Arbeitsgremien

Ausgewählte Fachbereiche

Die BVMed-Fachbereiche sind Zusammenschlüsse von Mitgliedern, die wegen markt- oder produktspezifischer Besonderheiten eine zusätzliche Vertretung ihrer besonderen fachlichen Interessen wünschen.

Fachbereich "Augenchirurgie" (FBA)
Fachbereich „Blut“ (FB-Blut)
Dekubitus Forum (DF)
Fachbereich "Diabetes" (FBD)
Fachbereich "Diagnosis Related Groups – Krankenhausfinanzierung" (FB DRG)
Fachbereich "Endoprothetik – Implantate" (FBEI)
Fachbereich "Erste-Hilfe-Material" (FBEH)
Fachbereich "Homecare“ (FBHC)
Fachbereich "Kardiale Medizinprodukte" (FBKMP)
Fachbereich "Kondome" (FBK)
Fachbereich "Künstliche Ernährung" (FBKE)
Fachbereich "Leistungsrecht für Leistungserbringer" (FBLL)
Fachbereich "Market Access" (FB MA)
Fachbereich "Mechanische Thromboseprophylaxe" (FBMT)
Fachbereich "Moderne Wundversorgung" (FBMW)
Fachbereich "Nadelstich-Prävention" (FBNSP)
Fachbereich "Nosokomiale Infektionen" (FBNI)
Fachbereich "Periphere Gefäßmedizin" (FBPG)
Fachbereich „Rehatechnische Versorgung für Mobilitätserhalt und Pflege“ (FB Reha)
Fachbereich "Saugende Inkontinenzhilfen – Hersteller" (FBI-H)
Fachbereich "Soft Tissue Repair Implants – Weichteilgewebe" (FB STRI)
Fachbereich "Spine Surgery – Wirbelsäulenchirurgie" (FBSC)
Fachbereich "Sterilgutversorgung" (FBSV)
Fachbereich "Stoma-/Inkontinenzversorgung" (FBSI)
Fachbereich "Therapeutische Apherese" (FBTA)
Fachbereich "Tracheotomie/Laryngektomie" (FBTL)
Fachbereich "Verkürzter Versorgungsweg" (FBVV)

Fachbereich "Augenchirurgie" (FBA)
Der FBA ist die Vertretung der Hersteller und Vertreiber von Medizinprodukten, die am oder im Auge chirurgisch angewendet werden, insbesondere Intraokularlinsen (IOL). Mit seiner Informationskampagne „Initiative Grauer Star“ informiert der FBA über den Zusatznutzen innovativer Intraokularlinsen. Kernstück der Kampagne ist die Webseite www.initiativegrauerstar.de, die im Berichtsjahr in anwenderfreundlicher Aufmachung neu gelauncht wurde.

Fachbereich „Blut“ (FB-Blut)
Mitglieder im FB Blut sind globale Anbieter von Medizinprodukten für die Transfusion. Themen von vorrangiger Bedeutung sind die Sicherheit der Blutspende und die zuverlässige Versorgung mit Blutprodukten sowie die Befassung mit den einschlägigen nationalen und europäischen Rahmenbedingungen. Der FB Blut bringt als aktives Mitglied seine Expertise in den AK Blut des Bundesgesundheitsministeriums ein.

Dekubitus Forum (DF)
Im Mittelpunkt des Engagements des DF steht, geeignete Rahmenbedingungen für eine patientenorientierte Versorgung mit Antidekubitus-Hilfsmitteln zu schaffen. 2018 konzentrierte sich das DF insbesondere auf die Fortschreibung der PG 11 „Hilfsmittel gegen Dekubitus“. Das Forum hat mit anderen maßgeblichen Spitzenorganisationen der Hersteller- und Leistungserbringerverbände eine gemeinsame Stellungnahme erarbeitet und am mündlichen Anhörungsverfahren federführend teilgenommen. Darüber hinaus macht das DF durch kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit regelmäßig auf Defizite in der Versorgungslandschaft aufmerksam (www.dekubitus-forum.de).

Fachbereich „Diabetes“ (FBD)
Die fortschreitende Digitalisierung entwickelt die Möglichkeiten des Diabetes-Selbstmanagements weiter. In seinen Aktivitäten setzt sich der FBD dafür ein, dass innovative Diabetestechnologien und -therapien allen, die sie benötigen, zeitnah zur Verfügung stehen. Ein Schwerpunktthema des FBD war der Fortschreibungsprozess des Hilfsmittelverzeichnisses.

