Haut

Heilung durch eine zweite Haut

Die menschliche Haut beeindruckt: Mit einer Fläche von durchschnittlich 2 Quadratmetern und einem Gewicht von 14 Kilogramm ist sie das größte und schwerste Organ des Körpers. Und die fasziniert durch eine einmalige Aufgabenvielfalt: Sie schützt unseren Körper, reguliert unseren Temperaturhaushalt und hilft uns unsere Umgebung wahrzunehmen. Ohne die Haut wäre der Mensch nicht lebensfähig. Ist sie verletzt, kann das dramatische Folgen haben.

Die Haut besteht aus drei Schichten. Die sogenannte Oberhaut ist die eigentliche Hülle des Körpers und verbindet ihn mit seiner Umwelt. Die darunter liegende Lederhaut versorgt die Oberhaut mit Nährstoffen und Sauerstoff. Die Unterhaut wiederum beinhaltet vor allem Fetteinlagerungen, die als Energiereserve, Wärmepolster und Nahrungsspeicher dienen. In jedem Quadratzentimeter Haut befinden sich 5.000 Sinneszellen, 4 Meter Nervenbahnen und 1 Meter Blutgefäße.
  • Plasmamedizin in der Wundheilung

    In der Industrie werden thermische Plasmen seit Jahrzehnten eingesetzt, um zum Beispiel Oberflächen zu behandeln oder verschiedenste Materialien zu schneiden. Auch in der Medizin kommen sie seit mehr als 20 Jahren zur Anwendung. Neue Anwendungsmöglichkeiten ergeben sich beispielsweise in der Wundheilung. Eine moderne Plasmatherapie (PlasmaDerm) bewirkt eine verbesserte Versorgung der Wunde mit Sauerstoff. Durch die Anregung der Mikrozirkulation reduziert sich die Keimbelastung signifikant. Die Therapie ist in den Verbandwechsel integrierbar.

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