Wunder im Kopf: Die Leistungen des Gehirns

Es ist die Basis all unseres Seins: das Gehirn. Es ist das bedeutendste Organ des Menschen. Es verarbeitet nicht nur hochdifferenziert Sinneseindrücke und koordiniert komplexe Verhaltensweisen. Es ist auch der Träger unserer menschlichen Persönlichkeit. Das Gehirn ist eine faszinierende „Supersteuerungszentrale“, deren komplette Funktionsweise bis heute noch nicht vollständig erforscht ist. Seine wichtigste Funktion ist es jedoch, Veränderungen im Körper zu bewirken – von lebenserhaltenden Grundfunktionen wie dem regelmäßigen Herzschlag bis hin zu den komplexen Aktivitäten, die unser Verhalten ausmachen. Erfahren Sie hier mehr über medizintechnische Innovationen aus der Neurologie und Neurochrirurgie.
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    16.05.2017

    Der Cluster-Kopfschmerz, eine der schwersten und am schwierigsten zu behandelnden Kopfschmerzformen, kann durch einen Nervenschrittmacher gelindert werden. Das berichtet die Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie (DGHNO KHC). Mehr

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    16.05.2017

    Eine elektrische Stimulation des Vagusnervs kann Patienten mit therapieresistenter Depression über fünf Jahre hinweg helfen. In einer Registerstudie sind damit im Vergleich zur üblichen Behandlung fast doppelt so viele Betroffene in Remission gelangt. Mehr

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    06.12.2016

    Die Tiefe Hirnstimulation (THS) – im Volksmund auch als Hirnschrittmacher bezeichnet – ist ein etabliertes Verfahren zur Therapie von Bewegungsstörungen. Bei der THS werden zwei dünne Elektroden in das Gehirn implantiert, die über ein Kabel unter der Haut mit einem Impulsgeber, dem "Schrittmacher", verbunden sind. Dieser wird unterhalb des Schlüsselbeins eingesetzt und gibt Impulse ab, die als elektrische Signale in das Gehirn gelangen. Mehr

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    30.11.2016
    Hochfrequente Rückenmarkstimulation für Patienten mit chronisch-neuropathischen Rücken- und Beinschmerzen

    Patienten mit chronisch-neuropathischen Rücken- und Beinschmerzen hilft die "hochfrequente Rückenmarkstimulation" sehr wirksam und kann langfristig Abhilfe verschaffen. Das zeigt nach Informationen des Hersteller eine neue Langzeitstudie zur "HF10-Therapie". Mehr

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    18.11.2016

    Chronische Schmerzen betreffen jeden fünften Erwachsenen und beeinträchtigen die Lebensqualität erheblich. Da der Schmerz über die elektrischne Nervenimpulse entlang des Rückenmarks transportiert wird, liegt der Schlüssel zur Schmerzbehandlung im Eingriff in den Impulsfluss des Nervensystems. Mit der Rückenmarkstimulation kann die moderne Medizintechnik hier eine wirksame Linderung bewirken. Mehr

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    10.10.2016
    Stent-Retriever zur Schlaganfall-Therapie (Thrombektomie)

    Zahlreiche Studien bescheinigten der Thrombektomie, einer mechanischen Entfernung großer Blutgerinnsel mittels eines Mikrokatheters, einen besonderen Erfolg. Dadurch haben sich die Behandlungsmöglichkeiten für schwer betroffene Schlaganfallpatienten grundlegend geändert. Mehr

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    30.09.2016

    Lysetherapie und Thrombektomie erzielen bei Patienten mit ischämischem Schlaganfall die beste Wirkung, wenn sie möglichst frühzeitig durchgeführt werden. Doch während eine Lysetherapie nur in den ersten viereinhalb Stunden erfolgver­sprechend ist, kann die Kombination mit einer Thrombektomie das therapeutische Fenster um mehrere Stunden verlängern. Mehr

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    28.09.2016
    Tiefe Hirnstimulation

    Es ist die Basis all unseres Seins: das Gehirn. Es ist das bedeutendste Organ des Menschen. Es verarbeitet nicht nur hochdifferenziert Sinneseindrücke und koordiniert komplexe Verhaltensweisen. Es ist auch der Träger unserer menschlichen Persönlichkeit. Das Gehirn ist eine faszinierende... Mehr

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    27.07.2016
    Stent-Retriever zur Schlaganfall-Therapie (Thrombektomie)

    Jährlich erleiden in Deutschland rund 250.000 Menschen einen Schlaganfall. Hauptursache ist der Verschluss von Hirngefäßen durch einen Thrombus, was die Blutversorgung in den betroffenen Teilen des Gehirns beeinträchtigt. Die "mechanische Thrombektomie" erspart vielen Patienten schwerwiegende Behinderungen. Prof. Dr. Martin Bendszus von der Uniklinik Heidelberg erklärt, was sich hinter dem MedTech-Verfahren verbirgt. Mehr

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    30.05.2016

    Die Medizintechnik ermöglicht für akute und chronische Schmerzformen physikalische und apparative Therapiemaßnahmen. Darüber hinaus gibt es implantierbare Schmerzpumpen, die das Schmerzmittel in das das Rückenmark umgebende Hirnwasser applizieren. Dadurch gelangt das Medikament direkt an den Wirkort, wodurch das Auftreten von Nebenwirkungen deutlich reduziert wird. Mehr


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