Gefäßsystem/Blut

Der Blutkreislauf besteht aus dem Herzen und den Blutgefäßen. Blutgefäße, die zum Herzen führen, werden als Venen bezeichnet, diejenigen, die vom Herz wegführen, als Arterien. Je weiter die Blutgefäße vom Herzen entfernt sind, umso verzweigter werden sie, und umso kleiner wird auch ihr Durchmesser. Arterien werden zuerst zu Arteriolen und diese zu Kapillaren, welche das Gewebe versorgen. Diese führen wiederum zusammen und bilden die postkapillaren Venolen, die zu Venen werden. Unter dieser Rubrik gibt es Informationen zu medizintechnischen Verfahren rund um das Thema Blut und Blutgefäße.
  • Neu Isenburg
    Niere im Modell: Minimalinvasive Verödung renaler Nerven lindert Hypertonie

    Eine Metaanalyse von sechs Studien bestätigt: Durch Renale Denervation lässt sich der Blutdruck signifikant reduzieren. Berücksichtigt wurden ausschließlich randomisierte Studien mit einer Scheinprozedur (sham) ohne Denervation in der Kontrollgruppe.

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  • Nicht nur die Gefäße des Herzens können von Gefäßverkalkungen (Arteriosklerose) betroffen sein, sondern auch die der Extremitäten: Die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) – auch als Schaufensterkrankheit bekannt – sollte so früh wie möglich diagnostiziert und behandelt werden. Bleibt sie längere Zeit unentdeckt, steigt das Risiko für schwere Folgen wie Amputation, Schlaganfall und Herzinfarkt. Zur Behandlung der pAVK existieren etablierte minimal-invasive Therapieverfahren. Moderne Stents eröffnen dabei heute neue Möglichkeiten der Gefäßtherapie.

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  • Atlanta/Boston

    Die renale Denervierung, ein zwischenzeitlich für gescheitert erklärtes Konzept zur minimalinvasiven Behandlung der arteriellen Hypertonie, erhält wieder Auftrieb durch aktuelle Studienergebnisse, die auf einer Tagung der European Society of Cardiology (EuroPCR 2018) in Paris vorgestellt wurden. Mittlerweile gibt es zwei unterschiedliche Katheter, mit denen der Blutdruck bei therapieresistenter Hypertonie deutlich gesenkt werden kann.

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  • Bei Patienten mit durch Atherosklerose bedingten Engstellen der Beinarterien können Ballonkatheter, die mit Medikamenten beschichtet sind, Komplikationen verhindern und die Anzahl erneuter Gefäßeingriffe reduzieren. Die innovativen beschichteten Ballonkatheter sollten deswegen dort, wo es möglich ist, eingesetzt werden, fordert die Deutsche Röntgengesellschaft.

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  • Heidelberg

    Eine Katheterbehandlung, die Nervenbahnen in den Wänden der Nierenarterien verödet und damit eine chronische Stresswirkung durchbricht, hat in einer Studie den Blutdruck ohne die gleichzeitige Einnahme von Medikamenten dauerhaft gesenkt und damit die prinzipielle Wirksamkeit des Verfahrens bestätigt. Die renale Denervierung könnte vorbehaltlich einer Bestätigung durch weitere Studien zu einer Option für Patienten werden, heißt es in einer Stellungnahme der Deutschen Hochdruckliga. Dies wäre vor allem für die Patienten interessant, die trotz der Einnahme mehrerer Medikamente gefährlich hohe Blutdruckwerte haben.

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  • Eltville
    Schonende Behandlungsoption bei Krampadern: extraluminale Valvuloplastie

    Bei der Behandlung von Krampfadern kommt vermehrt die "extraluminalen Valvuloplastie" als eine venenschonende Behandlungsoption zur Anwendung. Ein Interview mit dem Gefäßmediziner Prof. Dr. Achim Mumme aus Bochum zum Deutschen Venentag am 30. April 2016.

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  • Eltville
    Schonende Behandlungsoption bei Krampadern: extraluminale Valvuloplastie

    Zur Behandlung von Krampfadern (Varizen) kommt heute vermehrt die so genannte extraluminale Valvuloplastie zum Einsatz. Im Unterschied zu den traditionellen Behandlungen setzt diese Therapie auf den Erhalt der Venen, die später bei möglichen Gefäßoperationen als Bypassmaterial dienen können.

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  • bbraun_dialyse_diacans009jpg

    Gesunde Nieren sind ein "Hochleistungsorgan": Sie filtern Giftstoffe aus täglich 1.800 Liter Blut, produzieren Urin und sorgen für einen ausgeglichenen Wasser- und Salzhaushalt.
    Wenn sie versagen, hilft die Dialyse. Der Mediziner Georg Haas hat sie 1924 erfunden. Bis heute rettet sie Leben.

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  • Dialyse-Patientin

    Als Nierenersatztherapie sorgt die Dialyse für die Reinigung des Blutes von Giftstoffen und überschüssiger Flüssigkeit. Es gibt verschiedene Formen der Dialyse: Bei der Hämodialyse übernimmt eine "künstliche Niere" die Blutwäsche außerhalb des Körpers. Bei der Peritonealdialyse hingegen werden die natürlichen Eigenschaften des Bauchfells zur Blutreinigung genutzt, die Blutwäsche findet also innerhalb des Körpers statt und der Patient ist nicht auf eine Maschine angewiesen.

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  • Apherese1.jpg

    Bei der Apherese erfolgt die Elimination von beispielsweise krankmachenden Eiweißsubstanzen (Proteinen) oder Giftstoffen außerhalb des Körpers in einem "extrakorporalen Kreislauf" und ist äußerst nebenwirkungsarm. Dabei lassen sich vier große Einsatzgebiete zusammenfassen...

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