Kardiologie

Kardiologie: Adäquate Versorgung in der Fläche mit Telemedizin

Sektorenübergreifende Ansätze mit telemedizinischen Angeboten können eine qualitativ hochwertige und wettbewerbsfähige Versorgung sicherstellen, so das Fazit der Experten des Kardionetzwerks auf dem Symposium "Sektorenübergreifende Patientenversorgung – Chancen für innovative Versorgungsmodelle" am 6. März 2019 in Berlin. Krankenkassen, Leistungserbringer aus dem ambulanten und stationären Sektor und Politikvertreter diskutierten die aktuelle Versorgungssituation. Kritisch wurde der deutsche Entwicklungsrückstand in der Digitalisierung gesehen und der Auftrag an die Politik erteilt, die Rahmenbedingungen für bundeseinheitliche Strukturen zu schaffen. Nur so könnten Ärzte, Krankenhäuser und Kostenträger ihrer Verantwortung für eine adäquate Patientenversorgung nachkommen. Mehr: kardionetzwerk.de.
  • Weitere Artikel zum Thema
  • Kälteablation bei Vorhofflimmern

    Bei vielen Patienten mit Vorhofflimmern kann eine Katheterablation der richtige Eingriff sein, um Lebensqualität zurückzugewinnen. Die Kryoballonablation ist dabei ein Standardtherapieverfahren zur effektiven Behandlung von Vorhofflimmern, das sich insgesamt durch eine hohe prozedurale Sicherheit auszeichnet. Wenn eine Ablation den gewünschten Erfolg bringt, kann damit die lebenslange Einnahme von Medikamenten vermieden werden. Weiterlesen

  • Kardiale Resynchronisationstherapie (CRT)

    Die Herzinsuffizienz (HI), auch als Herzmuskelschwäche bezeichnet, bildet eine der häufigsten Ursachen für eine Krankenhauseinweisung deutschlandweit. Prävalenz und Inzidenz der Erkrankung sind altersabhängig. Im Alter von 45 bis 55 Jahren leiden weniger als 1 Prozent der Bevölkerung an Herzinsuffizienz, 65- bis 75-Jährige bereits zu 2–5 Prozent und über 80-Jährige zu fast 10 Prozent. Herzinsuffizienz ist eine fortschreitende Erkrankung des Herzens mit vielfältigen Ursachen. In ihrem Verlauf wird das Herz immer schwächer, das Zusammenspiel der beiden Herzkammern geht verloren. Die Folge: Es kann nicht mehr ausreichend Blut durch den Körper gepumpt werden. Anfangs zeigen die Patienten nur bei körperlicher Belastung Symptome, später auch in Ruhe. Sie sind ständig müde, geraten bei geringster Anstrengung außer Atem und bekommen schlecht Luft. Im Endstadium hilft nur noch eine Herztransplantation, doch dafür kommen nur sehr wenige Patienten in Frage. Die Behandlung der Herzschwäche erfolgt heute medikamentös. Die Medikamente können Symptome lindern, den notwendigen koordinierten Herzrhythmus können sie allerdings nicht wiederherstellen. Weiterlesen

  • Ambulante Versorgung: GBA entscheidet pro Herzinsuffizienz-Telemedizin

    Nach jahrelangen Diskussionen macht der Gemeinsame Bundesausschuss die telemedizinische Versorgung bei schwerer Herzinsuffizienz zum Teil der ambulanten ärztlichen Versorgung. Doch der Teufel steckt im Detail, berichtet die ÄrzteZeitung Online. Weiterlesen


©1999 - 2021 BVMed e.V., Berlin – Portal für Medizintechnik