Digitalisierung

Kanzlerin Merkel für mehr Digitalisierung in der Medizin

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich dafür ausgesprochen, die Digitalisierung in der Medizin und im Gesundheitswesen voranzutreiben. In einem Video-Podcast Mitte Juli 2017 sagte Merkel, Deutschland müsse im internationalen Vergleich Rückstände bei der digitalen Medizin aufholen. Die Kanzlerin plädiert dafür, in der Gesundheitsforschung Verfahren zu beschleunigen und die elektronische Gesundheitsakte einzuführen.

Die Vorstellung von einem Chirurgen, der mit einer Datenbrille ausgestattet sei und robotisch assistierte Instrumente bediene, sei neu, aber auch endoskopische Operationen seien erst eine Neuheit gewesen, so Merkel. Viele Krankenhäuser könnten nicht auf alles spezialisiert sein. Deshalb sei es gut, wenn man durch die Vernetzung auf weit entferntes Expertenwissen zurückgreifen könne. Darauf angesprochen, dass die wesentlichen Entwicklungsimpulse bei der MedTech-Digitalisierung aus den USA, Japan und China kommen, sagt Merkel, man müsse sich überlegen, wie sich Verfahren beschleunigen ließen. "Unser Ziel in der Gesundheitsforschung – und deshalb haben wir ja auch in der Hightech-Strategie da einen Schwerpunkt gesetzt – muss ja sein, auch Rückstände aufzuholen." In puncto elektronischer Gesundheitsakte wirbt Merkel für Überzeugungsarbeit. Es sei wichtig, alle Datenschutzfragen zu klären und immer wieder zu sagen, welche Vorteile die elektronische Akte habe. Details: bundeskanzlerin.de (Aktuelles).
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