Arbeitsgremien

Ausgewählte Fachbereiche

Die BVMed-Fachbereiche sind Zusammenschlüsse von Mitgliedern, die wegen markt- oder produktspezifischer Besonderheiten eine zusätzliche Vertretung ihrer besonderen fachlichen Interessen wünschen.

Fachbereich "Augenchirurgie" (FBA)
Fachbereich „Blut“ (FB-Blut)
Dekubitus Forum (DF)
Fachbereich "Diabetes" (FBD)
Fachbereich "Diagnosis Related Groups – Krankenhausfinanzierung" (FB DRG)
Fachbereich "Endoprothetik – Implantate" (FBEI)
Fachbereich "Erste-Hilfe-Material" (FBEH)
Fachbereich "Homecare“ (FBHC)
Fachbereich "Kardiale Medizinprodukte" (FBKMP)
Fachbereich "Kondome" (FBK)
Fachbereich "Künstliche Ernährung" (FBKE)
Fachbereich "Leistungsrecht für Leistungserbringer" (FBLL)
Fachbereich "Market Access" (FB MA)
Fachbereich "Mechanische Thromboseprophylaxe" (FBMT)
Fachbereich "Moderne Wundversorgung" (FBMW)
Fachbereich "Nadelstich-Prävention" (FBNSP)
Fachbereich "Nosokomiale Infektionen" (FBNI)
Fachbereich "Periphere Gefäßmedizin" (FBPG)
Fachbereich „Rehatechnische Versorgung für Mobilitätserhalt und Pflege“ (FB Reha)
Fachbereich "Saugende Inkontinenzhilfen – Hersteller" (FBI-H)
Fachbereich "Soft Tissue Repair Implants – Weichteilgewebe" (FB STRI)
Fachbereich "Spine Surgery – Wirbelsäulenchirurgie" (FBSC)
Fachbereich "Sterilgutversorgung" (FBSV)
Fachbereich "Stoma-/Inkontinenzversorgung" (FBSI)
Fachbereich "Therapeutische Apherese" (FBTA)
Fachbereich "Tracheotomie/Laryngektomie" (FBTL)
Fachbereich "Verkürzter Versorgungsweg" (FBVV)

Fachbereich "Augenchirurgie" (FBA)
Der FBA ist die Vertretung der Hersteller und Vertreiber von Medizinprodukten, die am oder im Auge chirurgisch angewendet werden, insbesondere Intraokularlinsen (IOL). Mit seiner Informationskampagne „Initiative Grauer Star“ (www.initiativegrauerstar.de) informiert der FBA über den Zusatznutzen innovativer Intraokularlinsen.

Fachbereich „Blut“ (FB-Blut)
Mitglieder im FB Blut sind globale Anbieter von Medizinprodukten für die Transfusion. Der FB Blut hat sich im Berichtszeitraum neu konstituiert, um wichtigen Fragen rund um die Blutspende gerecht werden zu können. Themen von vorrangiger Bedeutung sind die Sicherheit der Blutspende und die zuverlässige Versorgung mit Blutprodukten sowie die Befassung mit den einschlägigen nationalen und europäischen Rahmenbedingungen. In Zukunft wird der FB Blut seine Expertise auch in den AK Blut des Bundesgesundheitsministeriums einbringen.

Dekubitus Forum (DF)
Das DF tauscht sich regelmäßig mit den Leistungserbringerverbänden aus und hat ein gemeinsames Positionspapier sowie neue Erhebungsbögen für Liege- und Sitzhilfen erarbeitet. Sie liegen dem GKV-Spitzenverband als Diskussionsgrundlage für die Abstimmung innerhalb der Rahmenempfehlung nach § 127 Abs. 6 SGB V vor. Weitere Schwerpunkte sind die Öffentlichkeitsarbeit (www.dekubitus-forum.de) sowie die Überarbeitung der Produktgruppe 11 (Hilfsmittel gegen Dekubitus) des Hilfsmittelverzeichnisses. Ziel ist es, geeignete Rahmenbedingungen für eine patientenorientierte Versorgung mit Antidekubitus-Hilfsmitteln zu schaffen.

