Magen & Darm

Hier erhalten Sie Informationen zu Untersuchungs- und Behandlungsverfahren für verschiedene Erkrankungen im Magen-Darm-Bereich.
  • Berlin
    Kontinuierliche Glukosemessung für Diabetiker

    Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) hat für "digitale Medizinprodukte" eine eigene Kategorie gefordert. Diabetes sei eine "Modellkrankheit für die Digitalisierung", da Patienten ständig messen und Daten erheben, sagte DDG-Präsident Prof. Dr. Dirk Müller-Wieland zum Deutschen Diabetes Kongress Mitte Mai 2018 in Berlin. Digitale Medizinprodukte müssten dabei geeignete Zulassungs- und Überwachungskriterien haben.

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  • Leipzig
    Insulininjektion

    Typ-2-Diabetikern mit einem BMI ≥ 40 wird künftig eine sofortige OP empfohlen. Dieser als metabolische Chirurgie bezeichnete Eingriff ist einer der Kernpunkte der neuen S3-Leitlinie "Chirurgische Therapie der Adipositas und metabolischer Erkrankungen", die unter Leitung von Professor Arne Dietrich vom Uniklinikum Leipzig (UKL) ausgearbeitet wurde.

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  • Beckenboden-Schrittmacher

    Zwischen sieben und acht Millionen Frauen und Männer sind in Deutschland von Inkontinenz betroffen: Sie können entweder ihren Harndrang nicht mehr kontrollieren oder haben eine Schließmuskelschwäche des Afters. Harn- und Stuhlinkontinenz sind in der Öffentlichkeit jedoch häufig noch Tabuthemen. Für bestimmte Patienten mit überaktiver oder unteraktiver Blase sowie mit Stuhlinkontinenz existiert mit der so genannten sakralen Neuromodulation eine etablierte minimal-invasive Therapieoption: Der Beckenboden-Schrittmacher stimuliert mit leichten elektrischen Impulsen gezielt die für die Kontinenz zuständigen Nerven im Beckenbereich (Sakralnerven).

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  • Berlin
    Kontinuierliche Glukosemessung für Diabetiker

    Menschen mit Diabetes sind mit ihrer Therapie größtenteils auf sich alleine gestellt. Ob Apps, Wearables oder Instrumente zur Glukosemessung – viele Patienten nutzen zur Unterstützung mittlerweile digitale Systeme. Doch welche Vorteile bieten diese für die Betroffenen? Nach Ansicht der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) können digitale Technologien die Diagnostik und Therapie der Erkrankung stark verbessern. Sie fordert einen bewussten Umgang mit den Daten – und eine stärkere Berücksichtigung der Lebensqualität der Betroffenen.

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  • Cincinnati
    Für adipöse Patienten ist die bariatrische Operation oft der letzte Ausweg

    Die bariatrische Chirurgie ist bei Schwergewichtigen offenbar in der Lage, das Risiko für bestimmte Tumorarten deutlich zu senken. In einer US-Kohortenstudie mit fast 90.000 Teilnehmern profitierten vor allem adipöse Frauen.

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  • In Deutschland gibt es rund 4,5 Millionen Menschen mit Adipositas - Body-Maß-Index (BMI) über 35. Davon gelten 1,4 Millionen als morbid adipös (BMI ≥40). Innerhalb der letzten 15 Jahre ist die Zahl morbid adipöser Erwachsener um 110 Prozent gestiegen. 15 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland sind übergewichtig, 6,3 Prozent davon sind adipös. Adipositas und ihre Begleiterkrankungen kosten das deutsche Gesundheitssystem jährlich doppelt so viel wie die Folgen von Alkoholkonsum. Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern besteht in Deutschland eine Unterversorgung an nachhaltigen und ganzheitlichen Therapieangeboten. Krankenkassen und viele Ärzte betrachten Adipositas nicht als Krankheit, sondern als Lebensstilproblem oder begünstigenden Risikofaktor für Erkrankungen. Dadurch erhalten gesetzlich versicherte Patienten keine durchgängige, langfristig angelegte Therapie.

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  • Von einer zunehmenden Zahl an hilfesuchenden adipösen Patienten berichtet Adipositaschirurg Dr. Steffen Krause am Westküstenklinikum (WKK) Heide. Bei Patienten, bei denen alle anderen Mittel ausgeschöpft sind, entscheidet er sich zum Teil auch ohne Bewilligung der Krankenkasse für eine bariatrische Operation.

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  • Hamburg
    Insulinpumpe

    Rund 300.000 Menschen in Deutschland sind an Typ-1-Diabetes erkrankt. Sie müssen lebenslang mehrmals täglich ihren Blutzucker messen und ihre Insulintherapie an die Werte anpassen. Das Kinder- und Jugendkrankenhaus „AUF DER BULT“ in Hannover testet gemeinsam mit internationalen Forscherteams ein „Hybrid-Closed-Loop“-Gerät an Jugendlichen mit Typ-1-Diabetes, dessen Wirkungsweise einer künstlichen Bauchspeicheldrüse entspricht, indem es Messungen und notwendige Insulingaben weitestgehend automatisch steuert. 2018 wird die Technologie in Deutschland verfügbar sein. Weltweit arbeiten weitere akademische und kommerzielle Gruppen an ähnlichen Systemen und Zulassungsstudien.

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  • München
    Minimalinvasiver Eingriff für einen Magen-Bypass

    Chirurgen kritisieren Kassen für eine "willkürliche und inhumane Behandlung von Patienten mit morbider Adipositas". Gegen die Krankheit sei Bariatrische Chirurgie die einzige evidenzbasierte Maßnahme und werde trotzdem häufig nicht erstattet.

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  • Eltville
    Magenbypass

    Nach dem aktuellen Deutschen Gesundheitsbericht Diabetes 2017 liegt Deutschland mit einer absoluten Anzahl von 6,5 Millionen Menschen mit Diabetes mellitus im europäischen Vergleich an zweiter Stelle. Rund 95 Prozent der Betroffenen sind dabei an Typ-2-Diabetes erkrankt. Dieser ist häufig eine Folge der komplexen Stoffwechselstörung Adiposita. Zu den Therapie-Möglichkeiten der Adipositas gehören je nach Ausprägung Ernährungs-, Bewegungs- und Verhaltenstherapie (multimodales Konzept) bis hin zur chirurgischen Therapie. Metabolische Effekte der Adipositas-Chirurgie beeinflussen dabei über die Veränderung von Stoffwechselprozessen auch das Essverhalten in positiver Weise, wie neueste Forschungsergebnisse zeigen.

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