Körper entdecken Fahren Sie mit der Maus über ein Körperteil, um mehr über Krankheitsbilder und Technologien zu erfahren.
Technologien

Hier informieren wir Sie über moderne MedTech-Verfahren, die die Lebensqualität verbessern oder sogar Leben retten und erhalten. Medizintechnologien für's Leben.

  • Schützt eine bariatrische OP vor Krebs?

    Die bariatrische Chirurgie ist bei Schwergewichtigen offenbar in der Lage, das Risiko für bestimmte Tumorarten deutlich zu senken. In einer US-Kohortenstudie mit fast 90.000 Teilnehmern profitierten vor allem adipöse Frauen. Weiterlesen

  • Vorhofflimmern bei Herzinsuffizienz: Ablationstherapie senkt das Sterberisiko

    Die Katheter-gestützte Ablation bei Vorhofflimmern hatte bislang den Status einer rein symptomatischen Therapie. Das hat sich geändert: Zumindest bei Patienten mit Herzinsuffizienz und Vorhofflimmern bescheinigt eine neue Studie der Verödungstherapie nun auch einen – und zwar sehr beträchtlichen - prognostischen Nutzen. Weiterlesen

  • Thrombektomie: Deutschland nimmt bei der Versorgung und Qualitätssicherung europaweit Vorreiterrolle ein

    Rund 260.000 Menschen erleiden hierzulande jährlich einen Schlaganfall. Bei vielen besonders schwer betroffenen Patienten ist die Methode der mechanischen Thrombektomie (MTE) wirkungsvoll: Hier können große Blutgerinnsel mittels eines Mikrokatheters entfernt werden. Das hoch wirksame Verfahren wird in Deutschland bereits seit vielen Jahren angewendet und stellt seit drei Jahren eine fest etablierte Therapie dar. Deutschland nimmt europaweit eine führende Position ein, denn es wird mittlerweile eine nahezu flächendeckende Versorgung gewährleistet. Weiterlesen

  • Mit dem Katheter erfolgreich gegen Bluthochdruck? Neue Studie zur Renalen Denervierung

    Eine Katheterbehandlung, die Nervenbahnen in den Wänden der Nierenarterien verödet und damit eine chronische Stresswirkung durchbricht, hat in einer Studie den Blutdruck ohne die gleichzeitige Einnahme von Medikamenten dauerhaft gesenkt und damit die prinzipielle Wirksamkeit des Verfahrens bestätigt. Die renale Denervierung könnte vorbehaltlich einer Bestätigung durch weitere Studien zu einer Option für Patienten werden, heißt es in einer Stellungnahme der Deutschen Hochdruckliga. Dies wäre vor allem für die Patienten interessant, die trotz der Einnahme mehrerer Medikamente gefährlich hohe Blutdruckwerte haben. Weiterlesen

  • OP-Zahlen entsprechen Altersentwicklung der Gesellschaft: wann Eingriffe an Hüfte, Knie und Wirbelsäule sinnvoll sind

    Jedes Jahr werden Millionen Deutsche wegen einer orthopädischen Erkrankung operiert. Manchmal wird kritisiert, es werde zu schnell zum Skalpell gegriffen. Das Gegenteil ist der Fall: In der Regel wird erst operiert, wenn alle Alternativen ausgeschöpft sind. Auf dem Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) 2017 erklären Experten, wann Operationen sinnvoll oder sogar dringend notwendig sind und wie aktuelle OP-Zahlen zu bewerten sind. Weiterlesen

  • Plasmamedizin in der Wundheilung

    In der Industrie werden thermische Plasmen seit Jahrzehnten eingesetzt, um zum Beispiel Oberflächen zu behandeln oder verschiedenste Materialien zu schneiden. Auch in der Medizin kommen sie seit mehr als 20 Jahren zur Anwendung. Neue Anwendungsmöglichkeiten ergeben sich beispielsweise in der Wundheilung. Eine moderne Plasmatherapie (PlasmaDerm) bewirkt eine verbesserte Versorgung der Wunde mit Sauerstoff. Durch die Anregung der Mikrozirkulation reduziert sich die Keimbelastung signifikant. Die Therapie ist in den Verbandwechsel integrierbar. Weiterlesen

