Haut

Der schützende Mantel

Ohne die Haut wäre der menschliche Körper Umwelteinflüssen schutzlos ausgeliefert. Die Haut...
...schützt: Sie wehrt Krankheitserreger sowie fremde Keime ab und mildert Sonnen- und UV-Strahlen ab.
...klimatisiert: Durch Schweißproduktion bewahrt die Haut den Körper vor Überhitzung, durch verringerte Durchblutung beugt sie Unterkühlung vor.
...reguliert: Die Haut verwaltet den Wasserhaushalt des Körpers, indem sie ihn vor Austrocknung schützt oder Flüssigkeit abgibt.
...federt ab: Für Knochen, Muskeln und Organe ist sie ein wirkungsvoller Airbag, der Druck oder Stöße abdämpft.

Antenne für die Außenwelt
Über die Haut ist der Mensch mit seiner Umwelt verbunden. 4 Millionen Rezeptoren sorgen dafür, dass der Körper die Außenwelt wahrnimmt und auf sie reagieren kann. Über die Nervenbahnen gibt die Haut Berührungsreize und Schmerzen an das Gehirn und die Organe weiter. Sie empfindet Wärme und Kälte und sorgt dafür, dass der Körper sich an ändernde Bedingungen anpassen kann.

Erfolgreiches Reparaturteam
Die Selbstheilungskräfte der Haut sind enorm. Dabei verschließen tausende Zellen die Wunde und ersetzen zugleich das zerstörte Gewebe. Schwerwiegendere Verletzungen können lebensbedrohlich werden, wenn die Haut etwa durch großflächige Verbrennungen ihre Funktionen nicht mehr erfüllen kann. Hier hat die Medizintechnologie vielfältige Heilungsmethoden entwickelt. Und rettet damit Leben.

Wenn die Heilung Hilfe braucht
Kleinere Verletzungen kann die Haut selbst heilen. Bei gefährlicheren Schädigungen hilft die moderne Medizintechnik. Gerade in den letzten zwei Jahrhunderten hat die moderne Medizin entscheidende Fortschritte in der Wundheilung erzielt. Meilensteine waren etwa im 19. Jahrhundert die Erfindung der hydrophilen Verbandwatte sowie des ersten keimabtötenden Wundverbands. Dank High-Tech-Verfahren ist es heute sogar möglich, die Haut nachzubilden und zerstörtes Gewebe durch Kunsthaut zu ersetzen.

Hier finden Sie ein Magazin zum Thema "Haut".

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