Fachbereich „Diagnosis Related Groups – Krankenhausfinanzierung“ (FB DRG)
Der FB DRG begleitet die Weiterentwicklung des Krankenhausfinanzierungssystems unter Berücksichtigung der sachgerechten Abbildung von Medizintechnologien. Über den Fachbereich werden Vorschläge zur DRG-Weiterentwicklung und zu OPS-Klassifikationen im BVMed koordiniert. Gesetzgebungsinitiativen wie das Pflegekostenstärkungsgesetz werden analysiert und Stellungnahmen ausgearbeitet. Der FB DRG unterstützt die Unternehmen zudem durch Weiterbildungsveranstaltungen und Informationsmaterialien wie Leitfäden. Er führt den Dialog mit den Krankenhausgesellschaften, Krankenkassen und Verbänden im Krankenhausmarkt.

Fachbereich „Endoprothetik – Implantate“ (FBEI)
Registerdaten belegen, dass es sich beim Gelenkersatz um eine der erfolgreichsten Operationen handelt und in den allerwenigsten Fällen ein Implantatversagen ursächlich für eine schlechte Versorgung ist. Eine gute endoprothetische Versorgung ist immer ein Zusammenspiel aus einem guten Produkt, einer guten ärztlichen Leistung und einem entsprechenden Verhalten des Patienten mit dem Implantat. Um die Vorzüge der endoprothetischen Versorgung noch stärker herauszustellen, hat der Fachbereich beschlossen, verstärkt positive Patientengeschichten zu kommunizieren.
Eine dauerhafte Erfolgsgeschichte ist auch das Deutsche Endoprothesenregister (EPRD), das gemeinsam von Krankenkassen, einer Fachgesellschaft und dem BVMed getragen wird. Hier wurden in den letzten fünf Jahren in 760 Krankenhäusern über 1 Million Operationen erfasst. Das Frühwarnsystem des Registers funktioniert. Es liegen auch erste Kurzzeitergebnisse zu den Endoprothesen vor, die im Jahresbericht 2018 veröffentlicht wurden. Wichtig ist, dass auch zukünftig die unterschiedlichen Versorgungsleistungen der Kliniken veröffentlicht werden. Die bisherigen Erfahrungen des EPRD fließen in die Planungen des Gesundheitsministeriums zum gesetzlichen Implantateregister ein.

Fachbereich "Erste-Hilfe-Material" (FBEH)
Der FBEH ist das Gremium der Hersteller von Erste-Hilfe-Materialien und Verbandkästen, die in Kraftfahrzeugen, Motorrädern und Betrieben zum Einsatz kommen. Das Hauptanliegen der Mitglieder ist die kontinuierliche Anpassung der Materialien an die Erkenntnisse der modernen Notfall- und Katastrophenmedizin. Innerhalb des FBEH informiert die Arbeitsgruppe „Kommunikation“ (AGK) mit ihrer Pressearbeit kontinuierlich über Bedeutung und Nutzen des Verbandkastens in Kraftfahrzeugen und Motorrädern und über die Pflichten der Anwender.

Fachbereich „Homecare“ (FBHC)
Ziel des FBHC ist es, die Bedeutung und Rolle von Homecare in der ambulanten Versorgung herauszustellen. Themenschwerpunkt war im Berichtsjahr die Umsetzung der Hilfsmittel-Reform (HHVG), um die Qualität in der Hilfsmittel- und Homecare-Versorgung zu stärken. Im Fokus standen die Themen Ausschreibungen, Aufzahlungen und Fortschreibung des Hilfsmittelverzeichnisses. Der FBHC gestaltete auch maßgeblich den 5. Homecare-Management-Kongress von MedInform. Zudem befasst sich der FBHC mit den sich verändernden Anforderungen, Strukturen und Prozessen der Homecare-Versorgung durch die Digitalisierung und steht in engem Austausch mit den relevanten Akteuren.

