Thema des Monats

ISK-Versorgung

In Deutschland leiden bis zu neun Millionen Menschen unter Blasenfunktionsstörungen, beispielsweise Querschnittsgelähmte. Um den betroffenen ein selbstbestimmtes Leben in der Gesellschaft zu ermöglichen, wird der "intermittierende Selbstkatheterismus" (ISK) mit einem sterilen Einmalkatheter angewandt.

Der Trend der Krankenkassen, die Versorgung mit Inkontinenzprodukten über Pauschalverträge und Ausschreibungen zu organisieren, führt dabei zu massiven Einbußen der Lebensqualität für die Betroffenen. Das ergab eine Umfrage, die führende ISK-Hersteller im BVMed unter Menschen mit Harninkontinenz durchgeführt haben. Im Ergebnis berichten über 90 Prozent, dass die selbstbestimmte Nutzung von Einmalkathetern von herausragender Bedeutung für ihre Gesundheit und ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ist.

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