E-Health-Gesetz

E-Health in der vertragsärztlichen Versorgung

Datenaustausch über Standardschnittstellen verbindlich festgelegt



Standardschnittstellen sollen künftig den Datenaustausch zwischen IT-Systemen in Kliniken und Praxen vereinfachen und die Anbindung von Zusatzmodulen erleichtern. Dies soll innerhalb einer verbindlichen Frist von zwei Jahren umgesetzt werden.

IT-Systeme, die in der ärztlichen Versorgung und in Krankenhäusern zur Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Patientendaten eingesetzt werden, müssen künftig mit offenen und standardisierten Schnittstellen zur systemneutralen Archivierung und zur Übertragung dieser Daten bei einem Systemwechsel ausgestattet werden.

Diese entsprechende Änderung zur „Integration offener Schnittstellen in informationstechnische Systeme“ findet sich im § 291 d SGB V. Durch offene und einheitlich definierte Schnittstellen wird es künftig für Ärzte und Krankenhäuser einfacher, Softwareänderungen, die etwa durch gesetzliche Änderungen erforderlich sind, in allen Systemen in gleicher Art und Weise anzupassen.
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