Fachbereich „Kardiale Medizinprodukte“ (FBKMP)
Der FBKMP betreut Medizintechnologien, die in der Herz-Kreislauf-Medizin Anwendung finden. Im Fachbereich sind Hersteller in den Bereichen der aktiven Implantate, der interventionellen Untersuchungs- und Behandlungstechnologien sowie der herzchirurgischen Interventionen bis hin zu Kunstherztechnologien organisiert. Schwerpunkte der produktspezifischen Arbeit sind Fragestellungen der Aufnahme in die Leistungskataloge (AOP, EBM und DRG) sowie das Thema Qualitätsindikatoren. Ein Industriebeirat führt den Dialog mit den medizinischen Fachgesellschaften zu Fragen der Fort- und Weiterbildung auf Fachkongressen. Er begleitet mit Rahmenvereinbarungen die Qualifizierung der Fachärzte in der Anwendung der Technologien, beispielsweise über die Sachkundekurse zu aktiven Implantaten. Der Beirat unterstützt eine „Innovation Task Force“ zur Etablierung und Abbildung von neuen Technologien in der Versorgung.

Fachbereich „Kondome“ (FBK)
Die Mitglieder im FB „Kondome“ setzen sich durch ihre aktive Mitarbeit in verschiedenen Gremien für ein hohes und einheitliches Niveau der Sicherheit und Verträglichkeit von Kondomen ein. Bei Behörden und Medien ist der Fachbereich ein gefragter Ansprechpartner zu Themen rund um die Verwendung von Kondomen.

Fachbereich „Künstliche Ernährung“ (FBKE)
Der FBKE setzt sich für eine qualitätsgesicherte Versorgung mit medizinischer Ernährung ein. Er erarbeitete Stellungnahmen zur Fortschreibung des Hilfsmittelverzeichnisses und Vorschläge für Qualifikationsanforderungen zur Abgabe von medizinischer Ernährung an den GKV-Spitzenverband. Der Fachbereich steht dabei in engem Austausch mit dem Diätverband.

Fachbereich „Leistungsrecht für Leistungserbringer“ (FBLL)
Der FBLL befasst sich mit aktuellen sozial- und vergaberechtlichen Fragestellungen und unterstützt den BVMed bei der Auslegung von Gesetzen und Urteilen. 2018 stand insbesondere die Frage der Anwendbarkeit von Ausschreibungen im Hilfsmittelbereich im Fokus. Darüber hinaus setzte sich der FBLL mit der Umsetzung der Neuregelungen zum Entlassmanagement auseinander. Weitere Themen waren die neue Datenschutz-Grundverordnung, die Medizinprodukte-Betreiberverordnung sowie die EU-Medizinprodukte-Verordnung und ihre Auswirkungen auf Hilfsmittel-Leistungserbringer. Zu den aktuellen Themen erstellt der FBLL Auslegungshilfen für die BVMed-Mitgliedschaft. Nach den Anpassungen durch das HHVG aktualisierte der FBLL zudem seine Informationsmaterialien für Patienten, die über die Ansprüche an die Hilfsmittelversorgung informieren.

Fachbereich „Market Access“ (FB MA)
Der FB MA vereint die Aktivitäten für eine zeitnahe Einführung und Erstattung von Medizinprodukten nach der CE-Kennzeichnung sowie deren Abbildung in den Leistungskatalogen. Schwerpunkte der Aktivitäten sind die sachgerechte Vergütung für die Technologien und die Überwindung von Zugangshürden. Fragen der methodischen Ansätze der Nutzenbewertung und der Versorgungsforschung sowie Qualitätssicherung sind dabei wichtige Bestandteile. Um über das Thema Erstattung und Umsetzung der Nutzenbewertungsverfahren für die Hersteller zu informieren, erstellt der Fachbereich Leitfäden, gestaltet Seminare und führt Dialoge mit Partnern und Institutionen im Gesundheitswesen. Er vertritt die Unternehmen in dem verbändeübergreifenden Arbeitskreis Nutzenbewertung.

Fachbereich „Mechanische Thromboseprophylaxe“ (FBMT)
Der FBMT befasst sich mit allen Fragestellungen rund um die physikalische Thromboseprophylaxe. Schwerpunkte der Aktivitäten sind die Öffentlichkeitsarbeit sowie der regelmäßige Austausch zu aktuellen Rahmenbedingungen mit der Ärzteschaft und der Pflege. Darüber hinaus befindet sich der FBMT im Dialog mit dem Aktionsbündnis Thrombose.

