Auge

High-Tech erhält die Sehkraft

Es ist nicht einmal acht Gramm schwer, doch es vollbringt wahre Wunderleistungen: das menschliche Auge. Pro Sekunde nimmt das Auge zehn Millionen Informationen auf und leitet sie an das Gehirn weiter – kein anderer menschlicher Sinn beruht auf einer ähnlich komplexen Gehirnleistung. Rund 80 Prozent aller bewussten Sinneseindrücke nimmt der Mensch über das Auge auf. Umso schlimmer ist es, wenn die Sehleistung abnimmt oder ganz erlischt. Moderne Medizintechnologien helfen, damit Betroffene wieder möglichst scharf und klar sehen können.
  • Berlin
    Intraokularlinse

    Mit einer Operation des Grauen Stars können heute durch die Implantation moderner Kunstlinsen alle Fehlsichtigkeiten auf einen Schlag beseitigt werden. Hoffnung auf vollkommene Brillenfreiheit dürfen sich Patientinnen und Patienten mit ansonsten gesunden Augen machen, die Kompromisse eingehen wollen und können.

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  • Homburg
    Untersuchung vor einer Katarakt-Operation

    Bei der Berechnung von individuell best-korrigierenden Intraokularlinsen (IOL) sind optimierte IOL-Konstanten ein unverzichtbarer Faktor für den refraktiven Erfolg der OP. Seit 2017 hat sich „IOLCon“ (www.iolcon.org) als zuverlässige, weltweit verfügbare Internet-Datenbank für Linsenspezifikationen und optimierte Konstanten international fest etabliert.

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  • Intraokularlinse

    Mit einer Intraokularlinsen-Übersicht und Hilfestellungen zur präoperativen Biometrie hilft die weltweit einzigartige Datenbank IOLCon (www.iolcon.org) bei der optimalen Auswahl der richtigen Intraokularlinse (IOL) für die Katarakt-Operation (Grauer Star). Die Datenbank wurde von Prof. Dr. Achim Langenbucher, Leiter des Institutes für Experimentelle Ophthalmologie der Universität des Saarlandes Homburg/Saar in Kooperation mit Kataraktchirurgen, IOL-Herstellern, Biometrie-Herstellern und Wissenschaftlern entwickelt.

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  • 54/18|Berlin

    Einfacher, patientenfreundlicher und mit „responsive Design“: der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, setzt seine Informationskampagne „Initiative Grauer Star – Qualität persönlich sehen“ mit einer modernisierten Webseite unter www.initiativegrauerstar.de fort. Die Initiative klärt über Ursachen und Behandlung des Grauen Stars auf und informiert in verständlicher Weise über die Zusatzfunktionen moderner Premium-Intraokularlinsen.

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  • Neben Augentropfen und Operation stehen mit winzigen Mini-Implantaten jetzt weitere Therapieverfahren für das Glaukom ("Grüner Star") zur Verfügung. „Die Mini-Glaukom-Implantate erweitern die Behandlungsmöglichkeiten ganz erheblich“, erklärte Professor Dr. med. Horst Helbig, Präsident der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG).

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  • Berlin
    Getrübte Sicht bei Grauem Star: Beratungsgespräch vor einer Katarakt-Operation

    Es ist nicht einmal acht Gramm schwer, doch es vollbringt wahre Wunderleistungen: das menschliche Auge. Pro Sekunde nimmt das Auge zehn Millionen Informationen auf und leitet sie an das Gehirn weiter – kein anderer menschlicher Sinn beruht auf einer ähnlich komplexen Gehirnleistung. Rund 80...

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  • Mikrochip eines Retina-Implantats

    Ein Netzhaut-Chip kann Blinden, die an Retinitis Pigmentosa erkrankt sind, das Augenlicht zurückgeben. Ein Kamera-Chip, den ein Forschungsteam an der Universitätsaugenklinik Tübingen entwickelt hat, wird unter die Netzhaut eingesetzt und liefert Schwarzweiß-Bilder mit einer Auflösung von 1500 Pixeln.

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  • Retina-Implantat

    Das elektronisches Retina-Implantat verhilft Erblindeten, die an Retinitis pigmentosa leiden, wieder zu Seheindrücken. Ein ultradünnes Kabel wird vom Chip im Auge entlang der Kopfseite hinter das Ohr des Patienten verlegt. Dort befindet sich der Anschluss für das Steuergerät. Mit dem Steuergerät lassen sich Helligkeit und Kontrast des Bildes nachregeln.

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  • Die ersten Berichte über die Behandlung des Grauen Stars finden sich bereits im alten Ägypten und sind über 3000 Jahre alt. Die ersten nachweisbaren direkten Eingriffe am Auge fanden 500 v. Chr. in Asien statt. Um 25 bis 35 v. Chr. behandelten Starstecher erstmals den grauen Star (Katarakt) mit Hilfe einer Nadel. Eine Revolution in der Behandlung des Katarakts war Mitte des letzten Jahrhunderts die Entwicklung von implantierbaren Intraokularlinsen (IOL).

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  • Berlin
    Intraokularlinse

    Eine neue Generation künstlicher Linsen verbessert mit ihren intelligenten optischen Eigenschaften die Lebensqualität von Menschen mit Grauem Star enorm. Mit Multifokallinsen (Mehrstärkenlinsen) sehen sie sowohl in der Ferne, im mittleren Bereich, als auch in der Nähe scharf. Diese Linsen ahmen die Funktionsweise der natürlichen Augenlinse nach. Asphärische Linsen verbessern das Kontrastsehen.

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