Endoprothesenregister EPRD

BVMed und AE: Verpflichtende Teilnahme am EPRD notwendig

Bisher pflegen nur rund die Hälfte aller infrage kommenden Krankenhäuser ihre Daten in das Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) ein. Dabei hilft das Register, die Versorgungsqualität beim Einsatz von künstlichen Gelenken zu prüfen und zu verbessern. Nur wenn Patienten in die Belastbarkeit des künstlichen Gelenks vertrauen, können sie auch optimal von ihrem Gelenkersatz profitieren. Denn viele Implantatträger meiden bestimmte Bewegungen, da sie ein Versagen des künstlichen Gelenks fürchten. Die Deutsche Gesellschaft für Endoprothetik (AE) und der BVMed fordern daher anlässlich ihres gemeinsamen Kongresses am 5. November 2015 in Frankfurt eine verpflichtende Teilnahme am EPRD, um hohe Standards bei Medizintechnik und Operateuren zu sichern. Mehr: www.ae-germany.com (Veranstaltungen).
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