Digitalisierung

Minister Gröhe: Positiver Blick auf Fortschritt

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) hat zu einem positiven Blick auf Fortschritt und neue Entwicklungen im Gesundheitswesen, wie der Digitalisierung, aufgerufen. "Wir müssen die digitale Revolution vom Patienten her denken", sagte Gröhe zum Auftakt des 16. Nationalen DRG-Forums in Berlin. Es gehe nicht um Prozesse und Strukturen, sondern um die Menschen: die Patienten, die Ärzte, die Pfleger. Es gehe darum, medizinisches Können, Patienten-Aufklärung, Datenschutz und Technik in Einklang zu bringen. Durch Investitionen in Technologien müsse das Personal sinnvoll unterstützt werden.

Gröhe verteidigte vor über 1.300 Teilnehmern die Krankenhausreform und betonte den Fokus auf eine bessere Ausstattung der Kliniken mit Pflegepersonal sowie auf Qualitätsaspekte. Mündige Patienten sollen durch mehr Transparenz der Krankenhaus-Qualität zum Treiber von Veränderungen werden.

Zur Eröffnung hatte der Vorstandsvorsitzende der B. Braun-Stiftung, Prof. Dr. Michael Ungethüm, empfohlen, die Versorgung künftig besser in Netzwerken zu organisieren. "Überall entstehen neue Geschäftsmodelle, die den etablierten Anbietern noch Kopfzerbrechen bereiten werden", sagte Ungethüm. Er sprach von "disruptiven Technologien" durch das Zusammengehen von Digitalisierung und Biomedizin.
  • Weitere Artikel zum Thema
  • Wissenschaftsminister-Konferenz: Staatsminister Bernd Sibler setzt Medizin und Quantencomputer auf die Agenda

    Als neuer Vorsitzender der Bundesländer in der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) mit dem Bund will Bayerns Wissenschaftsminister Bernd Sibler (CSU) besonders die Forschung in der Medizin und zu Quantencomputern vorantreiben, berichtet das Deutsche Ärzteblatt Online. Dazu sollten unter anderem Mittel gebündelt, weiteres Geld zur Verfügung gestellt und Forschungs­schwer­­punkte wie Corona, Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen definiert werden. Weiterlesen

  • Sylvia Thun leitet Expertengremium für Interoperabilität im Gesundheitssystem

    Das nationale Expertengremium für Interoperabilität im Gesundheitswesen nimmt seine Tätigkeit auf. Die nominierten Expertinnen und Experten unter der Leitung von Professorin Sylvia Thun, Direktorin der Core Facility Digitale Medizin und Interoperabilität am Berlin Institute of Health in der Charité (BIH), haben ihre Benennung durch die gematik im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Gesundheit angenommen und werden die Arbeit in Kürze aufnehmen. Weiterlesen

  • Ein Jahr Krankenhaus-Zukunftsfonds: Die BVMed-Akademie zieht am 24. März 2022 Bilanz

    Die KrankenhausZukunftsKonferenz (KhZK) der BVMed-Akademie blickt am 24. März 2022 unter dem Titel „Smarte Lösungen zur nachhaltigen Versorgung“ auf ein Jahr Krankenhaus-Zukunftsfonds zurück und beleuchtet digitale Lösungen mit nutzenstiftendem Potenzial. Referent:innen sind unter anderem Prof. Dr. Sylvia Thun vom Berliner Institut für Gesundheitsforschung, Prof. Dr. Jochen A. Werner vom Universitätsklinikum Essen sowie Markus Holzbrecher-Morys von der Deutschen Krankenhausgesellschaft. Weiterlesen


©1999 - 2022 BVMed e.V., Berlin – Portal für Medizintechnik