Fachbereich "Moderne Wundversorgung" (FBMW)
Im Fokus der Aktivitäten des FMBW lag 2018 die im Vorjahr mit dem HHVG eingeführte Verbandmitteldefinition gemäß § 31 Abs. 1a SGB V und die damit verbundene Abgrenzungsrichtlinie für bestimmte Wundversorgungsprodukte durch den G-BA (siehe Seite 8). Ziel des FBMW ist es, eine phasengerechte Wundversorgung bei der Behandlung chronischer Wunden sicherzustellen. Hierzu gehört auch der jährlich stattfindende „Wunddialog“ als Plattform zum Austausch mit allen Akteuren und zur Verbesserung der Wundversorgung in Deutschland. Die Projektgruppe „Best-Practice-Leitlinien“ hat die Ergebnisse zum Thema „Lokale antimikrobielle Wundbehandlung“ im Jahr 2018 veröffentlicht und unter anderem auf dem EMWA-Kongress veröffentlicht.

Fachbereich "Nadelstich-Prävention" (FBNSP)
Der FBNSP ist das Gremium der Hersteller von Sicherheitsprodukten gegen Verletzungen durch spitze oder scharfe Instrumente. Nach der Technischen Regel TRBA 250 „Biologische Arbeitsstoffe im Gesundheitswesen und in der Wohlfahrtspflege“ müssen Sicherheitsprodukte im Fall der Infektionsgefahr zum Einsatz kommen. Im Berichtsjahr ist es dem Fachbereich gelungen, Verständnis dafür zu schaffen, dass der Schutz der Anwender spitzer oder scharfer Medizinprodukte nicht vom Ort ihrer Tätigkeit abhängig gemacht werden darf, so dass eine einheitliche Vergütung von Sicherheitsprodukten unabhängig von ihrem Anwendungsort für Fachkräfte ebenso wie private Pflegende möglich sein muss.

Fachbereich "Nosokomiale Infektionen" (FBNI)
Die Mitglieder im FBNI stehen für den Hygiene-Anspruch im BVMed. Der FBNI hat die Vermeidung von Krankenhaus-Infektionen als zentrale Herausforderung der Zukunft erkannt und sich als Plattform etabliert, die mit Informationen und Positionen selbst einen Beitrag zum Infektionsschutz leistet. Hauptsäulen der Initiative sind die eigene Webseite und das jährliche BVMed-Hygieneforum. Die Webseite „Infektionen vermeiden – bewusst handeln“ (www.krankenhausinfektionen.info) bietet anschauliches Grafikmaterial über die wichtigsten Infektionsarten und ihre Vermeidung und wird regelmäßig um neue Informationen ergänzt. Das BVMed-Hygieneforum zeichnet sich durch aktuelle und praxisnahe Beiträge namhafter Experten aus und hat sich als Austauschforum für alle Hygieneinteressierten aus Praxis, Politik und Selbstverwaltung etabliert.

Fachbereich "Periphere Gefäßmedizin" (FBPG)
Der FBPG betreut die Medizintechnologien im peripheren Herz-Kreislauf-System, beispielsweise PTA-Technologien, venöse und arterielle Stents, Stentgrafts und intrakranielle Systeme zur Schlaganfalltherapie sowie Embolisations-Technologien. Mit den medizinischen Fachgesellschaften erfolgt ein Austausch über die Weiterentwicklung der Fort- und Weiterbildungsangebote sowie über die Abbildung dieser Technologien in den Klassifikations- und Leistungskatalogen.

Fachbereich „Rehatechnische Versorgung für Mobilitätserhalt und Pflege“ (FB Reha)
Mobilität und rehatechnische Pflegehilfsmittel sind Grundlagen der ambulanten Versorgung. Der FB Rehatechnik hat sich zum Ziel gesetzt, die Rahmenbedingungen für die Versorgung mit diesen Hilfsmitteln zu verbessern. Im Sinne einer qualitätsgesicherten rehatechnischen Versorgung brachte sich der Fachbereich aktiv in die Fortschreibung des Hilfsmittelverzeichnisses ein. Um darüber hinaus Verständnis für die spezifischen Anforderungen an eine qualitätsgesicherte Versorgung mit Behindertenfahrzeugen zu schaffen, führte der FB Rehatechnik ein Seminar für Mitarbeiter der Krankenkassen und des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) auf der Messe Rehacare 2018 durch.

