Ohr

Cochlea-Implantate

Sofern aufgrund einer Taubheit keine akustische Verstärkung mehr möglich ist, werden pro Jahr rund 2.000 Patienten in Deutschland mit Cochlea-Impant-Systemen (CI) versorgt. Dies ist eine Hörprothese, die in das Innenohr (Hörschnecke) eingesetzt wird und den Hörnerven direkt stimuliert.

Bei dieser Anzahl an Operationen im Jahr ist die zentrale jährliche, lebenslange Nachsorge aller Patienten allein aus räumlichen und personellen Gesichtspunkten an den implantierenden Kliniken nicht mehr zu leisten. Zudem besteht auf Patientenseite der Wunsch, möglichst heimatnah nachbetreut zu werden, ohne dabei auf die Kompetenz großer Kliniken zu verzichten. Parallel steigt der Kostendruck durch die Krankenkassen, was effektive Alternativmodelle notwendig macht.
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    Max Röder war das erste Kind, das auf beiden Seiten mit einem Cochlea Implantat versorgt wurde. In dem Video berichten er und seine Eltern wie es dazu kam und wie sich das heute auswirkt. Sein Chirurg Joachim Müller erklärt wie die Versorgung und Betreuung von statten geht. Heute führt Max ein normals Leben, hat sein Abitur in der Tasche und studiert. Dank der beiden Implantate stellen räumliches Hören und das Ausblenden von Störgeräuschen kein Problem dar. Weiterlesen


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