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Technologien

Hier informieren wir Sie über moderne MedTech-Verfahren, die die Lebensqualität verbessern oder sogar Leben retten und erhalten. Medizintechnologien für's Leben.

  • Sport mit Hüftprothese erwünscht: Fortschritte in der Endoprothetik erlauben deutlich mehr Bewegung

    Yoga, Ballett, Skifahren: Der Anteil an Patienten mit einer Hüftprothese, die sportlich aktiv sein wollen, steigt. Doch wieviel Sport ist erlaubt, ohne dass die Betroffenen erhöhte Lockerungsraten oder Komplikationen wie ein Auskugeln ihres Kunstgelenks befürchten müssen? Die gute Nachricht: In der Hüftendoprothetik ermöglichen innovative Prothesenmaterialien, vielfältige Implantatmodelle und differenzierte, schonende OP-Techniken mittlerweile einen deutlich aktiveren Lebensstil. Dies sagt die Deutsche Gesellschaft für Endoprothetik e. V. (AE) im Vorfeld ihrer 22. Jahrestagung, die vom 2. bis 4. Dezember 2020 stattfindet. Patienten sollten vor dem Eingriff die gewünschten Sportarten mit ihrem Operateur besprechen. So könnte gezielt das bestmögliche Verfahren im Hinblick auf die zukünftigen Belastungen ausgewählt werden. Weiterlesen

  • Hirnstimulation eröffnet Therapieoptionen bei Schlaganfall, Parkinson oder Depressionen

    Die Hirnstimulation wird schon länger unter anderem für die Behandlung des Morbus Parkinson oder der Epilepsie eingesetzt. Doch es werden immer neue Anwen­dungsgebiete erforscht, etwa bei Schlaganfällen oder Depressionen. Das Ziel dabei sei, die Stimulation des Gehirns immer präziser an die individuellen Be­dürfnisse der Patienten anzupassen, so die Deutschen Gesellschaft für Klinische Neuro­physio­lo­gie und Funktionelle Bildgebung (DGKN) im Vorfeld ihrer 64. Wissenschaftlichen Jahrestagung im November 2020. Weiterlesen

  • Registeranalyse | Was eine bariatrische OP extrem adipösen Herzinfarkt-Patienten bringt

    Einer schwedischen Registeranalyse zufolge hilft eine bariatrische Op nicht nur gegen Diabetes, sie halbiert auch die Rate kardiovaskulärer Ereignisse sowie die Mortalität von Patienten nach einem Herzinfarkt. Weiterlesen

  • Durchblutungsstörungen der Extremitäten: Beinschmerzen sollten vom Arzt abgeklärt werden

    Nicht nur die Gefäße des Herzens können von Gefäßverkalkungen betroffen sein: In Deutschland leiden über 4,5 Millionen Menschen an einer peripheren Verschlusskrankheit (pAVK). Durch Verengungen oder Verschlüsse der peripheren Arterien werden die Extremitäten nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt und erhalten damit weniger Sauerstoff. Zu über 90 Prozent sind die Beine betroffen. Bleibt die pAVK längere Zeit unentdeckt, steigt das Risiko für schwere Folgen wie Amputation, Schlaganfall und Herzinfarkt. Umso wichtiger ist es, mögliche Symptome frühzeitig vom Arzt abklären zu lassen. Zur Behandlung existieren etablierte minimal-invasive Therapieverfahren, wobei moderne Stents die Möglichkeiten der Gefäßtherapie erweitern. Weiterlesen

  • Neue Versorgungsforschungsdaten: Sensor zur Überwachung der Herzschwäche überzeugt erneut

    Erneut bestätigen Versorgungsforschungsdaten, dass die Messung des pulmonalarteriellen Drucks mit einem per Katheter eingesetzten Sensor bei Herzinsuffizienz-Patienten sicher ist – und mit weniger Klinikeinweisungen einhergeht. Weiterlesen

  • Große Akzeptanz der Datenbank „IOLCon“ in der Ophthalmo-Chirurgie

    Bei der Berechnung von individuell best-korrigierenden Intraokularlinsen (IOL) sind optimierte IOL-Konstanten ein unverzichtbarer Faktor für den refraktiven Erfolg der OP. Seit 2017 hat sich „IOLCon“ (www.iolcon.org) als zuverlässige, weltweit verfügbare Internet-Datenbank für Linsenspezifikationen und optimierte Konstanten international fest etabliert. Weiterlesen

  • Kinder mit Typ-1-Diabetes profitieren von künstlichem Pankreas

    Zuckerkranke Kinder sind schwer zu behandeln, weil sich weder ihr Bewegungsdrang noch ihr Essverhalten kontrollieren lässt und sich der Glukosebedarf in Wachstumsphasen stark ändern kann. Betroffene können offenbar von einem künstlichen Pankreas profitieren, ergab eine US-Studie. Dabei passt eine Pumpe die Insulinfreisetzung automatisch an die aktuell kontinuierlich gemessenen Glukosewerte an. Weiterlesen

  • Neurologische Bewegungsstörungen: Neues System zur Tiefen Hirnstimulation ermöglicht bessere Versorgung der Patienten

    Bei Patienten mit neurologischen Bewegungsstörungen wie Morbus Parkinson und Dystonie konzentriert sich die Therapie auf die Linderung der Symptome. Mit der Tiefen Hirnstimulation steht dabei seit Jahrzehnten eine chirurgische Behandlungsoption zur Verfügung. Die THS-Technologie der nächsten Generation ermöglicht über das kontinuierliche Messen der Gehirnströme nun erstmals, die Behandlung genauer auf die individuellen Bedürfnisse der einzelnen Patienten abzustimmen. Weiterlesen

  • Brachytherapie bei Niedrig-​Risiko-Prostatakrebs wird auch ambulant eine Behandlungsalternative

    Patienten mit Niedrig-​Risiko-Prostatakrebs erhalten mit der Low-​Dose-Rate (LDR)-​Brachytherapie nun auch in der ambulanten Versorgung eine weitere Behandlungsalternative. Den entsprechenden Beschluss fasste der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) Mitte September 2020. Die Brachytherapie ist ein organerhaltendes, minimalinvasives Bestrahlungsverfahren, bei dem die Strahlenquelle in den Körper eingebracht wird. Im Vergleich zu den anderen verfügbaren Therapiealternativen, wie Entfernung der Prostata oder äußere Strahlentherapie, weist die Brachytherapie ein anderes, häufig für den Patienten vorteilhafteres Nebenwirkungsprofil auf, so der G-BA. Weiterlesen

  • Fallzahlen wirken sich auf Revisionsrate bei Hüft- und Knietotalendo­prothesen aus

    Die Erfahrung eines Krankenhauses mit einem endoprothetischen Eingriff hat einen deutlichen Einfluss auf die kurzfristige Ausfallwahrscheinlichkeit von Hüft- und Knie-Totalendoprothesen (HTEP und KTEP). Auch ein Herstellerwechsel zeigt einen deutlichen Anstieg der Revisionsrate und sollte durch das Krankenhaus kritisch geprüft werden. Weiterlesen


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