Medizinproduktegesetz - MPG

"40.000 Stunden Qualitätstests für Herzschrittmacher"

Medizinprodukte durchlaufen im Rahmen der Entwicklungs- und Zulassungsprozesse umfangreiche technische und klinische Tests und unterliegen einer speziellen internationalen Norm für ein Qualitätsmanagement-System. Das verdeutlichten drei Praxisberichte zu Verbandmitteln, Gelenkimplantaten und Herzschrittmachern auf dem BVMed-Medienseminar zum Thema "Der lange Weg eines Medizinprodukts von der Idee zum Patienten".

Beispiel Herzschrittmacher und implantierbare Defibrillatoren: Neue Modelle durchlaufen im Rahmen von Qualitätstests rund 40.000 Prüfstunden.

"In der öffentlichen Darstellung überwiegt die Wahrnehmung, dass selbst ein Fön oder ein Spielzeug genauer geprüft werden als ein Implantat. Richtig ist, dass Medizinprodukte viel mehr auf Sicherheit und Zuverlässigkeit, aber zusätzlich auch auf Unbedenklichkeit und Wirksamkeit geprüft werden. Wir möchten mit den Fallstudien und der Infografik Einblicke in die Entwicklung, technische und klinische Prüfung, Zulassung und Marktüberwachung von Medizinprodukten geben und damit zu einer Versachlichung der Diskussion beitragen", so BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim M. Schmitt.

Details: www.bvmed.de (Presse). Praxisberichte: www.bvmed.de/bvmed-medienseminar-2013. Infografik und umfassender Hintergrundartikel: www.bvmed.de/medizinprodukte.
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