Fachbereich "Saugende Inkontinenzhilfen – Hersteller" (FBI-H)
Der FBI-H setzt sich intensiv und kritisch mit der Versorgungs- und Vertragssituation im Bereich der aufsaugenden Inkontinenzprodukte auseinander. Der Fokus liegt dabei vor allem auf einer qualitätsgesicherten und medizinisch notwendigen Inkontinenzversorgung sowie deren adäquater Vergütung. Zur Zielerreichung hat der Fachbereich ein politisches Positionspapier erarbeitet und veröffentlicht. Darin fordert der FBI-H ein bundeseinheitliches und transparentes Festpreis-System. Um Verständnis für die spezifischen Anforderungen bei der Versorgung mit Inkontinenzprodukten zu schaffen, hat der Fachbereich zudem eine Schulung für Mitarbeiter der Krankenkassen und des MDK durchgeführt.

Fachbereich „Soft Tissue Repair Implants – Weichteilgewebe“ (FB STRI)
Der FB STRI vertritt die Interessen der Anbieter von Implantaten zur Verstärkung für Weichgewebe insbesondere in den Therapiebereichen Viszeralchirurgie, Gynäkologie, Urologie und Plastische Chirurgie. Der Fachbereich unterstützt das Registerprojekt zu Hernien und biologischen Implantaten (Herniamed). Neue Versorgungsformen mit diesen Produkten werden erörtert und durch die beteiligten Leistungserbringer dem Fachbereich vorgestellt. Ein Beispiel ist die Hybrid-Abbildung in ambulanten und stationären Leistungsbereichen.

Fachbereich „Spine Surgery – Wirbelsäulenchirurgie“ (FBSC)
Der FBSC unterstützt die Etablierung und sachgerechte Abbildung von Medizintechnologien für die Wirbelsäule in den Klassifikations- und Entgeltkatalogen. In Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Wirbelsäulenchirurgie (DWG) beteiligt sich der Fachbereich an der Entwicklung und Ausgestaltung des deutschen Wirbelsäulenregisters, beispielsweise durch die Konzeption einer Produktdatenbank. Zudem werden Fort- und Weiterbildungsangebote koordiniert.

Fachbereich "Sterilgutversorgung" (FBSV)
Der FBSV dient dem Austausch über Fragestellungen rund um die Anforderungen an Sterilprodukte und keimarm anzuwendende Produkte. Zur Behandlung von Spezialthemen bestehen die Arbeitsgruppen „Ethylenoxidsterilisation“ (AGEO) und „Strahlensterilisation“ (AGS).

Fachbereich "Stoma-/Inkontinenzversorgung" (FBSI)
Ziel des FBSI ist die Qualitätssicherung in der Versorgung mit Stomaprodukten und ableitenden Inkontinenzhilfen. Auch nach Inkrafttreten des HHVG führen Krankenkassen in diesen sensiblen Bereichen weiterhin Ausschreibungen durch. Der FBSI sieht hierdurch die Versorgungsqualität gefährdet und stellte in der aktuellen gesundheitspolitischen Diskussion die erforderlichen Qualitätsanforderungen an die Stoma- und ableitende Inkontinenzversorgung heraus. Zudem brachte sich der Fachbereich intensiv in die Fortschreibung des Hilfsmittelverzeichnisses ein. Um Krankenkassen für die vielfältigen Anforderungen an eine qualitätsgesicherte Stoma- und ableitende Inkontinenzversorgung sowie an die Versorgung zum intermittierenden Selbstkatheterismus und zur transanalen Irrigation zu sensibilisieren, führte der FBSI in 2018 erneut ein Seminar für Mitarbeiter der Krankenkassen und des MDK durch. Die Initiative „Faktor Lebensqualität“ – zusammengesetzt aus Mitgliedern des FBSI – unterstützt diese Zielsetzung ebenfalls und flankiert damit die Maßnahmen des Fachbereichs.

Fachbereich "Therapeutische Apherese" (FBTA)
Mitglieder im FBTA sind die Anbieter von Technologien zur extrakorporalen Blutreinigung. Die Unternehmen unterstützen das Deutsche Lipidapherese-Register (DLAR) zur systematischen Dokumentation der Lipidapherese-Verfahren. Ziel des DLAR ist es, bekannte positive Ergebnisse mit einer breiten Datenbasis zu untermauern und so die Verfahren als etablierte Therapieform zu sichern.

