Gefäßsystem/Blut

Der Blutkreislauf besteht aus dem Herzen und den Blutgefäßen. Blutgefäße, die zum Herzen führen, werden als Venen bezeichnet, diejenigen, die vom Herz wegführen, als Arterien. Je weiter die Blutgefäße vom Herzen entfernt sind, umso verzweigter werden sie, und umso kleiner wird auch ihr Durchmesser. Arterien werden zuerst zu Arteriolen und diese zu Kapillaren, welche das Gewebe versorgen. Diese führen wiederum zusammen und bilden die postkapillaren Venolen, die zu Venen werden. Unter dieser Rubrik gibt es Informationen zu medizintechnischen Verfahren rund um das Thema Blut und Blutgefäße.
  • Thromboseprophylaxestrumpf (1)

    Die Beine sind am weitesten vom Herzen entfernt und liegen außerdem noch unterhalb des Herzens, deshalb muss das Blut in den Beinen sogar entgegen der Schwerkraft fließen.

    Krankheitsbild: Thrombose
    Der Abfluss des Blutes aus den Beinen erfolgt über oberflächliche und tiefe Venen. Beim...

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  • Eltville
    Schonende Behandlungsoption bei Krampadern: extraluminale Valvuloplastie

    Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Krampfadern. Herkömmliche Therapien zielen darauf ab, die betroffene Vene zu zerstören oder gar ganz zu entfernen. Die extraluminale Valvuloplastie mit dem VenoPatch ermöglicht es hingegen, Venenmaterial in einem späteren Lebensabschnitt bei Bypass-Operationen zu verwenden. Insbesondere Risikopatienten, wie Diabetiker, Patienten mit Bluthochdruck oder Raucher können von der venenerhaltenden Therapie profitieren.

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  • Eltville
    Schonende Behandlungsoption bei Krampadern: extraluminale Valvuloplastie

    Bei der Behandlung von Krampfadern kommt vermehrt die "extraluminalen Valvuloplastie" als eine venenschonende Behandlungsoption zur Anwendung. Ein Interview mit dem Gefäßmediziner Prof. Dr. Achim Mumme aus Bochum zum Deutschen Venentag am 30. April 2016.

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  • Katheterlabor mit modernster Medizintechnik

    Bei der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK) kommt es zu Störungen der peripheren Blutversorgung durch Verengungen (Stenosen) oder Verschlüsse (Okklusionen) von den versorgenden Arterien der Extremitäten. Die Hauptrisikofaktoren an einer pAVK zu erkranken sind Rauchen, Diabetes, Bluthochdruck und Bewegungsmangel. Die pAVK ist eine häufige Erkrankung mit einer signifikanten Morbiditäts- und Mortalitätsrate. Bei der pAVK ist es entscheidend wichtig, rechtzeitig und effektiv zu behandeln. Nur so können eine Amputation oder andere schwerwiegende Folgeschäden verhindert werden. Oberstes Ziel ist eine erfolgreiche Revaskularisierung. Eine effektive Behandlung mit Medikamentfreisetzenden PTA-Ballons (DCBs) steigert nicht nur die Lebensqualität des Patienten, sondern entlastet auch das Gesundheitssystem und damit die Volkswirtschaft.

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  • Eltville
    Schonende Behandlungsoption bei Krampadern: extraluminale Valvuloplastie

    Zur Behandlung von Krampfadern (Varizen) kommt heute vermehrt die so genannte extraluminale Valvuloplastie zum Einsatz. Im Unterschied zu den traditionellen Behandlungen setzt diese Therapie auf den Erhalt der Venen, die später bei möglichen Gefäßoperationen als Bypassmaterial dienen können.

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  • bbraun_dialyse_diacans009jpg

    Gesunde Nieren sind ein "Hochleistungsorgan": Sie filtern Giftstoffe aus täglich 1.800 Liter Blut, produzieren Urin und sorgen für einen ausgeglichenen Wasser- und Salzhaushalt.
    Wenn sie versagen, hilft die Dialyse. Der Mediziner Georg Haas hat sie 1924 erfunden. Bis heute rettet sie Leben.

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  • Dialyse-Patientin

    Als Nierenersatztherapie sorgt die Dialyse für die Reinigung des Blutes von Giftstoffen und überschüssiger Flüssigkeit. Es gibt verschiedene Formen der Dialyse: Bei der Hämodialyse übernimmt eine "künstliche Niere" die Blutwäsche außerhalb des Körpers. Bei der Peritonealdialyse hingegen werden die natürlichen Eigenschaften des Bauchfells zur Blutreinigung genutzt, die Blutwäsche findet also innerhalb des Körpers statt und der Patient ist nicht auf eine Maschine angewiesen.

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  • Apherese1.jpg

    Bei der Apherese erfolgt die Elimination von beispielsweise krankmachenden Eiweißsubstanzen (Proteinen) oder Giftstoffen außerhalb des Körpers in einem "extrakorporalen Kreislauf" und ist äußerst nebenwirkungsarm. Dabei lassen sich vier große Einsatzgebiete zusammenfassen...

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  • 20110518_bvmedvarizen1jpg

    Eine schonende und effektive Alternative für die Krampfaderbehandlung ist die moderne Radiofrequenztherapie. In den USA seit wenigen Jahren bereits erfolgreich eingesetzt, bahnt sie sich nun allmählich ihren Weg in deutsche Praxen und Krankenhäuser. Besonders geeignet ist das schonende Verfahren für Patienten, bei denen eine der beiden großen oberflächlichen Stammvenen betroffen ist.

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  • Innenansicht eines anpassungsfähigen Nitinol-Stents

    Operationen der Hauptschlagader stellen einen umfangreichen Eingriff dar. Mit der so genannten endovaskulären (endovasculär – über die Gefäßbahn) Aortenstentimplantation steht eine neue, schonendere Therapiealternative zur Verfügung.

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