eHealth

BMG: Elektronische Patientenakte bis Ende 2021

Laut Bundesgesundheitsministerium (BMG) soll bis Ende 2021 jeder gesetzlich Versicherte eine einrichtungsübergreifende elektronische Patientenakte (ePA) haben. Das sagte der Leiter der BMG-Grundsatzabteilung, Oliver Schenk, bei einer Veranstaltung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), berichtet Bibliomed.

Das E-Health-Gesetz legt fest, dass bis Ende 2018 die Voraussetzungen dafür geschaffen werden müssen, dass Daten der Patienten aus bereits vorhandenen Anwendungen und Dokumentationen bereitgestellt werden können. Auf dieser Grundlage können Anbieter dann die ePA entwickeln. Diese sollen im ersten Schritt Basisdaten bereitstellen sowie die Voraussetzungen für die Speicherung von elektronischen Arztbriefen und die Verwaltung des Medikationsplans bieten. Derzeit arbeiten die Techniker Krankenkasse und die AOK an einer ePA. Auch der Verband der Universitätsklinika (VUD) und der Medizinische Fakultätentag (MFT) wollen nachziehen. Mehr: bibliomedmanager.de (News).
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