Auge

Retina-Implantat gibt Sehvermögen zurück

Spule zur Aktivierung eines subretinalen Implantats
Das elektronisches Retina-Implantat verhilft Erblindeten, die an Retinitis pigmentosa leiden, wieder zu Seheindrücken. Ein ultradünnes Kabel wird vom Chip im Auge entlang der Kopfseite hinter das Ohr des Patienten verlegt. Dort befindet sich der Anschluss für das Steuergerät. Mit dem Steuergerät lassen sich Helligkeit und Kontrast des Bildes nachregeln.

Der subretinale Mikrochip wird am hinteren Augenpol möglichst unter den Makulabereich implantiert.
Der nur 3 mal 3 mm große Chip wird unter die Netzhaut von Patienten implantiert, die ihr Sehvermögen durch Retinitis pigmentosa verloren haben. Auf dem Chip nehmen 1 500 Photodioden das einfallende Licht wie ein Kamerachip im Auge auf. Mit ebenso vielen Elektroden auf dem äußerlich nicht sichtbaren Chip werden winzige elektrische Impulse an den Sehnerv weitergegeben. Die Patienten können wieder Schilder an Türen lesen, Gesichter erkennen und selbst Punkte auf einem Spielwürfel sehen.

Mehr Informationen unter: www.retina-implant.de.
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