Ballonkatheter

Atherosklerose der Beinarterien: DRG empfiehlt Ballonkatheter

Bei Patienten mit durch Atherosklerose bedingten Engstellen der Beinarterien können Ballonkatheter, die mit Medikamenten beschichtet sind, Komplikationen verhindern und die Anzahl erneuter Gefäßeingriffe reduzieren. Die innovativen beschichteten Ballonkatheter sollten deswegen dort, wo es möglich ist, eingesetzt werden, fordert die Deutsche Röntgengesellschaft. Eine Atherosklerose, also eine "Verkalkung" arterieller Blutgefäße, gibt es nicht nur an den Herzkranzgefäßen. Auch die Arterien der Beine sind häufig von Atherosklerose betroffen. Die Krankheit wird im Volksmund manchmal auch "Schaufenster-Erkrankung" genannt. Mehr: drg.de (Presse).
  • Weitere Artikel zum Thema
  • Neue Studie zeigt: Mitralklappenintervention wirksam

    Die Ergebnisse der COAPT-Studie, die auf dem Kardiologenkongress "Transcatheter Cardiovascular Therapeutics" vorgestellt wurden, bescheinigen der minimal-invasiven Kathetertherapie "MitraClip" Erfolg. An der Studie von Prof. Dr. Gregg Stone von der Columbia Universität in New York hatten 610 Patienten teilgenommen – doppelt so viele wie an der früheren französischen MITRA-FR-Studie. Weiterlesen

  • TAVI-Klappen zeigen keine Anzeichen von Altersschwäche

    Die TAVI-Methode, bei der die neue Aortenklappe per Herzkatheter in die richtige Position gebracht wird, kann Patienten eine Operation mit Brustöffnung ersparen. Auch nach sechs Jahren sind in der NOTION-Studie keine beunruhigenden Anzeichen für eine ungünstige Strukturveränderung der Klappenprothesen zu erkennen. Weiterlesen

  • Herzinfarkt: Schnellstmögliche Behandlung entscheidend

    Rund 300.000 Menschen erleiden jedes Jahr in Deutschland einen Herzinfarkt. In den meisten Fällen wird dieser durch eine Verengung oder einen kompletten Verschluss einer Herzkranzader ausgelöst. Die gute Nachricht: Die Ärzte haben heute verschiedene Möglichkeiten, die Durchblutungsstörung am Herzen erfolgreich zu behandeln. Meist durch einen Herzkathetereingriff, bei dem so genannte „Stents“ in die Herzkranzadern implantiert werden, wie Dr. Hubertus Degen, Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie am Lukaskrankenhaus Neuss, im Interview erläutert. Weiterlesen


©1999 - 2018 BVMed e.V., Berlin – Portal für Medizintechnik