Herz & Herzgefäße

Das Herz erbringt Höchstleistungen: Es schlägt mehr als 100.000 Mal am Tag und pumpt dabei rund 10.000 Liter Blut durch unseren Körper. Umso bedrohlicher wird es, wenn das Herz schwächelt. Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind in Deutschland nach wie vor die häufigste Todesursache. Hoffnung gibt es für viele Erkrankte dank innovativen Medizintechnologien. Die MedTech-Branche entwickelt seit Jahrzehnten erfolgreich neue Methoden, um Leben zu retten und Patienten Lebensqualität zurück zu geben.
  • Herzunterstützungssystem: Implantierbares VAD (Ventricular Assist Device)

    Die Geschichte der Herzunterstützungssysteme (engl. Ventricular Assist Device = VAD) begann 1985 in Berlin-Charlottenburg, als erstmals ein linksventrikuläres Unterstützungssystem eingesetzt wurde. Ist das Herz so schwer geschädigt, dass die Organe nicht mehr versorgt werden, muss es unterstützt werden. Das VAD senkt die Arbeitslast des Herzens oder übernimmt sie vollständig und ermöglicht so, einen adäquaten Blutfluss und Blutdruck aufrecht zu erhalten.

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  • Sensor zur Blutdruckmessung

    Ein miniaturisierter, drahtloser Überwachungssensor wird in einem minimalinvasiven Eingriff in die Pulmonalarterie (PA) implantiert, um dort den Blutdruck direkt zu messen. Mithilfe dieses Systems kann der Herzinsuffizienz-Patient die Messdaten zum PA-Druck von zuhause aus an den Arzt übermitteln, sodass nun eine personalisierte und proaktive Versorgung gewährleistet und eine stationäre Klinikeinweisung weniger wahrscheinlich ist.

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  • Professor Dr. Gerhard Hindricks

    Die Telekardiologie ermöglicht ein engmaschiges Monitoring für Patienten, die einen Herzschrittmacher, einen implantierbaren Defibrillator oder ein Herzinsuffizienzsystem tragen. Die aktuell veröffentlichte IN-TIME Studie belegt, dass Home Monitoring dabei die Mortalität von ICD- und CRT-D-Patienten senkt und die Behandlungsergebnisse verbessert. Aktion Meditech sprach mit dem Studienleiter, Professor Dr. Gerhard Hindricks vom Herzzentrum der Universität Leipzig.

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  • telekardiologie_amjpg

    Mit Hilfe der Telekardiologie wird der Arzt täglich aus der Ferne über den Gesundheitszustand seiner Patienten, die einen Herzschrittmacher, einen implantierbaren Defibrillator oder ein Herzinsuffizienzsystem tragen, informiert. So können die behandelnden Ärzte zum Beispiel gefährliche Rhythmusstörungen, wie stilles Vorhofflimmern, deutlich früher erkennen und schneller handeln. Die vor kurzem in der Fachzeitschrift „The Lancet“ veröffentlichte IN-TIME-Studie zeigt deutlich, dass durch den Einsatz von Home Monitoring-Systemen die Gesamtsterblichkeitsrate von Herzinsuffizienzpatienten um mehr als 50 Prozent gesenkt werden kann. Diese Fernnachsorgemethode kann demnach lebensrettend sein.

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  • Berlin
    Transkatheter-Aortenklappe (TAVI)

    Eine neue Langzeit-Studie zeigt: Die kathetergestützte Aortenklappen-Implantation (TAVI) ist bei Hoch-Risiko-Patienten dem chirurgischen Aortenklappenersatz gleichwertig und bei inoperablen Patienten die beste Entscheidung. Darüber berichtet das Deutsche Ärzteblatt.

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  • Berlin
    Transkatheter-Aortenklappe (TAVI)

    Neue Registerdaten aus Großbritannien werfen ein Licht auf die Langzeitprognose von Hochrisiko-Patienten mit Aortenstenose, bei denen in den letzten Jahren eine kathetergestützte Aortenklappen-Implantation (TAVI) vorgenommen worden ist.

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  • Berlin

    Der Herzbericht 2014 belegt, dass die moderne Kardiologie beispielsweise mit dem kathetergestützten Klappenersatz (TAVI) eine Antwort auf die Herausforderungen gefunden hat, immer mehr ältere Menschen mit Herzerkrankungen zu behandeln.

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  • Berlin
    Transkatheter-Aortenklappe (TAVI)

    Spätestens ab April soll das Zertifizierungsprogramm der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie für die deutschen TAVI-Zentren starten. Zuletzt gab es Sorge, dass die Kardiologen die Indikation für das teure Verfahren über Gebühr ausweiten.

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  • Endoskopische Gefäßentnahme (EVH)

    Durch eine koronare Bypass-Operation wird ein verengtes Blutgefäß mit Hilfe eines gesunden und patienteneigenen überbrückt. Dabei bietet die endoskopische Gefäßentnahme oder EVH (Endoscopic Vessel Harvesting) eine schonende Alternative zur herkömmlichen offenen Entnahmemethode. Für den Patienten können dadurch Schmerzen, postoperative Komplikationen und Narben reduziert werden.

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