Kardiologie

Keine Herz- und Gefäßmedizin ohne Digitalisierung mehr

Über 1,7 Millionen Fälle von Herzkrankheiten werden jährlich in Deutschland stationär behandelt, viele weitere ambulant. Ohne technische Systeme wie EKG, Angiographie oder Herz-Lungen-Maschine wäre dies nicht denkbar. Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und transdisziplinäre Technologieansätze erweitern hier permanent die Möglichkeiten.

Viele innovative Ideen wurden beim Branchentreff des Forum Medtech Pharma am 16. Juli 2019 im Herz- und Gefäßzentrum am Klinikum Nürnberg diskutiert. Dabei wurde sehr deutlich, dass Ideen für neue Ansätze in Diagnose und Therapie sowohl von Seiten der Ärzte als auch aus der industriellen Forschung stammen. Wo die Idee auch immer herkommt – zur Realisierung sind ein frühzeitiger Austausch und eine enge Kooperation zwischen allen Beteiligten nötig. Denn die Bandbreite aktueller Forschungs- und Entwicklungsthemen in der Herz- und Gefäßmedizin ist enorm. Im Blickfeld stehen insbesondere die personalisierte Behandlung, Customer Experience von Patienten und Anwendern sowie gesteigerte Behandlungserfolge als Konsequenz.

"Auch der Einsatz digitaler Methoden in der Medizin führt in der Bevölkerung immer wieder zu Verunsicherung", so David Winneberger von Siemens Healthineers. Informationskampagnen, die das Verständnis fördern, dass digitale Systeme immer nur unterstützende Funktion haben, aber nie den menschlichen Faktor in der Behandlung ersetzen werden, seien deshalb wichtig. Ausführliche Infos: devicemed.de (Szene).
  • Weitere Artikel zum Thema
  • Das Online-Seminar zeigt in kompakter und verständlicher Form, wie eine Website so gestaltet und optimiert werden kann, dass ihre Seiten bei Suchmaschinen sehr weit vorne in den Suchergebnissen auftauchen. Die vermittelten Methoden, Tricks und Kniffe der Suchmaschinenoptimierung sind zugeschnitten auf die Mitarbeiter von Unternehmen der Medizintechnologie und haben hohe Bedeutung für die Praxis. Weiterlesen

  • BVMed zur Datenstrategie der Bundesregierung: „Die forschenden MedTech-Unternehmen im Blick behalten“

    Der BVMed unterstützt die vorgelegte Datenstrategie der Bundesregierung, weil sie auch die Wirtschaft im Blick behält. Der Ansatz, dass medizinischer Fortschritt nur gemeinsam mit den forschenden Medizintechnik-Unternehmen gelingt, muss aber konsequenter umgesetzt werden. So setzt sich der deutsche Medizintechnik-Verband unter anderem dafür ein, den forschenden MedTech-Unternehmen ein Antragsrecht auf Zugang zu den Daten des Forschungsdatenzentrums zu geben. Denn: Ohne Daten zur tatsächlichen Versorgung in Deutschland kann die MedTech-Branche die Gesundheitsversorgung nicht verbessern. Weiterlesen

  • Kardiologie: Katheterbehandlungen inzwischen an 3 von 4 Herzklappen erfolgreich

    Defekte Herzklappen konnten in der Vergangenheit nur in einer offenen Herzoperation repariert oder ersetzt werden. Inzwischen ist dies bei 3 der 4 Herzklappen häufig auch über einen Katheter möglich. Auf der 87. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) fasste der President-Elect den derzeitigen Forschungsstand zusammen. Weiterlesen


©1999 - 2021 BVMed e.V., Berlin – Portal für Medizintechnik