Bewegungsapparat

Der menschliche Stütz- und Bewegungsapparat ist ein wahres Wunder: Er sorgt dafür, dass unser Körper in einer stabilen Form bleibt und sich trotzdem zielgerichtet bewegen kann. Nur dank seiner anatomischen Beschaffenheit können wir aufrecht gehen und stehen, kurz: mobil sein. Erfahren Sie hier mehr über den Bewegungsapparat und technische Hilfen, wenn die Mobilität eingeschränkt ist.
  • Freiburg
    Wieder mobil und schmerzfrei mit einem künstlichen Hüftgelenk

    Künstliche Hüft- und Kniegelenke leisten sehr viel länger ihren Dienst als man bislang dachte: acht von zehn Knieprothesen und sechs von zehn Hüftprothesen haben heute eine Haltbarkeit von mindestens 25 Jahren. Diese Daten veröffentlichten britische Forscher der Universität Bristol in der Fachzeitschrift Lancet (2019; 393: 647-654, 655-663). Die Zahlen dokumentierten den herausragenden Erfolg der orthopädischen Chirurgie, so die AE – Deutsche Gesellschaft für Endoprothetik e. V. Zudem sind in den vergangenen Jahren sowohl die Implantatmaterialien, die Implantatdesigns als auch die OP-Techniken permanent weiter verbessert worden.

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  • Freiburg / Düsseldorf / Berlin
    Beratungsgespräch im Vorfeld einer Hüftgelenks-OP

    "Fast Track" als Konzept der möglichst raschen Mobilisierung von Patienten nach einem operativen Eingriff hat sich in vielen operativen Disziplinen bewährt: Schnellere Erholung und weniger Komplikationen wie Thrombosen und Infekte gehören zu den Vorteilen des Verfahrens. Was mit der Dickdarmchirurgie begonnen, und dann auf zahlreiche weitere Operationen ausgedehnt wurde, kommt nun auch in der Hüft- und Knie-Endoprothetik zum Einsatz. Damit könnten Krankenhausaufenthalte beim unkomplizierten Hüft- und Kniegelenkersatz um jeweils zwei bis drei Tage verkürzt werden.

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  • Freiburg
    Hüftimplantat

    Der Anteil an Patienten, die auch mit einem künstlichen Hüftgelenk sportlich aktiv sein wollen, nimmt immer weiter zu. Tatsächlich erlauben moderne Materialpaarungen für den Ersatz von Hüftpfanne und Hüftkopf mittlerweile einen aktiveren Lebenswandel. Der Grund: sie erzeugen bei Belastung deutlich weniger Abriebpartikel – bisher eine der Hauptursachen für eine Lockerung des Implantats. Die AE – Deutsche Gesellschaft für Endoprothetik e. V. empfiehlt daher allen Patienten mit Hüftprothese, regelmäßig moderaten Sport, etwa Schwimmen oder Radfahren, zu betreiben. Zudem rät die Fachgesellschaft, bereits vor dem Eingriff mit dem Arzt zu besprechen, welche Sportarten man nach der Implantation ausüben möchte. Danach richten sich dann Materialzusammensetzung und Größe der Prothese sowie die Art ihrer Verankerung im Knochen.

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  • Berlin
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    Roboterarme, 3D-Drucker und computerassistierte Planungssysteme sorgen dafür, dass Patienten nach der Gelenkersatzoperation immer schneller wieder mobil werden. Implantate können zudem maßgeschneidert für den Patienten hergestellt werden – dadurch funktionieren sie möglicherweise besser und halten vielleicht länger als nicht-angepasste Implantate. Telemedizin kann die Nachbehandlung und Rehabilitation unterstützen.

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  • Medienservice "Gelenkersatz - Endoprothetik"

    Die Gelenkersatzoperation gilt als eine der erfolgreichsten chirurgischen Eingriffe. Im Jahr 2017 wurden in Deutschland rund 410.000 Menschen mit einem künstlichen Hüft- oder Kniegelenk versorgt und damit erstmals die Versorgungszahl von 2009 leicht überschritten. Insgesamt wurden 235.000 mit einem künstlichen Hüft- bzw. 175.000 mit einem künstlichen Kniegelenk versorgt (Stand Mai 2018).

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  • English version of the "Weißbuch Gelenkersatz", displaying and portraying the provision of hip and knee implantations in Germany, June 2016 (pdf, 144 pages - 8,8 MB)

    Englische Version des "Weißbuch Gelenkersatz": Versorgungssituation endoprothetischer Hüft- und Knieoperationen in Deutschland, Juni 2016 (pdf, 150 Seiten - 3,2 MB)

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  • Freiburg
    Hüftendoprothesensystem für weniger invasive Operationstechniken

    Ein künstliches Hüftgelenk erhalten fast nur ältere Menschen – das denken viele. Doch etwa 16 Prozent der Patienten sind jünger als 60 Jahre. Rein statistisch stehen ihnen daher bis zum Lebensende mehrere Wechseloperationen bevor. Um eine maximale Haltbarkeit des ersten Implantats zu erreichen, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Endoprothetik e. V. (AE) für den Ersteingriff bei ansonsten gesunden Patienten ein besonders schonendes Vorgehen. Es besteht aus einer minimalinvasiven Operation und dem Einsatz einer nicht zementierten Kurz- oder Geradschaftprothese. Die Paarung aus Hüftkopf und Gleitpfanne sollte jeweils aus Keramik beziehungsweise aus Keramik und ultrahochvernetztem Kunststoff (HXPE) bestehen.

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  • Berlin
    Wieder mobil und schmerzfrei mit einem künstlichen Hüftgelenk

    Das Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) veröffentlicht seinen zweiten Jahresbericht. Seit Beginn der Datenerfassung in 2012 wurden dem EPRD bis heute mehr als 600.000 Operationen übermittelt, und das Wachstum hält nach wie vor an. Damit ist es auf dem besten Weg, das fallzahlenstärkste Register für künstliche Hüft- und Kniegelenke weltweit zu werden.

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  • Berlin
    Wieder mobil und schmerzfrei mit einem künstlichen Hüftgelenk

    Jedes Jahr werden Millionen Deutsche wegen einer orthopädischen Erkrankung operiert. Manchmal wird kritisiert, es werde zu schnell zum Skalpell gegriffen. Das Gegenteil ist der Fall: In der Regel wird erst operiert, wenn alle Alternativen ausgeschöpft sind. Auf dem Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) 2017 erklären Experten, wann Operationen sinnvoll oder sogar dringend notwendig sind und wie aktuelle OP-Zahlen zu bewerten sind.

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  • Berlin
    Wieder mobil und schmerzfrei mit einem künstlichen Hüftgelenk

    Das „Risiko-Nutzen-Verhältnis“ von Gelenkersatz-Patienten ist mit Blick auf den Gewinn an Lebensqualität „herausragend“. Das sagte der Präsident der Arbeitsgemeinschaft Endoprothetik (AE), Prof. Dr. Carsten Perka, auf einer Pressekonferenz in Berlin. Die Erfolgsgeschichte der Endoprothetik sei beim Patientennutzen auf einer Stufe mit der Katarakt-Operation bei Grauem Star. Die hohen Fallzahlen beim Gelenkersatz in Deutschland seien Ausdruck „einer sehr guten medizinischen Versorgung einer anspruchsvollen Bevölkerung“, so Perka.

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