Körper entdecken Fahren Sie mit der Maus über ein Körperteil, um mehr über Krankheitsbilder und Technologien zu erfahren.
Technologien

Hier informieren wir Sie über moderne MedTech-Verfahren, die die Lebensqualität verbessern oder sogar Leben retten und erhalten. Medizintechnologien für's Leben.

  • Kathetergestützte Aortenklappenimplantation zeigt weiter Vorteile

    Die Verengung der Aortenklappe (Aortenklappenstenose) gehört europaweit zu den häufigsten Herzklappenerkrankungen. Sie tritt verschleißbedingt insbesondere im hohen Lebensalter auf. Neben den konventionellen Operationsverfahren bieten minimalinvasive kathetergestützte Techniken eine schonende Alternative für inoperable und Hochrisiko-Patienten: Mit der Transkatheter-Aortenklappenimplantation (TAVI) steht eine sichere und effektive Therapieoption zur Verfügung. Nach Studienlage ist die TAVI bei älteren Patienten über 75 Jahren der chirurgischen Behandlung überlegen. Randomisierte Studien haben mittlerweile zudem gezeigt, dass die minimal-invasive Methode auch bei Patienten mit „intermediärem“ Operationsrisiko der OP am offenen Herzen mindestens ebenbürtig ist. Die aktuelle SURTAVI-Studie zeigt zudem jetzt erstmals, dass in der Frühphase nach einer TAVI Schlaganfälle signifikant seltener waren als nach chirurgischem Aortenklappen-Ersatz. Weiterlesen

  • Atemwegstimulation: Ein neues Behandlungsverfahren für Obstruktive Schlafapnoe

    Die Obstruktive Schlafapnoe (OSA) ist eine schlafbezogene Atmungsstörung. Der Atemweg wird blockiert, der Sauerstoffgehalt im Blut sinkt ab. Der unterbrochene Schlaf führt durch das wiederholte Aufwachen zu Tagesmüdigkeit, Antriebsarmut oder auch Depressionen. Die Krankheit kann mitunter lebensbedrohlich sein. Schlagen herkömmliche Behandlungsmethoden nicht an, steht mit der Atemwegstimulation ein modernes medizintechnisches Behandlungsverfahren für Obstruktive Schlafapnoe zur Verfügung. Es handelt sich um ein implantierbares System zur Stimulation der oberen Atemwegsmuskulatur. Die Stimulation wird dabei dem individuellen Atemrhythmus des Patienten angepasst. Weiterlesen

  • Adipositas: Bedeutung für Patienten und das Gesundheitssystem

    In Deutschland gibt es rund 4,5 Millionen Menschen mit Adipositas - Body-Maß-Index (BMI) über 35.6. Davon gelten 1,4 Millionen als morbid adipös (BMI ≥40).6. Innerhalb der letzten 15 Jahre ist die Zahl morbid adipöser Erwachsener um 110 Prozent gestiegen. 15 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland sind übergewichtig, 6,3 Prozent davon sind adipös. Adipositas und ihre Begleiterkrankungen kosten das deutsche Gesundheitssystem jährlich doppelt so viel wie die Folgen von Alkoholkonsum. Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern besteht in Deutschland eine Unterversorgung an nachhaltigen und ganzheitlichen Therapieangeboten. Krankenkassen und viele Ärzte betrachten Adipositas nicht als Krankheit, sondern als Lebensstilproblem oder begünstigenden Risikofaktor für Erkrankungen. Dadurch erhalten gesetzlich versicherte Patienten keine durchgängige, langfristig angelegte Therapie. Weiterlesen

  • Der Expertenstandard „Dekubitusprophylaxe in der Pflege“ ist als erster DNQP-Expertenstandard bereits zum zweiten Mal an den aktuellen Stand des Wissens angepasst worden und steht der Fachöffentlichkeit nun zur Verfügung. Weiterlesen

  • Adipositas: Bariatrische OP auch ohne Zusage der Kasse?

    Von einer zunehmenden Zahl an hilfesuchenden adipösen Patienten berichtet Adipositaschirurg Dr. Steffen Krause am Westküstenklinikum (WKK) Heide. Bei Patienten, bei denen alle anderen Mittel ausgeschöpft sind, entscheidet er sich zum Teil auch ohne Bewilligung der Krankenkasse für eine bariatrische Operation. Weiterlesen

  • TAVI in Deutschland: Deutliche Abnahme der Mortalität

    Der kathetergestützte perkutane Aortenklappenersatz wird als Therapieverfahren in Deutschland zunehmend häufig genutzt. Einblick in damit in jüngster Zeit verbundene Veränderungen geben neue Daten des deutschen GARY-Registers. Dabei imponiert vor allem die deutliche Abnahme der Mortalität. Weiterlesen

  • Bauchspiegelungen: 3D-Laparoskopie ermöglicht dem Arzt räumliches Sehen

    Chirurgische Eingriffe sind durch die Entwicklung der Bauchspiegelung, auch Laparoskopie genannt, wesentlich risikoärmer für die Patienten geworden. Bei der Laparoskopie werden die Bauchhöhle und die darin liegenden Organe mit speziellen Stablinsen-Optiken durch kleine, vom Chirurgen geschaffene Öffnungen in der Bauchdecke sichtbar gemacht und auf einem Monitor dargestellt. Eine herausragende Entwicklung ist das 3D-HD Laparoskopie-System, das lebendige, detailgetreue Bilder ermöglicht, die einem natürlichen dreidimensionalen Sehen entsprechen. Aktion Meditech sprach mit Dr. Andreas Kuthe, Chefarzt der Chirurgie am DRK-Krankenhaus Clementinenhaus in Hannover, unter anderem über die Fortschritte, die die 3D-Darstellung für Patient und Arzt bietet. Weiterlesen

  • Künstliche Bauchspeicheldrüse für Diabetiker

    Rund 300.000 Menschen in Deutschland sind an Typ-1-Diabetes erkrankt. Sie müssen lebenslang mehrmals täglich ihren Blutzucker messen und ihre Insulintherapie an die Werte anpassen. Das Kinder- und Jugendkrankenhaus „AUF DER BULT“ in Hannover testet gemeinsam mit internationalen Forscherteams ein „Hybrid-Closed-Loop“-Gerät an Jugendlichen mit Typ-1-Diabetes, dessen Wirkungsweise einer künstlichen Bauchspeicheldrüse entspricht, indem es Messungen und notwendige Insulingaben weitestgehend automatisch steuert. 2018 wird die Technologie in Deutschland verfügbar sein. Weltweit arbeiten weitere akademische und kommerzielle Gruppen an ähnlichen Systemen und Zulassungsstudien. Weiterlesen

  • Schonende Behandlung von Hirnaneurysmen

    Menschen mit einem Hirnaneurysma, einer kleinen Aussackung in einer Hirnarterie, die jeder Zeit platzen und eine lebensgefährliche Blutung auslösen kann, mussten sich früher einer Hirnoperation unterziehen. Heute erfolgt die Behandlung in vielen Fällen mit einem Katheter, der von der Leiste bis ins Gehirn vorgeschoben und worüber das Aneurysma abgedichtet wird. Weiterlesen

  • Kostenfreier Ratgeber für Patienten mit Kunstherz- und Herzunterstützungssystemen

    Die Deutsche Herzstiftung hat in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG) eine kostenfreie Broschüre zum Thema „Leben mit einem Kunstherz – Ein Ratgeber für Betroffene, Angehörige und Interessierte“ verfasst. Weiterlesen


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