Brexit

Medizinprodukte und Brexit

Die Europäische Union zeichnet sich unter anderem durch einen gemeinsamen Markt, der Warenverkehrsfreiheit und einheitlichen Standards aus.

Durch ein Referendum im Juni 2016 kündigten die Briten diese Gemeinsamkeiten auf, was zu umfangreichen Änderungen in Großbritannien aber auch in den restlichen Ländern der europäischen Union führen wird.

Der ursprüngliche Austrittstermin im März 2019 wurde auf der Tagung des Europäischen Rats am 10. und 11. April mit einem Beschluss verschoben. Die Verlängerung wird so lange wie nötig, auf jeden Fall aber nicht länger als bis zum 31. Oktober 2019 dauern.

Potenziell möglich sind ein weicher oder auch ein harter Brexit. Ein weicher Brexit würde den Briten einen großzügigeren Marktzugang nach Europa und auch in umgekehrter Richtung erlauben.

Gerade in Bezug auf die Implementierung der MDR und die Kapazitätsengpässe der Benannten Stellen ist der Brexit für die Hersteller in der Medizintechnikbranche eine immense Herausforderung. Aktuell ist die einzige benannte Stelle unter der MDR eine britische Benannte Stelle, deren ausgestellte Zertifikate bei einem harten Brexit ihre Gültigkeit verlieren würden.

Informationen und Dokumente der Europäischen Kommission:

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MedTech Europe:
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