BVMed-Newsletter 35/19

  • MedTech-Experten des BVMed-Digital-Talks 2019

    Mit dem neuen Ansatz für digitale Medizinprodukte nach dem Digitale Versorgung-Gesetz (DVG) "wollen wir jetzt schnell Erfahrungen sammeln und die Patientenversorgung verbessern", sagte Prof. Dr. Jörg Debatin, Leiter des neuen "Health Innovation Hub" des Bundesgesundheitsministeriums, auf dem ersten Digital-Talk des BVMed zum Thema "Digitale Medizinprodukte in der Gesundheitsversorgung – Schicksalsjahr 2020?" im Helix Hub in Berlin. Der BVMed sieht im DVG viele gute Ansätze, um einen zügigen Zugang zu digitalen Lösungen zu gewährleisten, schlägt aber beim Geltungsbereich und der Unterstützung telemedizinischer Lösungen weitergehende Regelungen, insbesondere eine Ausweitung auf die Medizinprodukte-Klassen IIb und III vor, so BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll.

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  • Einsatz von Superabsorber in der Wundversorgung

    Der BVMed fordert eine praxistaugliche und am Patienten orientierte Neuregelung der Verbandmittel-Definition durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA). "Das jetzt in Kraft getretene Gesetz zur Sicherheit in der Arzneimittelversorgung (GSAV) macht leider die zukünftige Erstattungsfähigkeit von bestimmten Wundversorgungsprodukten sehr unklar", sagte BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll. "Es ist dringend nötig, dass der G-BA nun eine praxistaugliche Regelung findet, die nicht zu einer Verschlechterung der Situation von Patienten mit chronischen Wunden führt", so Möll.

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  • Berlin

    Konferenz | Die Schwerpunkte des Homecare-Management-Kongresses am 26. und 27. November 2019 in Berlin sind die Qualität in der Hilfsmittel- und Homecare-Versorgung, das eRezept und Telemedizin sowie Workshops zur Weiterentwicklung der Versorgung. Der Kongress richtet sich an Vertreter der Politik,...

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  • Berlin

    Auf Grundlage der EU-Medizinprodukteverordnung sieht der Referentenentwurf einen Ersatz des Medizinproduktegesetzes (MPG) durch ein Medizinprodukte-Durchführungsgesetz (MDG) vor. Für die Branche ist besonders die Regelung in § 45 von Relevanz. Das BMG plant demnach, die Kompetenz zur Durchführung von erforderlichen Maßnahmen zum Schutz vor unvertretbaren Risiken einer Bundesbehörde (BfArM und Paul-Ehrlich-Institut) zu übertragen. Diese Aufgabe oblag bisher den Ländern.

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