Telemedizin

Studie: Telemedizin rettet Leben von Herzpatienten

Die "Fontane-Studie" der Charité Berlin hat erstmals nachgewiesen, dass die telemedizinische Mitbetreuung das Leben von Herzpatienten verlängern kann. Zudem ist die Telemedizin gleichermaßen für Patienten im ländlichen Raum und in Metropolregionen geeignet. Die fünfjährige Studie, an der mehr als 1.500 Patienten aus Berlin und Nordbrandenburg teilgenommen haben, wurde von verschiedenen Partnern aus Politik, Industrie, Forschung und zwei Krankenkassen unterstützt.

In der Studie wurde die Hälfte der Patienten telemedizinisch mitbetreut, die andere Hälfte blieb konventionell behandelt. Ziel war es, die Patienten möglichst lange außerhalb eines Krankenhauses behandeln zu können und die Lebenserwartung sowie die Lebensqualität zu erhöhen. Zudem sollte überprüft werden, ob Telemedizin strukturelle Defizite der medizinischen Versorgung auf dem Land gegenüber städtischen Regionen ausgleichen kann.

"Die Ergebnisse der vom Bundesforschungsministerium finanzierten Telemedizin-Studie Fontane zeigen: Telemedizin wirkt. Sie ermöglicht es, Patienten mit Herzschwäche besser zu versorgen – unabhängig davon, ob sie auf dem Land oder in der Stadt wohnen. Die Forschungsergebnisse ebnen damit den Weg für den breiten Einsatz von Telemedizin in Deutschland, sodass hoffentlich bald alle Betroffenen von einer besseren Behandlungsqualität profitieren können. Es freut mich, dass hier Forschung zu medizintechnischen Innovationen direkt den [...] Patienten zugutekommt", so Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung: Mehr: bmbf.de (Aktuelles / Presse).
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