Fachbereich „Diabetes“ (FBD)
Der FBD setzt sich durch eine aktive Presse- und Öffentlichkeitsarbeit dafür ein, dass innovative Diabetestechnologien und -therapien allen, die sie benötigen, zeitnah zur Verfügung gestellt werden. Ein Schwerpunktthema des FBD war der Fortschreibungsprozess des Hilfsmittelverzeichnisses.

Fachbereich „Diagnosis Related Groups – Krankenhausfinanzierung“ (FB DRG)
Der FB DRG begleitet die Weiterentwicklung des Krankenhausfinanzierungssystems unter besonderer Berücksichtigung der sachgerechten Abbildung von Medizintechnologien. Über den FB DRG werden DRG-Weiterentwicklungsvorschläge und OPS-Klassifikationen im BVMed koordiniert sowie Stellungnahmen zu Gesetzesinitiativen erarbeitet. Außerdem konzipiert der FB DRG Informationsveranstaltungen und entwickelt den Leitfaden zur Umsetzung des Krankenhausstrukturgesetztes weiter. Er führt den Dialog mit den Krankenhausgesellschaften, Krankenkassen und Verbänden im Krankenhausmarkt.

Fachbereich „Endoprothetik – Implantate“ (FBEI)
Wichtigstes Thema des FBEI ist die Wertigkeit der Versorgung mit Hüft- und Kniegelenkersatz. Es handelt sich beim Gelenkersatz um eine der erfolgreichsten Operationen. Das möchte der FBEI durch eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit herausstellen. Hierfür soll zukünftig ein noch engerer Schulterschluss mit den Ärzten und Fachgesellschaften erfolgen. Ein gutes Beispiel der Zusammenarbeit ist das Deutsche Endoprothesenregister (EPRD), das die Fachgesellschaften, Krankenkassen und Hersteller gemeinsam aufgebaut haben. Ende 2017 waren bereits 751 Krankenhäuser zum EPRD angemeldet. Insgesamt hat das Register in rund fünf Jahren über 730.000 Operationen erfasst, davon 292.000 im Jahr 2017. Mittlerweile liegen in Teilbereichen erste belastbare Auswertungen vor. Das EPRD gilt „als Blaupause“ für ein gesetzliches Implantateregister, das beim DIMDI angesiedelt werden soll. Ein entsprechendes Gesetz ist für die neue Legislaturperiode angekündigt. Das EPRD hat dem DIMDI die Unterstützung bei den Planungen und dem Aufbau des gesetzlichen Registers zugesagt. Die bislang gesammelten Registerdaten sollen dann in das gesetzliche Register überführt werden. Die Modalitäten und die datenschutzrechtlichen Fragen müssen noch geklärt werden.

Fachbereich "Erste-Hilfe-Material" (FBEH)
Der FBEH ist das Gremium der Hersteller von Erste-Hilfe-Materialien und Verbandkästen, die in Kraftfahrzeugen, Motorrädern und Betrieben zum Einsatz kommen. Das Hauptanliegen der Mitglieder ist die kontinuierliche Anpassung der Materialien an die Erkenntnisse der modernen Notfall- und Katastrophenmedizin. Innerhalb des FBEH informiert die Arbeitsgruppe „Kommunikation“ (AGK) mit ihrer Pressearbeit kontinuierlich über die Bedeutung und den Nutzen des Verbandkastens in Kraftfahrzeugen und Motorrädern und über die Pflichten der Anwender.

Fachbereich „Homecare“ (FBHC)
Der FBHC begleitete den Gesetzgebungsprozess und die Umsetzung des HHVG. Zentrales Thema ist die Anwendbarkeit von Ausschreibungen. Weitere Schwerpunkte waren Open-House-Verfahren im Hilfsmittelbereich, Neuregelungen zum Entlassmanagement sowie zur Medizinprodukte-Betreiberverordnung. Eines der zentralen Ziele des FBHC ist es, die Bedeutung und Rolle von Homecare in der ambulanten Versorgung herauszustellen und zu festigen. Der FBHC beteiligte sich daher maßgeblich am 4. Homecare-Management-Kongress von MedInform sowie an den BVMed-Messeauftritten bei der REHAB, MEDCARE und REHACARE. Eine aktive Öffentlichkeitsarbeit und die Webseite www.perspektive-homecare.de begleiten die Aktivitäten des FBHC.

