Hygiene und Medizinprodukte

Sowohl die Herstellung als auch der Einsatz von Medizinprodukten ist ohne die Beachtung von Hygienevorgaben undenkbar. Die Anwendung am oder im menschlichen Körper verlangt eine Betrachtung der mikrobiologischen Reinheit, also der Sterilität oder Keimarmut der Produkte. Unsachgemäßer Gebrauch kann zur Ausbreitung von Infektionen führen, die dann als Medizinprodukt-assoziiert angesehen werden. Beispiele sind Gefäß- oder Harnwegskatheter-assoziierte Infektionen.

Deshalb hat der BVMed "Hygiene und Medizinprodukte" zum Thema gemacht und zeigt auf, wie der sachgerechte Umgang das Hygienerisiko minimieren hilft und wie darüber hinaus Medizinprodukte zur Vermeidung von Krankenhausinfektionen beitragen. Das regelmäßig stattfindende "BVMed-Hygieneforum" bietet allen Interessenten aus medizinischen Einrichtungen, Selbstverwaltung und Politik Gelegenheit, sich aktuell über Krankenhausinfektionen und ihre Vermeidung sowie den Beitrag der Medizintechnik zur Infektionsprophylaxe zu informieren.
  • Berlin

    Im COVID-19-Info-Blog informiert der BVMed regelmäßig rund um die Coronavirus-Pandemie: Sie finden hier u. a. aktuelle Gesetzgebungen und Verordnungen zum Testen und Impfen von Branchenmitarbeitern, zum Reisen und zur Quarantäne, sowie Hinweise und Links zu Liquiditätshilfen und Förderprogrammen. Außerdem informieren wir über arbeitsrechtliche Fragen z. B. zu Kurzarbeit, Systemrelevanz, Arbeitsschutz und Betriebsabläufen.

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  • Medizinprodukte spielen bei der Krankenhaushygiene eine wichtige Rolle

    Jede Patientin und jeder Patient sowie jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter in medizinischen Einrichtungen in Deutschland hat ein Recht, vor gefährlichen und im Zweifel lebensbedrohlichen Infektionen geschützt zu werden. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen die notwendigen Aufwände für Hygienemaßnahmen zur Umsetzung des Infektionsschutzgesetzes im Rahmen von medizinischen sowie pflegerischen Behandlungen in Arztpraxen, Kliniken und Pflegeeinrichtungen konsequent evaluiert und vollumfänglich durch die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV), die Bundesländer und die Pflegeversicherung erstattet werden.

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  • Die Vermeidung von behandlungsassoziierten Infektionen ist die zentrale Herausforderung der Zukunft. Dadurch würden das Leben von Patienten erleichtert, hohe Kosten für unnötige Behandlungen gesenkt und antimikrobielle Resistenzen verhindert werden. Die konsequente Umsetzung von Hygienemaßnahmen und die Anwendung risikominimierender Medizinprodukte und -technologien sind effektive Mittel zur Vermeidung von behandlungsassoziierten Infektionen. Infektionsprävention muss daher eine gesundheitspolitische Priorität sein, die sich im täglichen Handeln im Gesundheitssektor in ganz Europa widerspiegelt, und sollte sich daher als Schwerpunktthema auf der Agenda der deutschen EU-Ratspräsidentschaft wiederfinden.

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  • Wiesbaden
    Implantierbarer Herzmonitor (Ereignis-Rekorder)

    Um schwerwiegende gesundheitliche Folgen zu vermeiden, gilt auch in Zeiten der Corona-Pandemie: Patienten sollten akute Beschwerden nicht aussitzen und sich im Zweifel umgehend beim Arzt oder beim Notruf melden. Darauf weist die Aktion Meditech hin, eine Initiative zur Information über innovative Behandlungsmethoden der Medizintechnologie. Aktion Meditech vereint Ärzte und Gesundheitsexperten, Patienten und Selbsthilfegruppen, Verbände und Unternehmen der Medizintechnologie.

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  • Jeder Ansatz, der das Potential hat, den sachgerechten Einsatz von Antibiotika zu fördern und somit die Gabe von Antibiotika zu verringern, und damit Antibiotikaresistenzen zu vermeiden bzw. zu vermindern oder heraus zu zögern, muss unterstützt werden. 2015 veröffentlichte die Bundesregierung die Deutsche Antibiotika-Resistenzstrategie (DART 2020) mit dem Ziel, die Bekämpfung von Infektionen und Antibiotikaresistenzen voranzutreiben. Die Fortführung dieser Strategie ist notwendig, da das Ziel der Strategie seine Aktualität nicht verloren hat - insbesondere auch deshalb, weil es an Anreizen für die Erforschung und Entwicklung neuer Antibiotika in Deutschland mangelt. Die Prävention von Infektionen muss daher in den Mittelpunkt gestellt werden.

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  • Wir schlagen zur Etablierung eines patientenorientierten besseren Infektionsschutzes folgende drei aufeinander aufbauende Maßnahmen vor: Daten zu nosokomialen Infektionen müssen repräsentativ und jährlich für medizinischen Einrichtungen erhoben und veröffentlicht werden. Nur dadurch erreichen wir die erforderliche Transparenz und lenken Aufmerksamkeit auf die Dimension des Problems. Wir brauchen eine klare Zielvorgabe zur Reduktion der Infektionen sowie einen Zeitrahmen, in dem diese erreicht werden muss. Angesichts des steigenden Kostendrucks auf die Sachkosten im Krankenhaus und vieler im Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) nicht berücksichtigter Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen im ambulanten Sektor stehen wir für eine adäquate Erstattung dieser Maßnahmen in allen medizinischen Einrichtungen.

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  • Mehr Aufklärung zur Prävention von Infektionen im Krankenhaus ist das Ziel der BVMed-Initiative noskomiale Infektionen. Die im Internet bereitgestellte Plattform bietet Anwendern und Gesundheitsexperten Hintergrundinformationen zu den verschiedenen Infektionsarten und ihrer Vermeidung. Ein...

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  • Die häufigsten Infektionsarten im Krankenhaus sind Gefäßkatheter-assoziierte Infektionen, Wundinfektionen, Atemwegsinfektionen und Harnwegsinfektionen. Die BVMed-Initiative "Nosokomiale Infektionen" visualisiert die häufigsten Infektionsarten im Krankenhaus durch anschauliches Grafikmaterial....

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