Sicherheitsdiskussion

Medizinprodukte-Retouren

Der Umgang mit Medizinprodukte-Retouren ist eine Herausforderung. Ob die Produkte aufgrund einer Reklamation oder eines Reparaturwunsches zurück geschickt werden: Die Rückwaren können mit ansteckungsgefährlichen Biostoffen oder Gefahrstoffen kontaminiert sein und die Mitarbeiter gefährden, die damit in Berührung kommen. Aus diesem Grund wurde im BVMed ein Retouren-Informationspaket mit Informationen für die Verantwortlichen in den medizinischen Einrichtungen und in den Unternehmen entwickelt, das aus den folgenden Elementen besteht:
  1. Musterverfahrensanweisung für Unternehmen: "Umgang mit potenziell kontaminierten Retouren"
  2. Musteranschreiben: "Potenziell kontaminierte Retouren"
  3. Musterformular: "Erklärung zum Hygienestatus und zur Dekontamination der Retoure"
  4. Handlungsempfehlung: "Retouren in medizinischen Einrichtungen"
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  • MdB Schulz-Asche beim BVMed: "Probleme bei der MDR umgehend angehen"

    Probleme bei der Umsetzung der neuen EU-Medizinprodukteverordnung (Medical Device Regulation, MDR) müssten im Sinne der Patientensicherheit umgehend angegangen werden, so Kordula Schulz-Asche, Sprecherin für Alten- und Pflegepolitik von Bündnis 90 / Die Grünen und Mitglied im Gesundheitsausschuss des Bundestages auf dem Gesprächskreis Gesundheit des BVMed in Berlin. Anlass zur Sorge seien die bisher sehr geringe Anzahl an neuzertifizierten Benannten Stellen sowie die Versorgungssicherheit. Die Patienten müssten ungehinderten Zugang zu den Daten des geplanten Implantate-Registers haben. Schulz-Asche sprach sich für größtmögliche Transparenz des Registers im Hinblick auf das Implantat und ärztliche Daten aus. Weiterlesen

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