Fachbereich „Kardiale Medizinprodukte“ (FBKMP)
Der FBKMP begleitet Medizintechnologien, die bei Herz-Kreislauf-Behandlungen und -Untersuchungen angewendet werden. Arbeitsgruppen und Projekte im Fachbereich spezialisieren sich in den Bereichen der aktiven Implantate (Herzschrittmacher, ICD-CRT-Systeme, Telekardiologie), der interventionellen Technologien (Stents) sowie der herzchirurgischen Interventionen (Herzklappentechnologien, Herz-Lungen-Systeme, Kunstherz-Technologien). Schwerpunktthemen sind die Aufnahme in Leistungskataloge (EBM und DRG) sowie Qualitätssicherungsinstrumente. Ein Industriebeirat führt den Dialog mit den wissenschaftlich-medizinischen Fachgesellschaften und Berufsverbänden zu Kongress- und Weiterbildungsaktivitäten.

Fachbereich „Kondome“ (FBK)
Die Mitglieder im FBK setzen sich durch ihre aktive Mitarbeit in verschiedenen Gremien für ein hohes und einheitliches Niveau der Sicherheit und Verträglichkeit von Kondomen ein. Für Öffentlichkeit, Behörden und andere Einrichtungen ist der FBK Ansprechpartner zu Themen rund um die Verwendung von Kondomen.

Fachbereich „Künstliche Ernährung“ (FBKE)
Der FBKE entwickelte Qualitätskriterien für die Versorgung mit Hilfsmitteln zur Applikation enteraler Ernährung und Sondennahrung und brachte diese in die Gespräche zur Fortschreibung der Produktgruppe 03 des Hilfsmittelverzeichnisses ein. Der FBKE erarbeitete zudem Qualitätskriterien für die Versorgung mit der zugehörigen Trink- und Sondennahrung sowie Spezialprodukten. Um Verständnis für die spezifischen Anforderungen bei der Versorgung mit Produkten zur enteralen sowie parenteralen Ernährung zu schaffen, führte der FBKE 2017 eine Schulung für Mitarbeiter der Krankenkassen durch. Bei seinen Aktivitäten steht der Fachbereich in engem Austausch mit dem Diätverband.

Fachbereich „Leistungsrecht für Leistungserbringer“ (FBLL)
Der FBLL unterstützt den BVMed bei der Erarbeitung von Stellungnahmen und analysiert sozial- und vergaberechtliche Gesetzesvorhaben und Urteile. 2017 standen die Umsetzungsthemen des HHVG wie die Verfahrensordnung für das Hilfsmittelverzeichnis und das Vertragscontrolling im Mittelpunkt. Zudem setzte sich der FBLL mit der Anwendbarkeit von Ausschreibungen im Hilfsmittelbereich auseinander. Open-House-Verfahren sind nach Auffassung des FBLL im Hilfsmittelbereich unzulässig. Angesichts eines Urteils des OLG Düsseldorf, das vielfach fehlinterpretiert wurde, hat der FBLL eine Auslegungshilfe erstellt. Um Unsicherheiten der beteiligten Akteure bei der Umsetzung der Neuregelungen zum Entlassmanagement auszuräumen, erarbeitete der FBLL zudem einen FAQ-Katalog für den Hilfsmittelbereich.

Fachbereich „Market Access“ (FB MA)
Der FB MA vereint die Aktivitäten für eine zeitnahe Einführung innovativer Medizinprodukte und deren Abbildung in den Leistungskatalogen. Dabei geht es um eine sachgerechte Erstattungsfähigkeit und die Überwindung von Zugangshürden im Vergütungs- und Erstattungsbereich. Schwerpunktthemen sind methodische Ansätze der Nutzenbewertung und der Versorgungsforschung. Um Hersteller über die Nutzenbewertungsverfahren zu informieren, erstellt der FB MA Leitfäden, konzipiert Seminare und führt Gespräche mit den Partnern und Institutionen im Gesundheitswesen.

