Inkontinenzversorgung

Konsenspapier zu aufsaugenden Inkontinenzartikeln

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) und der BVMed haben ein gemeinsames Konsenspapier zur Versorgung mit aufsaugenden Inkontinenzartikeln in der stationären Altenpflege veröffentlicht. Darin fordern beide Verbände einheitliche Versorgungsstandards für die betroffenen Patienten. Die länderbezogenen kassenübergreifenden Versorgungspauschalen sollten beibehalten werden.



Zudem müssten die Pflegekräfte weiter professionalisiert und Ärzte von bürokratischem Aufwand entlastet werden. "Mehr als 65 Prozent aller Bewohner in Alten- und Pflegeheimen leiden unter Inkontinenz, wobei circa 80 Prozent der betroffenen Heimbewohner mit aufsaugenden Inkontinenzprodukten versorgt werden. Eine zuverlässige und hochwertige Inkontinenzversorgung beeinflusst maßgeblich das subjektive Wohlbefinden der Menschen", betont Daniela Piossek, Leiterin des Referates Krankenversicherung beim BVMed, die Bedeutung der Hilfsmittelversorgung.

"Durch das hohe Lebensalter und die meist ausgeprägte Pflegebedürftigkeit ist der spezifische Anteil der schweren und schwersten Inkontinenzgrade in Alten- und Pflegeheimen hoch. Der aufsaugenden Inkontinenzversorgung in der stationären Altenpflege kommt also eine besondere Bedeutung zu", ergänzt Olaf Christen, Pflegeexperte der BAGFW.

Daraus resultieren drei wichtige Aspekte, die berücksichtigt werden müssen, um die Versorgung von Bewohnern in Alten- und Pflegeheimen mit saugenden Inkontinenzprodukten zu optimieren. Details und Download des Konsenspapiers unter: www.bvmed.de (Themen / Inkontinenz).
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