Brust

Rekonstruktion der Brust

Mithilfe der rekonstrukiv-plastischenen Chirurgie können Form und Funktion des Körpers – zum Beispiel nach einem Unfall, einer Krebsoperation oder bei angeborenen Fehlbildungen – wieder hergestellt (rekonstruiert) werden. Die Rekonstruktion der weiblichen Brust nach einer Krebserkrankung gehört dabei zu den am häufigsten durchgeführten Eingriffen.

Aber auch die Narbenbehandlung bzw. -korrektur nach Verbrennungen oder die Wiederherstellung anderer Körperteile wie Wade, Nase oder Gesäß mit Silikonimplantaten gehören zu den medizinischen Indikationen der rekonstruktiv-plastischen Chirurgie.

Implantate helfen nach einer Brustkrebsoperation
Für Brustkrebs-Patientinnen, denen ein Tumor oder die ganze Brust entfernt wurde, ist das positive Lebensgefühl ein äußerst wichtiger psychologischer Aspekt und eine wichtige Stütze bei der Bewältigung der Krankheit. Dabei kann die rekonstruktiv-plastischen Chirurgie helfen, denn fast jede Frau hat die Möglichkeit, sich die Brust nach einer Brustkrebsoperation wieder herstellen zu lassen.

Die Rekonstruktion der Brust sollte, z.B. im Rahmen einer Brustkrebstherapie, Bestandteil des Behandlungskonzeptes sein. Die Kosten übernehmen in den meisten Fällen die Versicherungsträger.

Im Falle eines Brustwiederaufbaus mit einem Implantat ist die Auswahl eines erfahrenen Arztes und die Information und Aufklärung darüber, welche Möglichkeiten und Risiken es gibt, besonders wichtig. Darüber hinaus spielt die Qualität der eingesetzten Implantate eine ausschlaggebende Rolle.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter www.brustrekonstruktion.info.
  • Weitere Artikel zum Thema
  • Das Bundeskabinett hat am 3. April 2019 den Entwurf eines "Gesetzes zur Errichtung eines Implantateregisters Deutschland" (Implantateregister-Errichtungsgesetz, EIRD) beschlossen. Der BVMed unterstützt ein verpflichtendes Implantateregister, das Rückschlüsse auf die Qualität der Implantate und die Qualität der implantierenden Einrichtungen geben soll. Wir sind uns im Ziel einig, dadurch die Patientensicherheit und die Versorgungsqualität der Patienten weiter zu verbessern. Weiterlesen

  • Patientengeschichte Christine Raab

    Christine Raab (35) ist freiberufliche Make-up-Artistin. Im November 2014 erhielt sie die Diagnose Brustkrebs. Es folgten zahlreiche Untersuchungen und eine Operation, bei der befallene Lymphknoten entfernt wurden. Nach der anschließenden Chemotherapie entwickelte sich bei Christine ein Lymphödem. Seitdem trägt sie einen Kompressionsärmel, der sie im beruflichen und privaten Alltag begleitet. Christine findet, „man sollte immer das Beste aus allem machen.“ Mit dieser positiven Einstellung macht sie anderen Frauen Mut. Weiterlesen

  • facebook.com/iammedtech Weiterlesen


©1999 - 2019 BVMed e.V., Berlin – Portal für Medizintechnik