Fachbereich „Mechanische Thromboseprophylaxe“ (FBMT)
Der FBMT befasst sich mit allen Fragestellungen rund um die physikalische Thromboseprophylaxe. Schwerpunkt der Aktivitäten sind die Öffentlichkeitsarbeit sowie der regelmäßige Austausch mit der Ärzteschaft und der Pflege.

Fachbereich "Moderne Wundversorgung" (FBMW)
Schwerpunktthema 2017 des FBMW war die im HHVG gesetzlich verankerte Legaldefinition für Verbandmittel in § 31 Abs. 1a SGB V. Ziel der Aktivitäten ist es, eine phasengerechte Wundversorgung bei der Behandlung chronischer Wunden sicherzustellen. Der FBMW hat dazu Stellungnahmen zum Gesetzesentwurf als auch zum Umsetzungsentwurf der Abgrenzungsrichtlinie des G-BA erarbeitet. Zudem hat der FBMW seine Öffentlichkeitsarbeit (www.info-wundversorgung.de) fortgesetzt. Dazu gehört der jährlich stattfindende „Wunddialog“ als Plattform zum Austausch mit allen Akteuren und zur Verbesserung der Wundversorgung in Deutschland. Die Projektgruppe „Best-Practice-Leitlinien“ wird die Ergebnisse zum Thema „Lokale antimikrobielle Wundbehandlung“ im Jahr 2018 veröffentlichen und auf den kommenden Wundkongressen vorstellen.

Fachbereich "Nadelstich-Prävention" (FBNSP)
Der FBNSP ist das Gremium der Hersteller von Sicherheitsprodukten gegen Verletzungen durch spitze oder scharfe Instrumente. Nach der Technischen Regel TRBA 250 „Biologische Arbeitsstoffe im Gesundheitswesen und in der Wohlfahrtspflege“ müssen im Fall einer Infektionsgefahr Sicherheitsprodukte zum Einsatz kommen. Im ambulanten Bereich, insbesondere bei der Versorgung von Patienten zuhause oder in Pflegeheimen, gibt es jedoch Defizite in der Vergütung durch die Krankenkassen. Der FBNSP setzt sich für ein einheitlich hohes Schutzniveau für alle ein, die durch Stich- oder Schnittverletzungen zu Schaden kommen könnten, Fachkräfte ebenso wie private Pflegende.

Fachbereich "Nosokomiale Infektionen" (FBNI)
Der FBNI informiert Anwender in Medizin und Pflege kontinuierlich über die Vermeidung von Krankenhausinfektionen. Die Webseite „Infektionen vermeiden – bewusst handeln“ (www.krankenhausinfektionen.info) hält anschauliches Grafikmaterial über die wichtigsten Infektionsarten und ihre Vermeidung bereit. Zuletzt wurden ein Erklärfilm über Krankenhausinfektionen und Grafiken über die Entstehung multiresistenter Erreger ergänzt. Das jährliche BVMed-Hygieneforum zeichnet sich durch aktuelle und praxisnahe Beiträge namhafter Experten aus und wird insbesondere von den Krankenpflege- und Hygiene-Fachkräften stark nachgefragt.

Fachbereich "Periphere Gefäßmedizin" (FBPG)
Der FBPG betreut die Medizintechnologien im peripheren Herz-Kreislauf-System, beispielsweise PTA-Technologien, medikamentenbeschichtete Stents, Stentgrafts und intrakranielle Systeme zur Schlaganfalltherapie. Zu diesen Technologien erarbeitet der FBPG Patienteninformationen wie Erklärfilme und Webseiten. Der FBPG tauscht sich mit den medizinischen Fachgremien über Fort- und Weiterbildungsangebote sowie über die sachgerechte Abbildung in den Leistungskatalogen aus.

