Unterleib

Hier informieren wir Sie über Produkte und Verfahren der Medizintechnologie im Bereich der Blase, der Gebärmutter oder der Prostata.
  • Seeds für die Brachytherapie

    Trotz „unsicherer Evidenzlage“ hat der GBA die LDR-Brachytherapie des Prostatakarzinoms in den Katalog der ambulanten Versorgungsleistungen aufgenommen. Nun ist der Bewertungsausschuss am Zug, der binnen sechs Monaten eine EBM-Ziffer auf die Beine stellen muss, berichtet ÄrzteZeitung Online.

    Weiterlesen
  • Beckenboden-Schrittmacher

    Kontinenzstörungen sind nach wie vor ein Tabuthema. Aus Schamgefühl sprechen Betroffene ungern darüber, Beschwerden werden verschwiegen und oft findet ein Rückzug aus dem sozialen Umfeld statt. Manchmal kann eine Kontinenzstörung nicht vollständig geheilt werden. Aber mit innovativen Therapieverfahren und modernen Hilfsmitteln lässt sie sich häufig so weit verbessern, dass Betroffene wieder ohne Einschränkungen und Unsicherheiten am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können.

    Weiterlesen
  • Die Seed-Implantation bei Prostatakrebs soll nun auch als ambulante Behandlung von den gesetzlichen Krankenversicherungen in Deutschland erstattet werden. Dies entschied der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) mit Wirkung zum 08.01.2021.

    Weiterlesen
  • Seeds für die Brachytherapie

    Patienten mit Niedrig-​Risiko-Prostatakrebs erhalten mit der Low-​Dose-Rate (LDR)-​Brachytherapie nun auch in der ambulanten Versorgung eine weitere Behandlungsalternative. Den entsprechenden Beschluss fasste der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) Mitte September 2020. Die Brachytherapie ist ein organerhaltendes, minimalinvasives Bestrahlungsverfahren, bei dem die Strahlenquelle in den Körper eingebracht wird. Im Vergleich zu den anderen verfügbaren Therapiealternativen, wie Entfernung der Prostata oder äußere Strahlentherapie, weist die Brachytherapie ein anderes, häufig für den Patienten vorteilhafteres Nebenwirkungsprofil auf, so der G-BA.

    Weiterlesen
  • Beckenboden-Schrittmacher

    Zwischen sieben und acht Millionen Frauen und Männer sind in Deutschland von Inkontinenz betroffen: Sie können entweder ihren Harndrang nicht mehr kontrollieren oder haben eine Schließmuskelschwäche des Afters. Harn- und Stuhlinkontinenz sind in der Öffentlichkeit jedoch häufig noch Tabuthemen. Für bestimmte Patienten mit überaktiver oder unteraktiver Blase sowie mit Stuhlinkontinenz existiert mit der so genannten sakralen Neuromodulation eine etablierte minimal-invasive Therapieoption: Der Beckenboden-Schrittmacher stimuliert mit leichten elektrischen Impulsen gezielt die für die Kontinenz zuständigen Nerven im Beckenbereich (Sakralnerven).

    Weiterlesen
  • Berlin
    Netzimplantat für die Hernenchirurgie

    Mit Herniennetzen lässt sich die Bruchstelle dauerhaft und sicher verschließen. Die Patienten sind dank der Hightech-Netze schon nach kurzer Zeit wieder mobil und leiden nicht unter Spannungsschmerzen, wie sie mit herkömmlichen Nahtverfahren einhergehen können. Die Hernienchirurgie ist von großer gesellschaftlicher Relevanz. Jedes Jahr werden 350.000 Menschen in Deutschland an Eingeweidebrüchen operiert – Tendenz steigend. Unbehandelt kann ein Eingeweidebruch im schlimmsten Fall tödlich enden.

    Weiterlesen
  • Qualitätskontrolle Kondome: Bersttest

    Kondome, die aus einem unbeschädigten, wasserundurchlässigen Latexfilm bestehen, haben sich bei der Anwendung im Genitalbereich als lokal wirksame Barriere gegen die Übertragung von Spermien sowie Viren und anderen Infektionserregern erwiesen. Zahlreiche klinische Studien und die über Jahrzehnte gesammelten Daten der Hersteller über Anwenderreklamationen haben die Verträglichkeit von Latexkondomen für Männer sowie deren Wirksamkeit als Mittel zur Vermeidung von Schwangerschaften und zur Reduzierung des Übertragungsrisikos der meisten sexuell übertragbaren Infektionen (STI), einschließlich HIV, bestätigt.

    Weiterlesen
  • Die Auswertung des ambulanten Leistenhernienregisters zeigt hervorragende Ergebnisse für die in der Qualitätssicherungsinitiative angewendeten OP-Verfahren und Netze

    Weiterlesen
  • Die Hernie zählt zu den Diagnosen, die weltweit am häufigsten chirurgisch behandelt werden muss. Allein in Deutschland werden jährlich rund 275.000 Leistenbrüche und knapp 100.000 Bauchwand- bzw. Nabelbrüche operiert. Für die chirurgische Versorgung von Leistenbrüchen stehen rund 100 verschiedene Techniken zur Verfügung. In Deutschland werden Hernienoperationen zunehmend ambulant durchgeführt.

    Weiterlesen
  • Embolisation von Gebärmutter-Myomen

    Chirurgen haben einen fatalen Drang zur Totaloperation: Jede sechste Deutsche hat keine Gebärmutter mehr. Experten kritisieren viele unnötige Eingriffe. DIE WELT berichtete ausführlich am 17. April 2015.

    Weiterlesen

©1999 - 2021 BVMed e.V., Berlin – Portal für Medizintechnik