Gesundheitspolitik

Der demografische und gesellschaftliche Wandel vollzieht sich tiefgreifend und zunehmend rasanter. Die Menschen werden immer älter und wollen möglichst lange vital und mobil bleiben. Der Bedarf an Gesundheitsleistungen steigt. Neue Medizintechnologien ermöglichen neue Behandlungsoptionen. Gleichzeitig werden die Krankheitsbilder im Alter immer komplexer.

Um die Finanzierung unseres noch immer ausgezeichneten Gesundheitssystems in Deutschland zukunftssicher zu machen, müssen wir die Versorgungsprozesse effizienter gestalten und die Versorgungsqualität weiter verbessern. Moderne Medizintechnologien können hierzu einen wichtigen Beitrag leisten. Sie helfen den Patienten, die Gesundheit wiederherzustellen und die Lebensqualität zu verbessern. Sie helfen, Krankheitstage zu vermindern, indem sie Aufenthalte im Krankenhaus durch schonende Verfahren verkürzen und Patienten schneller wieder gesunden können. Sie helfen, Prozesse zu beschleunigen, transparenter und sicherer zu machen ─ beispielsweise mit Hilfe von Telemedizin. Lesen Sie hier, wie der BVMed den aktuellen Koalitionsvertrag beurteilt.
  • Die in der "Interessengemeinschaft Hilfsmittelversorgung" (IGHV) zusammengeschlossenen Verbände haben in einer gemeinsamen Stellungnahme gefordert, dass in der neuen gesetzlichen Regelung zum Entlassmanagement neben ärztlichen Leistungserbringern auch ambulante Versorger weiterhin einbezogen werden müssen. Das derzeit diskutierte GKV-Versorgungs-
    stärkungsgesetz (GKV-VSG) sieht die Stärkung des Entlassmanagements vor, um Patienten nach einem Krankenhausaufenthalt einen besseren Übergang in den häuslichen Bereich zu ermöglichen.

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  • BVMed-Stellungnahme anlässlich der Erörterung am 11. November 2014 zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Versorgung in der  gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Versorgungsstärkungsgesetz – GKV-VSG)

    BVMed-Stellungnahme anlässlich der Erörterung am 11. November 2014 zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Versorgung in der
    gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Versorgungsstärkungsgesetz – GKV-VSG)

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  • Berlin
    BVMed-Gesprächskreis Gesundheit mit MdB Lothar Riebsamen am 15. Oktober 2015

    Die Mehrheitsverhältnisse in Bundestag und Bundesrat bieten die Möglichkeit, im Krankenhausbereich überfällige Reformschritte nach dem Motto "Jetzt oder nie" anzugehen. Das sagte der CDU-Abgeordnete Lothar Riebsamen, Krankenhausexperte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, auf dem BVMed-Gesprächskreis Gesundheit am 15. Oktober 2014 in Berlin.

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  • Josef Hecken

    In der Qualitätsdiskussion setzt sich der Unabhängige Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), Josef Hecken, für eine klare Festschreibung der Strukturqualität in der medizinischen Versorgung ein. Dazu gehören Personalschlüssel oder (medizin-) technische Voraussetzungen.

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  • Bei der Einführung von Innovationen der Medizintechnologie in die medizinische Versorgung will Maria Klein-Schmeink, gesundheitspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, den Grundsatz "ambulant vor stationär" stärken. Es sei widersinnig, dass der Innovationszugang im Krankenhaus sehr gut sei, aber im ambulanten Bereich sehr lange dauere, sagte die Grünen-Politikern auf dem Gesprächskreis Gesundheit des BVMed am 4. Juni 2014 in Berlin.

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  • CDU-MdB Michael Hennrich beim BVMed-Gesprächskreis Gesundheit am 7. Mai 2014

    Die teilweise langen Bewertungsverfahren des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) will der CDU-Bundestagsabgeordnete Michael Hennrich durch klare Fristen beschleunigen. "Innovationen müssen schneller zum Patienten kommen", sagte er auf dem BVMed-Gesprächskreis Gesundheit. Dabei seien die langen Verfahrensdauern in der Selbstverwaltung ein Kernproblem.

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  • Als wesentlicher Beteiligter im Gesundheitssystem muss die Medizintechnologie-Industrie in die Prozesse aktiv eingebunden werden. Zudem sind klare Rahmenbedingungen, wie Antragsverfahren, Fristen, nachvollziehbare Entscheidungsprozesse, Rechtswege und Strukturen im G-BA zu etablieren.

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  • Gesundheitsminister Hermann Gröhe beim BVMed

    "Die Medizintechnologie-Branche leistet einen wesentlichen Beitrag, damit Menschen schneller genesen. Davon profitieren Millionen von Patienten." Mit diesen Worten würdigte Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) die Leistungen der Medizinprodukte-Unternehmen auf der BVMed-Mitgliederversammlung in Berlin. Bedeutsam sei auch, dass "Medizintechnologien erheblich dazu beitragen, die Arbeit von Ärzten und Pflegern zu erleichtern".

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  • In dem Koalitionsvertrag, den CDU/CSU und SPD Ende 2013 geschlossen haben, sieht der BVMed zahlreiche positive Ansätze, um Anreize für eine Qualitätsverbesserung zu schaffen und die Verfahren zur Innovationseinführung zu forcieren.

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  • BVMed-Gesprächskreis Gesundheit mit MdB Dr. Edgar Franke

    Die Verbesserung der Versorgungsqualität hat für die neue Bundesregierung "absolute Priorität". Das sagte der Bundestagsabgeordnete Dr. Edgar Franke (SPD), Vorsitzender des Gesundheitsausschusses, auf dem Gesprächskreis Gesundheit des BVMed.

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