Fachbereich „Rehatechnische Versorgung für Mobilitätserhalt und Pflege“ (FB Reha)
Ziel des FB Rehatechnik ist es, geeignete Rahmenbedingungen für eine qualitative Versorgung mit Rehatechnik zu schaffen. Rehatechnische Hilfsmittel unterstützen Mobilität und Selbstbestimmung des Patienten und dienen der Pflegeerleichterung. Damit leistet die rehatechnische Hilfsmittelversorgung einen entscheidenden Beitrag für den Verbleib des Patienten in der Häuslichkeit. Der FB Rehatechnik erarbeitete Qualitätsanforderungen an die rehatechnischen Versorgungen und brachte diese in den Fortschreibungsprozess des Hilfsmittelverzeichnisses ein. Der Fachbereich steht zudem in engem Austausch mit den weiteren relevanten Verbänden.

Fachbereich "Saugende Inkontinenzhilfen – Hersteller" (FBI-H)
Der FBI-H setzt sich intensiv und kritisch mit der Versorgungs- und Vertragssituation im Bereich der aufsaugenden Inkontinenzprodukte auseinander. Schwerpunktthema 2017 war das HHVG zur Verbesserung der Versorgungsqualität, vor allem im Ausschreibungsbereich. Darüber hinaus hat sich der FBI-H in einem gemeinsamen Positionspapier mit den Pflegeverbänden für differenzierte Versorgungspauschalen zwischen ambulanter und stationärer Versorgung stark gemacht (www.bvmed.de/positionspapier-pflegeverbaende).

Fachbereich „Soft Tissue Repair Implants – Weichteilgewebe“ (FB STRI)
Der FB STRI vertritt die Interessen der Anbieter von Implantaten zur Verstärkung für Weichgewebe, insbesondere in den Therapiebereichen Viszeralchirurgie, Gynäkologie, Urologie und Plastische Chirurgie. Im Rahmen der Versorgungsforschung begleitet der Fachbereich ein Registerprojekt zu Hernien- und biologischen Implantaten (Herniamed). Der FB STRI erörtert zudem mit Leistungserbringern neue Versorgungsformen.

Fachbereich „Spine Surgery – Wirbelsäulenchirurgie“ (FBSC)
Der FBSC unterstützt die Etablierung und sachgerechte Abbildung von Medizintechnologien für die Wirbelsäule in den Klassifikations- und Entgeltkatalogen und die Entwicklung von Versorgungsforschungsinstrumenten. In Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Wirbelsäulenchirurgie (DWG) beteiligt sich der Fachbereich an der Entwicklung und Ausgestaltung des deutschen Wirbelsäulenregisters. Mit den Fachgesellschaften koordiniert der FBSC Fort- und Weiterbildungsangebote.

Fachbereich "Sterilgutversorgung" (FBSV)
Der FBSV dient dem Austausch über Fragestellungen rund um die Anforderungen an Sterilprodukte und keimarm anzuwendende Produkte. Zur Behandlung von Spezialthemen bestehen die Arbeitsgruppen „Ethylenoxidsterilisation“ (AGEO) und „Strahlensterilisation“ (AGS).

Fachbereich "Stoma-/Inkontinenzversorgung" (FBSI)
Ziel des FBSI ist die Qualitätssicherung in der Versorgung mit Stomaprodukten und ableitenden Inkontinenzhilfen. Angesichts der aktuellen Ausschreibungen in diesen Versorgungsbereichen setzte sich die Initiative „Faktor Lebensqualität“ aus Mitgliedern des FBSI 2017 aktiv für den Erhalt von Qualität und Wahlfreiheit in diesen sensiblen Versorgungsbereichen ein. Auf dem Jahreskongress der Europäischen Fachgesellschaft für Stomatherapie (ECET) diskutierten Experten aus Medizin, Pflege, Fachgesellschaft und Selbsthilfe auf Einladung der Initiative gemeinsam gegenwärtige Herausforderungen und Anforderungen an eine qualitative Stoma- und Inkontinenzversorgung. Um Kostenträger für die vielfältigen Anforderungen an eine qualitätsorientierte Stoma- und ableitende Inkontinenzversorgung zu sensibilisieren, führte der FBSI 2017 eine Schulung für Mitarbeiter der Krankenkassen durch.

Fachbereich "Therapeutische Apherese" (FBTA)
Mitglieder im FBTA sind die Anbieter von Technologien zur extrakorporalen Blutreinigung. Die Unternehmen unterstützen das Deutsche Lipidapherese-Register (DLAR) zur systematischen Dokumentation der Lipidapherese-Verfahren. Ziel des DLAR ist es, bekannte positive Ergebnisse mit einer breiten Datenbasis zu untermauern und so die Verfahren als etablierte Therapieform zu sichern.

