Auge

High-Tech erhält die Sehkraft

Es ist nicht einmal acht Gramm schwer, doch es vollbringt wahre Wunderleistungen: das menschliche Auge. Pro Sekunde nimmt das Auge zehn Millionen Informationen auf und leitet sie an das Gehirn weiter – kein anderer menschlicher Sinn beruht auf einer ähnlich komplexen Gehirnleistung. Rund 80 Prozent aller bewussten Sinneseindrücke nimmt der Mensch über das Auge auf. Umso schlimmer ist es, wenn die Sehleistung abnimmt oder ganz erlischt. Moderne Medizintechnologien helfen, damit Betroffene wieder möglichst scharf und klar sehen können.
  • Neben Augentropfen und Operation stehen mit winzigen Mini-Implantaten jetzt weitere Therapieverfahren für das Glaukom ("Grüner Star") zur Verfügung. „Die Mini-Glaukom-Implantate erweitern die Behandlungsmöglichkeiten ganz erheblich“, erklärte Professor Dr. med. Horst Helbig, Präsident der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG).

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  • Berlin
    Getrübte Sicht bei Grauem Star: Beratungsgespräch vor einer Katarakt-Operation

    Es ist nicht einmal acht Gramm schwer, doch es vollbringt wahre Wunderleistungen: das menschliche Auge. Pro Sekunde nimmt das Auge zehn Millionen Informationen auf und leitet sie an das Gehirn weiter – kein anderer menschlicher Sinn beruht auf einer ähnlich komplexen Gehirnleistung. Rund 80...

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  • Mikrochip eines Retina-Implantats

    Ein Netzhaut-Chip kann Blinden, die an Retinitis Pigmentosa erkrankt sind, das Augenlicht zurückgeben. Ein Kamera-Chip, den ein Forschungsteam an der Universitätsaugenklinik Tübingen entwickelt hat, wird unter die Netzhaut eingesetzt und liefert Schwarzweiß-Bilder mit einer Auflösung von 1500 Pixeln.

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  • Retina-Implantat

    Das elektronisches Retina-Implantat verhilft Erblindeten, die an Retinitis pigmentosa leiden, wieder zu Seheindrücken. Ein ultradünnes Kabel wird vom Chip im Auge entlang der Kopfseite hinter das Ohr des Patienten verlegt. Dort befindet sich der Anschluss für das Steuergerät. Mit dem Steuergerät lassen sich Helligkeit und Kontrast des Bildes nachregeln.

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  • Die ersten Berichte über die Behandlung des Grauen Stars finden sich bereits im alten Ägypten und sind über 3000 Jahre alt. Die ersten nachweisbaren direkten Eingriffe am Auge fanden 500 v. Chr. in Asien statt. Um 25 bis 35 v. Chr. behandelten Starstecher erstmals den grauen Star (Katarakt) mit Hilfe einer Nadel. Eine Revolution in der Behandlung des Katarakts war Mitte des letzten Jahrhunderts die Entwicklung von implantierbaren Intraokularlinsen (IOL).

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  • Intraokularlinse

    Die Volkskrankheit Grauer Star (medizinisch: Katarakt) ist eine langsam fortschreitende Alterserscheinung. Katarakt bezeichnet die Eintrübung der ursprünglich klaren Augenlinse, die durch eine altersbedingte Verlangsamung des Stoffwechsels entsteht. Bedingt durch die Ablagerung gelbbrauner...

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  • Getrübte Sicht bei Grauem Star: Beratungsgespräch vor einer Katarakt-Operation

    Mit zunehmendem Alter werden unsere Augen leider immer schlechter; spätestens ab 45 setzt die Altersweitsichtigkeit ein. Ab dem 60. Lebensjahr kommt häufig eine weitere, besonders gravierende Begleiterscheinung des normalen Alterungsprozesses hinzu, der „Graue Star“ (medizinisch: Katarakt):...

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  • Krankheitsbild: Kurz –und Weitsichtigkeit
    Es gibt viele Situationen, die das Leben von fast vierzig Millionen Brillenträgern in Deutschland erschweren. Bei schlechtem Wetter beschlagen die Gläser, beim Schwimmen oder anderen Sportarten ist die Brille ein Hindernis und sehr oft wird sie -...

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  • Magazin "Medizin und Technologie" Nummer 3: Auge

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