Neurostimulation bei Inkontinenz

Inkontinenz: Schrittmacher als etabliertes Verfahren

Zwischen sieben und acht Millionen Frauen und Männer sind in Deutschland von Inkontinenz betroffen: Sie können entweder ihren Harndrang nicht mehr kontrollieren oder haben eine Schließmuskelschwäche des Afters. Harn- und Stuhlinkontinenz sind in der Öffentlichkeit jedoch häufig noch Tabuthemen. Für bestimmte Patienten mit überaktiver oder unteraktiver Blase sowie mit Stuhlinkontinenz existiert mit der so genannten sakralen Neuromodulation eine etablierte minimal-invasive Therapieoption: Der Beckenboden-Schrittmacher stimuliert mit leichten elektrischen Impulsen gezielt die für die Kontinenz zuständigen Nerven im Beckenbereich.

Die Reizblase, auch Dranginkontinenz oder überaktive Blase genannt, ist eine sehr häufige Form der Inkontinenz. Bleiben konservative oder medikamentöse Therapien erfolglos, kann die sakrale Neuromodulation (Beckenboden-Schrittmacher) eine vielversprechende Behandlungsalternative darstellen. Der Schrittmacher wurde bislang bei mehr als 250.000 Patienten vorwiegend zur Behandlung von funktionellen Beckenbodenstörungen wie überaktiver oder unteraktiver Blase sowie Stuhlinkontinenz eingesetzt. Das Verfahren ist etabliert und wird von den Krankenkassen erstattet. Mehr unter: aktion-meditech.de (Presse).
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    Zwischen sieben und acht Millionen Frauen und Männer sind in Deutschland von Inkontinenz betroffen: Sie können entweder ihren Harndrang nicht mehr kontrollieren oder haben eine Schließmuskelschwäche des Afters. Harn- und Stuhlinkontinenz sind in der Öffentlichkeit jedoch häufig noch Tabuthemen. Für bestimmte Patienten mit überaktiver oder unteraktiver Blase sowie mit Stuhlinkontinenz existiert mit der so genannten sakralen Neuromodulation eine etablierte minimal-invasive Therapieoption: Der Beckenboden-Schrittmacher stimuliert mit leichten elektrischen Impulsen gezielt die für die Kontinenz zuständigen Nerven im Beckenbereich (Sakralnerven). Weiterlesen

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