, die auf das freiwillige Engagement der Unternehmen setzt. Die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft appellieren in einer Erklärung an die Unternehmen, ihren Beschäftigten Selbsttests, und, wo dies möglich ist, Schnelltests anzubieten, um Infektionen frühzeitig zu erkennen.

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  • Brüssel

    Das EU-Parlament hat das Programm „EU4Health“ für die Jahre 2021 bis 2027 angenommen. Damit soll das Gesundheitswesen der EU-Staaten besser für künftige Gesundheitsgefahren und Pandemien gewappnet sein. Mindestens 20 Prozent des 5,1 Milliarden Euro schweren Programms fließen in Krankheitsvorsorge und Gesundheitsförderung. Die EU soll damit besser mit länderübergreifenden Gesundheitsgefahren umgehen können. Die Verfügbarkeit von Arzneimitteln und Medizinprodukten soll verbessert werden.

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  • BVMed-Positionspapier zur Bundestagswahl 2021

    1. MedTech-Standort Deutschland stärken | 2. Strategische Unabhängigkeit ausbauen | 3. Rahmenbedingungen für F&E verbessern | 4. Patientenversorgung mit innovativen Medizintechnologien sektorenübergreifend und zeitnah ermöglichen | 5. Digitalstrategie für die Gesundheitsversorgung entwickeln | 6. Investitionsfinanzierung sicherstellen, DRG-Zukunftskommission einsetzen, Vergütungsmodelle modernisieren | 7. Hilfsmittelversorgung optimieren | 8. Ermäßigte Umsatzsteuer für alle Medizinprodukte | 9. Maßnahmenpaket zur Senkung der Infektionsrate implementieren | 10. Strategien gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Adipositas und Diabetes umsetzen sowie Krebserkrankungen bekämpfen | 11. Nachhaltigkeitsziele umsetzen, Ressourcen schonen | 12. Fachkräftebedarf sichern und Ausbildungsberufe weiterentwickeln | Stand: 04.01.2021

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  • Berlin
    Dr. Meinrad Lugan (Porträtbild)

    Interview mit dem BVMed-Vorsitzenden Dr. Meinrad Lugan zur Lage der MedTech-Branche in der Corona-Pandemie. Auf europäischer Ebene benötigt die MedTech-Branche pragmatische Lösungen, damit alle Produkte nach der EU-Medizinprodukte-Verordnung zertifiziert werden und den Anwendern und Patienten zur Verfügung stehen können. Auf nationaler Ebene setzt sich die Branche dafür ein, den Produktions- und Forschungsstandort Deutschland zu stärken, indem die mittelständisch geprägte Medizinprodukte-Branche als Leitmarkt und starker Wirtschaftsfaktor anerkannt wird.

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  • Berlin

    Seit dem 1. September 2020 ist das vom Bundesgesundheitsministerium (BMG) geplante Nationale Gesundheitsportal unter www.gesund.bund.de online. Das Portal, das das BMG unter anderem mit dem Robert Koch-Institut erarbeitet hat, bietet zunächst Informationen zu den 200 häufigsten Krankheitsbildern. Es solle ein zentraler Baustein werden, um „Falschinformationen und Verschwörungstheorien entgegen zu treten“, sagte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU).

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  • Vorbereitung auf eine Katarakt-Operation bei Grauem Star

    Die Initiative „Fortschritt erLeben – Patientenversorgung vor Ort“ möchte als Zusammenschluss mehrerer Medizintechnologie-Unternehmen die Bundesländer ermutigen, ihre gesundheitspolitischen Gestaltungsspielräume zu nutzen.

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  • Berlin

    Die deutsche Corona-Warn-App hat nach knapp drei Wochen die Schwelle von 15 Millionen Downloads erreicht. Das teilte das Robert Koch-Institut am 6. Juli 2020 auf Twitter mit. Die App soll helfen, Infektionsketten nachzuverfolgen und zu unterbrechen. Außerdem kann sie dazu beitragen, dass Menschen nach einem Coronatest möglichst schnell ihr Testergebnis digital erhalten und über die App anonym mögliche Kontaktpersonen war­nen können, wenn diese auch die App installiert haben.

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  • Berlin

    In der Diskussion zur Überwindung der COVID-19-Krise geht es darum, die notwendige Patientenversorgung in allen Bereichen wieder sicherzustellen, die Arbeitsfähigkeit der medizinischen Einrichtungen zu gewährleisten sowie die gesundheitspolitischen Maßnahmen mit Entscheidungen zur Unterstützung der MedTech-Branche im Rahmen eines Konjunkturprogramms zu verbinden. Was können wir aus der COVID-19-Krise lernen? Der BVMed schlägt hierzu zehn Punkte vor.

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  • Berlin

    13 Millionen Menschen in Deutschland haben sie bereits heruntergeladen: Die deutsche Corona-Warn-App hat einen vielversprechenden Start hingelegt – anders als vergleichbare europäische Apps. Damit ist eine wichtige Schallmauer durchbrochen: erstmals haben mehr als 15 Prozent aller Menschen in Deutschland die App heruntergeladen, Tendenz steigend. Auch die ersten Warnungen verschickte die App bereits. Der BVMed unterstützt die Verbreitung. Je mehr die App nutzen, desto nützlicher ist sie.

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