Fachbereich "Tracheotomie/Laryngektomie" (FBTL)
Ziel des FBTL ist es, die Versorgungsqualität im Bereich „Tracheotomie / Laryngektomie“ zu sichern und zu verbessern. Voraussetzung für eine gute Nachversorgung der Patienten sind die Versorgungsverträge der Kostenträger. Mit einer speziell hierfür konzipierten Schulung möchte der Fachbereich seinen Beitrag zur Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter der Krankenkassen und der Medizinischen Dienste der Krankenversicherung leisten. Zudem unterstützte der FBTL die zur Erfassung der Versorgungsqualität durchgeführte Ärzteumfrage der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. Eine Projektgruppe des FBTL überarbeitete zudem die Broschüre „Empfehlung für die Versorgung von tracheotomierten Patienten“ (www.bvmed.de/empfehlung-tracheotomieversorgung).

Fachbereich „Verkürzter Versorgungsweg“ (FBVV)
Im Mittelpunkt der Öffentlichkeitsarbeit des FBVV steht die Information der Kostenträger und Ärzte über die Möglichkeit der Versorgung mit Hörgeräten über den verkürzten Versorgungsweg direkt in der HNO-Praxis. Mit der Qualitätsinitiative Verkürzter Versorgungsweg (QVV) haben die Mitglieder verbindliche Anforderungen und Qualitätsmerkmale an die Hörgeräteversorgung festgelegt. Hierzu gehören ein Handbuch Qualitätsmanagement und ein Compliance-Kodex. Um Patienten und Vertragspartner über diese verkürzte und qualitätsgesicherte Alternative zur klassischen Hörgeräteversorgung zu informieren, hat der Fachbereich zudem eine Informationskarte erarbeitet (www.bvmed.de/qvv).
  • Wissenswertes über den BVMed

  • BVMed-Jahresberichte

    Alles über den BVMed: Themen, Positionen, Arbeitsgremien. Hier finden Sie die Jahresberichte der vergangenen Jahre in deutscher und englischer Sprache. Weiterlesen

  • Der BVMed vertritt als Wirtschaftsverband rund 220 Industrie- und Handelsunternehmen der Medizintechnik-Branche. Im BVMed sind unter anderem die 20 weltweit größten Medizinproduktehersteller im Verbrauchsgüterbereich organisiert. Weiterlesen

  • Wann und wie können Sie Mitglied beim BVMed werden? Weiterlesen

  • Wir über uns: der BVMed stellt sich vor
  • Weitere Artikel zum Thema
  • Die BVMed-Arbeitskreise beschäftigen sich kontinuierlich mit Querschnittsthemen, die die Belange aller Mitglieder tangieren und damit produktübergreifend von Interesse sind. Weiterlesen

  • Projekt- und Arbeitsgruppen sind BVMed-Gremien, die Themen von zeitlich oder fachlich begrenztem Umfang bearbeiten und dem Vorstand und der Geschäftsführung zur sachkundigen Unterstützung auf diesem Gebiet dienen. Weiterlesen

  • BVMed-Jahresbericht 2015/16 erschienen

    Die innovative und mittelständisch geprägte Medizinprodukte-Branche benötigt für das Jahr 2016 geeignete Rahmenbedingungen, welche den Marktzugang wieder erleichtern und damit den Heimatmarkt Deutschland stärken. Das fordert der BVMed in seinem neuen Jahresbericht 2015/16, der zur Mitgliederversammlung in Berlin vorgelegt wurde. Denn nicht nur die multinationalen Konzerne, auch die kleinen und mittelständischen Unternehmen seien "Treiber des medizintechnischen Fortschritts", der den Patienten zugutekommt, Leben rettet und die Lebensqualität der Menschen verbessert, so der BVMed-Vorstandsvorsitzende Dr. Meinrad Lugan in seinem Vorwort zum Jahresbericht. Weiterlesen


©1999 - 2018 BVMed e.V., Berlin – Portal für Medizintechnik