  • Kathetergestützte Aortenklappenimplantation zeigt weiter Vorteile

    Die Verengung der Aortenklappe (Aortenklappenstenose) gehört europaweit zu den häufigsten Herzklappenerkrankungen. Sie tritt verschleißbedingt insbesondere im hohen Lebensalter auf. Neben den konventionellen Operationsverfahren bieten minimalinvasive kathetergestützte Techniken eine schonende Alternative für inoperable und Hochrisiko-Patienten: Mit der Transkatheter-Aortenklappenimplantation (TAVI) steht eine sichere und effektive Therapieoption zur Verfügung. Nach Studienlage ist die TAVI bei älteren Patienten über 75 Jahren der chirurgischen Behandlung überlegen. Randomisierte Studien haben mittlerweile zudem gezeigt, dass die minimal-invasive Methode auch bei Patienten mit „intermediärem“ Operationsrisiko der OP am offenen Herzen mindestens ebenbürtig ist. Die aktuelle SURTAVI-Studie zeigt zudem jetzt erstmals, dass in der Frühphase nach einer TAVI Schlaganfälle signifikant seltener waren als nach chirurgischem Aortenklappen-Ersatz. Weiterlesen

  • Atemwegstimulation: Ein neues Behandlungsverfahren für Obstruktive Schlafapnoe

    Die Obstruktive Schlafapnoe (OSA) ist eine schlafbezogene Atmungsstörung. Der Atemweg wird blockiert, der Sauerstoffgehalt im Blut sinkt ab. Der unterbrochene Schlaf führt durch das wiederholte Aufwachen zu Tagesmüdigkeit, Antriebsarmut oder auch Depressionen. Die Krankheit kann mitunter lebensbedrohlich sein. Schlagen herkömmliche Behandlungsmethoden nicht an, steht mit der Atemwegstimulation ein modernes medizintechnisches Behandlungsverfahren für Obstruktive Schlafapnoe zur Verfügung. Es handelt sich um ein implantierbares System zur Stimulation der oberen Atemwegsmuskulatur. Die Stimulation wird dabei dem individuellen Atemrhythmus des Patienten angepasst. Weiterlesen

  • Adipositas: Bedeutung für Patienten und das Gesundheitssystem

    In Deutschland gibt es rund 4,5 Millionen Menschen mit Adipositas - Body-Maß-Index (BMI) über 35. Davon gelten 1,4 Millionen als morbid adipös (BMI ≥40). Innerhalb der letzten 15 Jahre ist die Zahl morbid adipöser Erwachsener um 110 Prozent gestiegen. 15 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland sind übergewichtig, 6,3 Prozent davon sind adipös. Adipositas und ihre Begleiterkrankungen kosten das deutsche Gesundheitssystem jährlich doppelt so viel wie die Folgen von Alkoholkonsum. Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern besteht in Deutschland eine Unterversorgung an nachhaltigen und ganzheitlichen Therapieangeboten. Krankenkassen und viele Ärzte betrachten Adipositas nicht als Krankheit, sondern als Lebensstilproblem oder begünstigenden Risikofaktor für Erkrankungen. Dadurch erhalten gesetzlich versicherte Patienten keine durchgängige, langfristig angelegte Therapie. Weiterlesen

  • Der Expertenstandard „Dekubitusprophylaxe in der Pflege“ ist als erster DNQP-Expertenstandard bereits zum zweiten Mal an den aktuellen Stand des Wissens angepasst worden und steht der Fachöffentlichkeit nun zur Verfügung. Weiterlesen


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