COVID-19

Subventionsbericht des Bundes: 366 Millionen Euro für Forschung und Produktion von Medizinprodukten

Der Bund hat beziehungsweise will zwischen den Jahren 2019 bis 2022 insgesamt rund 363,5 Millionen Euro an Subventionen für medizinische Produkte ausgeben, die infolge der Corona-Pandemie notwendig geworden sind, berichtet der Tagesspiegel Background Gesundheit und E-Health. Der größte Anteil der Summe entfalle auf Investitionszuschüsse für Produktionsanlagen von sogenannten Point-of-Care-Antigentests zum Nachweis von SARS-CoV-2. Im Jahr 2021 will der Bund hier 144 Millionen Euro investieren, im kommenden Jahr 66 Millionen.

Die übrigen Mittel fallen auf die Förderung von Forschungs- und Technologievorhaben zur Produktion innovativer persönlicher Schutzausrüstung (57 Millionen Euro zwischen 2021 und 2022), Investitionszuschüsse zur Ausweitung der Produktion von Vorprodukten für die Herstellung von medizinischen Schutzgütern (40,575 Millionen Euro zwischen 2021 und 2022) und Investitionszuschüsse für Produktionsanlagen von persönlicher Schutzausrüstung und dem Patientenschutz dienenden Medizinprodukten (59,871 Millionen Euro zwischen 2020 und 2022). Der Subventionsbericht wird alle zwei Jahre vom Bundesfinanzministerium erstellt und bietet eine Übersicht aller Finanzhilfen sowie Steuervergünstigungen des Bundes.
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