Fachbereich "Tracheotomie/Laryngektomie" (FBTL)
Schwerpunktthema des FBTL war 2018 die Fortschreibung und Zusammenlegung der Produktgruppen 12 und 27 des Hilfsmittelverzeichnisses. Dazu stand der Fachbereich im Austausch mit dem GKV-Spitzenverband, erarbeitete eine fachliche Stellungnahme und nahm federführend an der mündlichen Anhörung teil. Darüber hinaus informierte der FBTL die Ärzteschaft mit einer Newsletter-Ausgabe „MedTech ambulant“ (www.bvmed.de/medtech-ambulant) über die wesentlichen Neuerungen im Rahmen der Fortschreibung. Ziel des FBTL ist es, die Versorgungsqualität im Bereich „Tracheotomie / Laryngektomie“ zu sichern und zu verbessern. Voraussetzung für eine gute Nachversorgung der Patienten sind die Versorgungsverträge der Krankenkassen. Für Mitarbeiter der Kassen und des MDK führte der Fachbereich eine spezielle Schulung zu diesem Themenbereich durch.

Fachbereich „Verkürzter Versorgungsweg“ (FBVV)
Der FBVV setzt sich für eine qualitätsgesicherte Hörgeräteversorgung über den verkürzten Versorgungsweg ein. Die FBVV-Mitglieder haben in der „Qualitätsinitiative Verkürzter Versorgungsweg“ (www.hoergeraete-qvv.de) verbindliche Anforderungen und Qualitätsmerkmale an die Hörgeräteversorgung definiert. Um Patienten und Vertragspartner über die qualitätsgesicherte Alternative zur klassischen Hörgeräteversorgung zu informieren, betrieb der FBVV auch in 2018 eine aktive Kommunikations- und Öffentlichkeitsarbeit. Er veröffentlichte beispielsweise eine Infokarte zum verkürzten Versorgungsweg und führte ein Seminar für Mitarbeiter der Krankenkassen sowie des MDK durch.
  • Wissenswertes über den BVMed

  • BVMed-Jahresberichte

    Alles über den BVMed: Themen, Positionen, Arbeitsgremien. Hier finden Sie die Jahresberichte der vergangenen Jahre in deutscher und englischer Sprache. Weiterlesen

  • Der BVMed vertritt als Wirtschaftsverband rund 220 Industrie- und Handelsunternehmen der Medizintechnik-Branche. Im BVMed sind unter anderem die 20 weltweit größten Medizinproduktehersteller im Verbrauchsgüterbereich organisiert. Weiterlesen

  • Wann und wie können Sie Mitglied beim BVMed werden? Weiterlesen

  • Wir über uns: der BVMed stellt sich vor
  • Weitere Artikel zum Thema
  • Die BVMed-Arbeitskreise beschäftigen sich kontinuierlich mit Querschnittsthemen, die die Belange aller Mitglieder tangieren und damit produktübergreifend von Interesse sind. Weiterlesen

  • Projekt- und Arbeitsgruppen sind BVMed-Gremien, die Themen von zeitlich oder fachlich begrenztem Umfang bearbeiten und dem Vorstand und der Geschäftsführung zur sachkundigen Unterstützung auf diesem Gebiet dienen. Weiterlesen

  • BVMed-Jahresbericht 2015/16 erschienen

    Die innovative und mittelständisch geprägte Medizinprodukte-Branche benötigt für das Jahr 2016 geeignete Rahmenbedingungen, welche den Marktzugang wieder erleichtern und damit den Heimatmarkt Deutschland stärken. Das fordert der BVMed in seinem neuen Jahresbericht 2015/16, der zur Mitgliederversammlung in Berlin vorgelegt wurde. Denn nicht nur die multinationalen Konzerne, auch die kleinen und mittelständischen Unternehmen seien "Treiber des medizintechnischen Fortschritts", der den Patienten zugutekommt, Leben rettet und die Lebensqualität der Menschen verbessert, so der BVMed-Vorstandsvorsitzende Dr. Meinrad Lugan in seinem Vorwort zum Jahresbericht. Weiterlesen


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