Venöse Zugänge

Der periphere Venenkatheter (pVK)

wird in der Regel in eine Vene in der Ellenbeuge, Unterarm oder auf dem Handrücken eingelegt

Der pVK wird von Pflegekräften oder ärztlichem Personal am Handrücken oder am Unterarm platziert und bietet eine sehr schnelle Möglichkeit, eine Infusion zu verabreichen. Patienten erhalten häufig bereits bei der Aufnahme im Krankenhaus einen pVK, dieser verbleibt einige Stunden bis mehrere Tage. Der pVK wird in der Regel zur Volumentherapie verwendet oder zur Gabe von Schmerzmitteln bis hin zur Antibiotika-Therapie.

Aufgrund der im Vergleich zu zentralvenösen Zugängen kurzen Verweildauer und des Risikoprofils (z. B. Dislokation) des Katheters werden Infusionen über den pVK nur stationär, im Rettungswesen oder in der Praxis des Hausarztes durchgeführt.

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