Gemeinsamer Bundesausschuss

G-BA darf Verordnungsfähigkeit von Medizinprodukten widerrufen

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) darf einem Medizinprodukt seine Verordnungsfähigkeit zulasten der Gesetzlichen Kranken­versicherung wieder absprechen, wie das Ärzteblatt unter Berufung auf ein Urteil des Bundessozialgerichts (BSG) berichtet. Medizinprodukte sind in der Arzneimittelversorgung eigentlich nicht verordnungsfähig. Ausnahmen gelten für Arzneien, die überwiegend physika­lisch wirken. Der G-BA strich ein Fluid gegen Kopfläuse nun rechtens aus der Arzneimittel-Richtlinie, da "zwischenzeitlich andere, zweckmäßigere und wissenschaftlich besser belegte Behandlungsmöglichkeiten verordnungsfähig waren". Details auf: www.aerzteblatt.de (News / Politik).
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