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Technologien
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Körper Herz

Hier informieren wir Sie über moderne MedTech-Verfahren, die die Lebensqualität verbessern oder sogar Leben retten und erhalten. Medizintechnologien für's Leben.

  • Defibrillator-Weste kann Leben retten

    Rund 150.000 Menschen sterben in Deutschland jedes Jahr an einem plötzlichen Herztod (PHT), einem unerwartet eintretenden Kreislaufstillstand. Mithilfe eines implantierbaren Kardioverter Defibrillators (ICD) kann ein PHT verhindert werden. Im Einklang mit den kardiologischen Leitlinien muss aber in den meisten Fällen zunächst eine Wartezeit bis zur Implantation überbrückt werden. In dieser Wartezeit erholen sich viele Patienten wieder, so dass letztlich kein ICD implantiert werden muss. Die Patienten sind in dieser Wartezeit jedoch einem hohen Risiko ausgesetzt, da sie keinen Schutz vor einem PHT haben. Der tragbare Kardioverter-Defibrillator (WCD) „LifeVest“ schließt diese Sicherheitslücke: Im Gegensatz zum ICD wird die LifeVest außen am Körper getragen und nicht im Brustkorb implantiert. Weiterlesen

  • Jetzt geht es an die Mitralklappe

    In Deutschland werden mittlerweile mehr Aortenklappen per Katheter eingesetzt als in offener Chirurgie. Zwei neue Verfahren für katheterbasierte Mitralklappeneingriffe könnten dafür sorgen, dass auch diese schwieriger erreichbare Klappe für Herzkatheter besser zugänglich wird. Weiterlesen

  • TAVI hat in Deutschland Herzklappen-Operation überholt

    Bei älteren Patienten mit schwerer Aortenstenose hat die Transkatheter-Aortenklappen-Implantation (TAVI) inzwischen in Deutschland die Herzklappen-Operation als häufigstes Therapieverfahren überflügelt. Das geht aus einer aktuellen Analyse von Daten des AQUA-Instituts hervor, über die kardiologie.org berichtet. Weiterlesen

  • Katheter-basierte Herzklappen-Eingriffe - eine immer größer werdende Konkurrenz zum Skalpell

    Katheter-gestützte Eingriffe als Alternative zu operativen Verfahren sind in der Medizin in vielen Bereichen zunehmend beliebt; weil die Katheter-Systeme stetig verbessert werden und auch auf Grund der Zunahme der Zahl alter und multimorbider Patienten, bei denen herkömmliche chirurgische Verfahren zu riskant sind. Große Fortschritte sind mit katheter-basierten Therapien in den vergangenen Jahren zum Beispiel bei Erkrankungen der Herzklappen erzielt worden, insbesondere bei Stenosen der Aortenklappe. In den Fokus rücken nun verstärkt auch Katheter-Eingriffe an der Mitralklappe. Weiterlesen

  • Patienten profitieren von minimalinvasiver Therapieoption beim Mitralklappen-Ersatz

    Die Mitralklappeninsuffizienz zählt zu den am häufigsten diagnostizierten Herzklappenfehlern beim Menschen. Dabei handelt es sich um eine „Undichtigkeit“ der Mitralklappe, die während der Auswurfphase (Systole) zu einem Rückfluss von Blut aus der linken Herzkammer in den linken Vorhof führt. Unbehandelt kann eine Mitralinsuffizienz ernsthafte Herzprobleme wie beispielsweise Herzversagen verursachen. Patienten profitieren heute von minimalinvasiven Therapieoptionen, wie der Behandlung mit einem Mitralklappen-Clip. Ein Eingriff am offenen Herzen, der mit Wundheilungsstörungen verbunden sein kann, bleibt ihnen dadurch erspart. Weiterlesen

  • Präsentation: Herzinsuffizienz in Deutschland - Erfolge der Medizintechnologie

    Herzinsuffizienz, allgemein auch als Herzschwäche bezeichnet, wird unter Medizinern als das bedeutendste kardiale Krankheitsbild unserer Zeit gesehen. In Deutschland sind davon schätzungsweise 3,2 Millionen Menschen betroffen. Herzinsuffizienz ist die dritthäufigste Todesursache. Im Jahr 2013 verstarben daran 45.800 Deutsche. Herzinsuffizienz ist der häufigste Grund für Krankenhauseinweisungen (2013: 396.000; damit 2,5 Prozent aller Krankenhauseinweisungen) und verursacht Kosten für das Gesundheitssystem in Höhe von rund 3,2 Milliarden Euro. Herzinsuffizienz ist nach gegenwärtigem Stand der medizinischen Forschung eine fortschreitende und unheilbare Erkrankung vor allem der älteren Bevölkerungsgruppe. Dank der Erfolge moderner Medizintechnologien ist die Sterbeziffer durch Therapieänderungen seit Jahren rückläufig. Weiterlesen

  • "Herzschrittmacher stehen vor einer Revolution"

    Einem neuen Mini-Herzschrittmacher könnte die Zukunft gehören: Im Vergleich zu herkömlichen Geräten ist er zehnmal kleiner, kommt ohne Elektrodenkabel aus und kann per Katheter direkt ins Herz geschoben werden. Und er hat sich in einer ersten Studie als sicher erwiesen, berichtete die ÄrzteZeitung Online am 6. Juli 2015. Weiterlesen

  • Herzunterstützungssysteme: Hilfe für kranke Herzen

    Die Geschichte der Herzunterstützungssysteme (engl. Ventricular Assist Device = VAD) begann 1985 in Berlin-Charlottenburg, als erstmals ein linksventrikuläres Unterstützungssystem eingesetzt wurde. Ist das Herz so schwer geschädigt, dass die Organe nicht mehr versorgt werden, muss es unterstützt werden. Das VAD senkt die Arbeitslast des Herzens oder übernimmt sie vollständig und ermöglicht so, einen adäquaten Blutfluss und Blutdruck aufrecht zu erhalten. Weiterlesen

  • Druckmessung mit Mini-Sensor

    Ein miniaturisierter, drahtloser Überwachungssensor wird in einem minimalinvasiven Eingriff in die Pulmonalarterie (PA) implantiert, um dort den Blutdruck direkt zu messen. Mithilfe dieses Systems kann der Herzinsuffizienz-Patient die Messdaten zum PA-Druck von zuhause aus an den Arzt übermitteln, sodass nun eine personalisierte und proaktive Versorgung gewährleistet und eine stationäre Klinikeinweisung weniger wahrscheinlich ist. Weiterlesen

  • Experteninterview zur Telekardiologie

    Die Telekardiologie ermöglicht ein engmaschiges Monitoring für Patienten, die einen Herzschrittmacher, einen implantierbaren Defibrillator oder ein Herzinsuffizienzsystem tragen. Die aktuell veröffentlichte IN-TIME Studie belegt, dass Home Monitoring dabei die Mortalität von ICD- und CRT-D-Patienten senkt und die Behandlungsergebnisse verbessert. Aktion Meditech sprach mit dem Studienleiter, Professor Dr. Gerhard Hindricks vom Herzzentrum der Universität Leipzig. Weiterlesen


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